Glycerophosphat ist ein Stoffwechselzwischenprodukt des Fettstoffwechsels. Es ist unwahrscheinlich, dass außer der Aufrechterhaltung der normalen Stoffwechselwege weitere pharmakodynamische Wirkungen auftreten. Bei der parenteralen Zufuhr größerer Mengen von Nährlösungen, insbesondere von Kohlenhydrat- und Aminosäurenlösungen im Rahmen der intravenösen Ernährung, ist der endogene Phosphatbedarf gesteigert und es entsteht bei fehlender Substitution eine Hypophosphatämie.
Glycerophosphat wird intravasal durch alkalische Phosphatase gespalten. Bei der Hydrolyse der Esterbindung werden anorganisches Phosphat und Glycerol freigesetzt. Die Hydrolyse erreicht bei einer Plasmakonzentration >0,7 mmol/L ihr Maximum. Unter der Annahme, dass die Hydrolyse von Natriumglycerophosphat vollständig im Plasma stattfindet, werden bei Personen mit normaler alkalischer Serumphosphatase täglich etwa 12-15 mmol Natriumglycerophosphat hydrolysiert.
Es gibt keine pharmakokinetischen Daten zur Anwendung bei Kindern, jedoch sind bei Berücksichtigung der Dosierungsrichtlinien keine erhöhten Phosphatspiegel zu erwarten.
Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung 306,1 mg/ml (entsprechend 2 mmol/ml Na+ und 1 mmol/ml Phosphat2-)
Das Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält Natriumglycerophosphat·5 H2O. Die angegebene Stärke bezieht sich auf Natriumglycerophosphat·5 H2O.
Anwendungshinweis:
Zur intravenösen Anwendung. Nicht unverdünnt anwenden.
Für Kinder potentiell problematische Hilfsstoffe:
Das Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält keine für Kinder potentiell problematischen Hilfsstoffe.
Detaillierte Informationen zu einzelnen Präparaten entnehmen Sie bitte den Fachinformationen.
Meldungen zu Vertriebseinschränkungen von Arzneispezialitäten in Österreich (BASG)
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GFR ≥10 ml/min/1.73m2: Dosisanpassung nicht erforderlich.
GFR <10 ml/min/1.73m2: Eine allgemeine Empfehlung zur Dosisanpassung kann nicht gegeben werden.
Häufigkeit nicht bekannt: Knochen- und Gelenksschmerzen durch phosphatinduzierte Hypocalcämie
Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Hypernatriämie, Hyperphosphatämie, Schock oder Dehydratation
Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Vorsichtige Anwendung bei Patient*innen mit eingeschränkter Nierenfunktion. Regelmäßige Kontrollen des Phosphatspiegels im Serum. Menge an Natrium in Natriumglycerophosphat berücksichtigen.
Natriumglycerophosphat darf nicht unverdünnt verabreicht werden.
Allgemeine Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen entnehmen Sie bitte den aktuellen Fachinformationen (https://medikamente.basg.gv.at).
Diese Informationen werden im Moment recherchiert und baldmöglichst zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie die aktuellen Fachinformationen.
In diesem Abschnitt werden Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse zum Vergleich aufgelistet. Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse sind nicht per se untereinander austauschbar. Die Aufzählung darf daher nicht uneingeschränkt als Therapiealternative verstanden werden.
| Elektrolytlösungen | ||
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weiterer ATC-Code: A02AH
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B05XA02 | |