Clindamycin (oral/intravenös)

Wirkstoff
Clindamycin (oral/intravenös)
Handelsname
Dalacin®, diverse Generika
ATC-Code
J01FF01

Clindamycin (oral/intravenös)

Zulassung, Pharmakodynamik und -kinetik
Dosierungen
Nierenfunktionsstörungen
Ähnliche Wirkstoffe
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Wechselwirkungen
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Zulassung der Dosierungsempfehlungen

Zulassungsstatus bei Kindern und Jugendlichen < 18 Jahren:

  • (Schwere) Infektionen
    • Oral, Intravenös
      • <1 Monat: Off-label
      • ≥1 Monat: On-label
        • Oral: Kinder bis 12 Jahre: >25 mg/kg/Tag: Off-label
           
  • Perioperative Prophylaxe
    • Intravenös
      • Off-label
         
  • Endokarditis Prophylaxe bei Penicillin Überempfindlichkeit
    • Oral, Intravenös
      • Off-label
         
  • Behandlung Malaria
    • Oral
      • Off-label

Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Die aktuellen Fachinformationen können unter https://aspregister.basg.gv.at/ abgerufen werden.

Verfügbare Darreichungsformen und Stärken

Darreichungsformen

Filmtabletten 150 mg, 300 mg, 450 mg, 600 mg
Kapseln 150 mg, 300 mg
Granulat für orale Lösung 75 mg/5 ml
Ampullen 150mg/ml zu 300 mg, 600 mg und 900 mg

Allgemein

Tabletten und Kapseln beinhalten Clindamycin als Hydrochlorid, das Granulat als Palmitat-Hydrochlorid und die Ampullen als Phosphat. Der Wirkstoffgehalt bezieht sich auf die Base Clindamycin.

Die oralen Darreichungsformen können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Eine Einnahme mit reichlich Wasser wird empfohlen, um Ösophagus-Irritationen vorzubeugen.

Präparate mit für Kinder potentiell problematischen Hilfsstoffen:

Präparate Darreichungsform Stärke Problematische Hilfsstoffe
CLINDAMYCIN MIP® Injektionslösung 150 mg/ml Benzylalkohol
DALACIN C® Granulat für orale Lösung 75 mg/5 ml Ethyl-4-hydroxybenzoat, Saccharose
DALACIN C PHOSPHAT® Ampullen 150 mg/ml (300/600/900 mg) Benzylalkohol
CLINDAC SANDOZ® Filmtabletten 450/600 mg Lactose
CLINDAC SANDOZ® Kapseln 150 mg, 300 mg Lactose
CLINDAMYCIN 1A PHARMA® Filmtabletten 450 mg, 600 mg Lactose
CLINDAMYCIN 1A PHARMA® Kapseln 300 mg Lactose
CLINDAMYCIN ALTERNOVA® Kapseln 300 mg Lactose
CLINDAMYCIN STADA® Kapseln 600 mg Lactose
DALACIN C® Kapseln 150 mg, 300 mg Lactose, Sojalecithin
LANACINE® Kapseln 300 mg Lactose

Die Fachinformationen wurden 06/2019 aufgerufen (https://aspregister.basg.gv.at/aspregister/).

 

 

 

 

Pharmakodynamik

Clindamycin, ein halbsynthetisches Derivat von Lincomycin, wirkt bei üblichen Dosen bakteriostatisch. Clindamycin bindet an der 50S-Untereinheit des bakteriellen Ribosoms, und hemmt dadurch die frühe Phase der bakteriellen Proteinsynthese.

In der Regel empfindliche Spezies: Actinomyces israelii, Staphylococcus aureus (Methicillin-empfindliche Stämme), Streptococcus pneumoniae (ausschließlich Penicillin-empfindliche Stämme), Streptococcus pyogenes, Streptococcus agalactiae, Bacillus spp. (außer Bacillus anthracis), Bacteroides spp. (außer Bacteroidesfragilis), Fusobacterium spp., Prevotella spp., Porphyromonas spp., Propionibacterium acnes, Veillonella spp., Chlamydia trachomatis, Chlamydophyla pneumoniae, Gardnerella vaginalis en Mycoplasma hominis.

Spezies, bei denen erworbene Resistenzen ein Problem bei der Anwendung darstellen können: Koagulase-negative Staphylokokken (mit Ausnahme der Methicillin-resistenten Stämme), Staphylococcus aureus (Methicillin-resistente Stämme), Streptococcus pneumoniae (mit Ausnahme von Penicillin-empfindlichen Stämme), Moraxella catarrhalis, Bacteroides fragilis, Clostridium perfringens und Peptostreptococcus spp.

Von Natur aus resistente Spezies: Koagulase-negative Staphylokokken (Methicillin-resistente Stämme), Enterococcus faecalis, Enterococcus faecium, Listeria monocytogenes, Escherichia coli, Haemophilus influenzae, Klebsiella spp, Neisseria gonorrhoeae, Neisseria meningitidis, Pseudomonas aeruginosa, Clostridium difficile, Mycoplasma pneumoniae und Ureaplasma urealyticum.

 

Pharmakokinetik

Clindamycinhydrochlorid hat eine hohe Bioverfügbarkeit. Das bedeutet, dass nach Verabreichung einer oralen Dosis ähnliche Mengen des Wirkstoffs unverändert im Blut wiedergefunden werden wie nach Applikation derselben intravenösen Dosis.

Folgende kinetische Parameter wurden gefunden (Bell 1984, Gonzalez 2014, Gonzalez 2016):

  Cmaxss (µg/ml)
20 mg/kg/Tag
Cl (l/h/kg) V (l/kg) T½ (Stunden)
PMA < 40 Wochen 10,92 0,11-0,24 0,9-1,03 3,9-5,9
PMA > 40 Wochen 10,45-12,69 0,20-0,31 0,9-1,9 2,1-3,6

In der Studie von Smith 2017 wurden bei Kindern mit Normalgewicht (n=144) und Kinder mit Adipositas (n=76) folgende kinetische Parameter ermittelt:

  T½ (Stunden) T½ (Stunden) Cl (l/h/kg) Cl (l/h/kg) Vd (l/kg) Vd (l/kg)
  Nicht-adipös Adipös Nicht-adipös Adipös Nicht-adipös Adipös
2 bis 6 Jahre 2,41 2,15 0,23 0,28 0,81 0,86
7 bis 12 Jahre 2,15 3,03 0,33 0,22 0,90 1,03
>12 Jahre 2,84 3,55 0,23 0,18 0,89 0,89

Clindamycin ist gut gewebegängig, passiert die Plazentaschranke und geht in die Muttermilch über. Die Diffusion in den Liquorraum ist auch bei entzündeten Meningen unzureichend. Hohe Konzentrationen werden im Knochengewebe erreicht.

Die Wirksamkeit hängt im Wesentlichen von der Zeitdauer ab, während der der Wirkstoffspiegel oberhalb der minimalen Hemmkonzentration (MHK) des Erregers liegt.

Dosierungen

Gehe zu:

Bakterielle Infektionen
  • Oral
Schwere bakterielle Infektionen
  • Intravenös
    • < 1 Woche und Geburtsgewicht < 2000 g
      • 10 mg/kg/Tag in 2 Dosen.
    • < 1 Woche und Geburtsgewicht ≥ 2000 g
      • 15 mg/kg/Tag in 3 Dosen.
    • 1 Woche bis 4 Wochen und Geburtsgewicht < 2000 g
      • 10 mg/kg/Tag in 2 Dosen.
    • 1 Woche bis 4 Wochen und Geburtsgewicht ≥ 2000 g
      • 20 mg/kg/Tag in 4 Dosen.
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      • 40 mg/kg/Tag in 3 - 4 Dosen , max: 4,8 g/Tag.
  • Oral
Perioperative Prophylaxe
  • Intravenös
    • 1 Monat bis 18 Jahre und < 60 kg
      [18] [19] [21] [22]
      • 10 mg/kg/Dosis, wenn der Eingriff länger als 8 Stunden dauert, sollte eine zweite Dosis verabreicht werden.
    • ≥ 60 kg
      • 600 mg/Dosis, wenn der Eingriff länger als 8 Stunden dauert, sollte eine zweite Dosis verabreicht werden. Bei übergewichtigen Patienten kann eine Einzeldosis von bis zu 900 mg verabreicht werden (Smith 2017).
Endokarditis-Prophylaxe bei Überempfindlichkeit auf Penicillin oder Behandlung mit Penicillin in den 7 Tagen vor dem Eingriff
  • Oral
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [9] [26]
      • 30-60 Minuten vor dem Eingriff 20 mg/kg/Dosis, einmalig. Maximale Einzeldosis: 600 mg/Dosis.
  • Intravenös
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [9] [26]
      • 30-60 Minuten vor dem Eingriff 20 mg/kg/Dosis, einmalig. Maximale Einzeldosis: 600 mg/Dosis.
Behandlung Malaria
  • Oral
    • 1 Monat bis 8 Jahre
      [12]
      • In Kombination mit Chinin: 16 mg/kg/Tag in 3 - 4 Dosen.

Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

GFR ≥10 ml/min/1.73m2: Dosisanpassung nicht erforderlich.

GFR <10 ml/min/1.73m2: Eine allgemeine Empfehlung zur Dosisanpassung kann nicht gegeben werden.

MAKROLIDE, LINCOSAMIDE UND STREPTOGRAMINE

Makrolide

Azithromycin

Zithromax®
J01FA10

Clarithromycin

Klacid®, diverse Generika
J01FA09

Erythromycin

Erythrocin®
J01FA01

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Clindamycin kann zu schwerer Diarrhoe, Colitis und pseudomembranöser Colitis führen, verursacht durch Toxine des Clostridium difficile. Des Weiteren können infolge zu schneller Verabreichung Hypotension und Herzstillstand auftreten.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Antibiotika-bedingte pseudomembranöse Colitis, Eosinophilie, Diarrhoe, makulopapuläres Exanthem, abnorme Leberwerte, Thrombophlebitis (parenteral)

Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

 

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegenüber Lincomycin
  • Parenterale Formulierungen, die Benzylalkohol enthalten (siehe „allgemeine Informationen“) dürfen nicht bei Früh- und Neugeborenen angewendet werden.

Die vollständige Auflistung aller Gegenanzeigen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern

  • Bei rascher intravenöser Injektion können Unverträglichkeitsreaktionen in Form von Hitzegefühl, Brechreiz oder gelegentlich ernsthaften Herz-Kreislauf-Störungen (z. B. Blutdruckabfall und Herzstillstand) auftreten. Hohe Dosen müssen vor der Verabreichung verdünnt und mit einer max. Infusionsrate von 20 mg/kg/h verabreicht werden.
  • Die Dosis ist bei Kindern mit reduzierter Leberfunktion anzupassen. Bei Kindern unter einem Jahr und langfristiger Nutzung (> 3 Wochen) regelmäßig Leberfunktion, Nierenfunktion und Blutbild überwachen.
  • Vorsicht bei der Anwendung von benzylalkoholhaltigen Parenteralia bei Früh- und Neugeborenen.
  • Nicht zur Behandlung einer Meningitis geeignet, aufgrund unzureichender Diffusion in den Liquorraum.
  • Bei opportunistischen Infektionen sind hohe Dosen indiziert.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Bei zu rascher intravenöser Injektion können Unverträglichkeitsreaktionen in Form von Hitzegefühl, Brechreiz oder gelegentlich ernsthaften Herz-Kreislauf-Störungen (z.B. Blutdruckabfall und Herzstillstand) auftreten.
  • Clindamycin kann bis zu 2 Monate nach Verabreichung zu schwerer Diarrhoe, Colitis und pseudomembranöser Colitis führen, verursacht durch Toxine des Clostridium difficile. Obwohl Clostridium-difficile assoziierte Diarrhoe bei Anwendung der meisten Antibiotika auftreten kann, tritt sie unter Clindamycin besonders häufig in Erscheinung.
  • Clindamycin darf nicht als unverdünnter intravenöser Bolus gegeben werden.
  • Es sind Fälle von schwerwiegenden Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich schweren Hautreaktionen (DRESS-Syndrom, Steven Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, akute generalisierte exanthemische Pustulose) aufgetreten. Anaphylaktische Reaktionen mit Angioödem sind aufgetreten.
  • Vorsicht bei Asthma oder bekannten Allergien in der Anamnese, Atopikern, Störungen der neuromuskulären Übertragung (Myasthenia gravis, Parkinson-Krankheit), sowie gastrointestinalen Erkrankungen, speziell Colitis
  • Clindamycin kann zu einem übermäßigen Wachstum von unempfindlichen Organismen (insbesondere Hefen) führen
  • Anaphylaxie nach Clindamycin-Verabreichung wurde bei Penicillin-Allergikern in Einzelfällen beobachtet. Eine Kreuzallergie ist nicht bekannt und auch nicht zu erwarten.
  • Kreuzrestistenz mit Makroliden und Lincomycin ist möglich.
  • Nicht zur Behandlung einer Meningitis geeignet, aufgrund unzureichender Diffusion in den Liquorraum.
  • Bei opportunistischen Infektionen sind hohe Dosen indiziert.

Die vollständige Auflistung aller Warnhinweise ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Wechselwirkungen

  • Die antibakterielle Wirkung von Erythromycin wird antagonisiert.
  • Clindamycin verstärkt die Wirkung anderer neuromuskulärer Hemmstoffe, da es selbst neuromuskulär blockierend wirkt.
  • Da Clindamycin vorranging über CYP 3A4 metabolisiert wird, muss bei zeitgleicher Anwendung von starken CYP 3A4 Induktoren die Wirksamkeit kontrolliert werden.

Antibiotika-Wechselwirkungen allgemein:

  • Antibiotika können die Immunantwort auf bakterielle Lebendimpfstoffe reduzieren (z.B. Vivotif®: 3 Tage vor und nach Antibiotikatherapie sollte Vivotif® nicht angewendet werden, bei Antibiotika mit Langzeitwirkung, z.b. Azithromycin, muss ein längerer Abstand eingehalten werden)
  • Die Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten kann beeinflusst werden. Eine Kontrolle der Gerinnungsparameter (INR) wird empfohlen.
     

Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Referenzen

  1. Hartwig NC, et al, Vademecum pediatrische antimicrobiële therapie [Vademecum pädiatrische antimikrobielle Therapie], 2005
  2. Bell MJ, et al, Pharmacokinetics of clindamycin phosphate in the first year of life, J Pediatr, 1984, 105, 482-6
  3. Faix RG, et al, A randomized, controlled trial of parenteral clindamycin in neonatal necrotizing enterocolitis, J Pediatr, 1988, 112, 271-7
  4. Frank AL, et al, Clindamycin treatment of methicillin-resistant Staphylococcus aureus infections in children, Pediatr Infect Dis J, 2002, 21, 530–534
  5. Jacobson SJ, et al, A randomized controlled trial of penicillin vs clindamycin for the treatment of aspiration pneumonia in children., Arch Pediatr Adolesc Med, 1997, 151, 701-4
  6. Kaplan SL., Treatment of community-associated methicillin-resistant Staphylococcus aureus infections, Pediatr Infect Dis J, 2005, 24, 457-8
  7. Peltola H, et al, Simplified treatment of acute staphylococcal osteomyelitis of childhood. The Finnish Study Group., Pediatrics, 1997, 99, 846-50
  8. Tanz RR, et al, Clindamycin treatment of chronic pharyngeal carriage of group A streptococci., J Pediatr, 1991, 119, 123-8
  9. Endocarditis Profylaxe Commissie Nederlandse Hartstichting [Ausschuss für Endokarditis-Prophylaxe der Niederländischen Herzstiftung], Preventie bacteriele endocarditis [Prävention bakterielle Endocarditis], Überarbeitung August 2008
  10. Cohen R, et al, Pharmacokinetics and pharmacodynamics of antimicrobial therapy used in child osteoarticular infections., Arch Pediatr., 2007, 14, S122-7
  11. Hyun DY, et al, Trimethoprim-sulfamethoxazole or clindamycin for treatment of community-acquired me thicillin-resistant Staphylococcus aureus skin and soft tissue infections, Pediatr Infect Dis J, 2009, 28, 57-9
  12. LCR, Malariabulletin 2016
  13. Liu C et al. , Clinical practice guidelines by the infectious diseases society of america for the treatment of methicillin-resistant Staphylococcus aureus infections in adults and children. , Clin Infect Dis., 2011, Feb 1;52(3), e18-55
  14. Bradley JS et al. , The management of community-acquired pneumonia in infants and children older than 3 months of age: clinical practice guidelines by the Pediatric Infectious Diseases Society and the Infectious Diseases Society of America., Clin Infect Dis., 2011 , Oct;53(7):, e25-76
  15. Stevens DL et al. , Practice guidelines for the diagnosis and management of skin and soft tissue infections: 2014 update by the Infectious Diseases Society of America., Clin Infect Dis. , 2014 , Jul 15;59(2):, e10-52
  16. Pfizer BV. , SmPC Dalacin (RVG 06354) 20-5-2016., www.geneesmiddeleninformatiebank.nl
  17. Martínez-Aguilar G et al. , Clindamycin treatment of invasive infections caused by community-acquired, methicillin-resistant and methicillin-susceptible Staphylococcus aureus in children., Pediatr Infect Dis J. , 2003 , Jul;22(7):, 593-8
  18. Gonzalez D et al. , Use of opportunistic clinical data and a population pharmacokinetic model to support dosing of clindamycin for premature infants to adolescents., Clin Pharmacol Ther. , 2014 , Oct;96(4):, 429-37
  19. Gonzalez D et al. , Clindamycin Pharmacokinetics and Safety in Preterm and Term Infants., Antimicrob Agents Chemother. , 2016 , Apr 22;60(5):, 2888-94
  20. Erickson CM et al., Sequential Parenteral to Oral Clindamycin Dosing in Pediatric Musculoskeletal Infection: A Retrospective Review of 30 mg/kg/d Versus 40 mg/kg/d., Pediatr Infect Dis J. , 2016 , Oct;35(10):, 1092-6
  21. Smith MJ et al, Pharmacokinetics of Clindamycin in Obese and Nonobese Children, Antimicrob Agents Chemother, 2017, Mar 24;61(4)
  22. Bratzler DW et al. , Clinical practice guidelines for antimicrobial prophylaxis in surgery., Surg Infect (Larchmt). , 2013, Feb;14(1), 73-156
  23. Pfizer, SmPC Dalacin 75 mg/5 ml Gran. f. orale Lösung (1-16190), 03/2018
  24. Pfizer, SmPC Dalacin Amp. 300 mg/2 ml (1-16059), 03/2018
  25. Sandoz, SmPC Clindac Sandoz 300 mg Kps. (1-22808), 04/2018
  26. Arznei und Vernunft, Leitlinie Antiinfektiva – Behandlung von Infektionen, http://www.arzneiundvernunft.at/DE/Home.aspx, 2010
  27. Emergent Netherlands B.V., SmPC Vivotif 2x10^9 - 2x10^10 CFU magensaftresistente Hartkapsel (2-38557) [für Wechselwirkungen], 03/2019

Änderungsverzeichnis

  • 25 August 2019 13:28: Neue Monographie "Clindamycin"

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung