Rituximab

Wirkstoff
Rituximab
Handelsname
MabThera®, Ritemvia®, Rixathon®, Ruxience®, Truxima®
ATC-Code
L01XC02
Zulassung, Pharmakodynamik und -kinetik
Dosierungen
Nierenfunktionsstörungen
Ähnliche Wirkstoffe
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Wechselwirkungen
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Zulassung der Dosierungsempfehlungen

  • Non-Hodgkin-Lymphom
    • Intravenös
      • <6 Monate: Off-label
      • ≥6 Monate: On-label
  • Granulomatose mit Polyangiitis (GPA/Wegenersche Granulomatose), mikroskopische Polyangiitis
    • Intravenös
      • <2 Jahre: Off-label
      • ≥2 Jahre: On-label
  • Epstein-Barr-Virus-Reaktivierung/Posttransplantations-Lymphoproliferative Erkrankung (PTLD) bei Stammzelltransplantation, Steroidabhängiges nephrotisches Syndrom, ABO inkompatible Nierentransplantation, Erkrankungen, die zur Nierentransplantatabstoßung führen können, Prävention Nierentransplantatabstoßung, Autoimmun-Zytopenien, primäre Vaskulitis, Systemischer Lupus erythematodes (SLE), der nicht auf konventionelle Therapie anspricht
    • Intravenös
      • Off-label

Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Die aktuellen Fachinformationen können unter https://aspregister.basg.gv.at/ abgerufen werden.

Verfügbare Darreichungsformen und Stärken

Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung 100 mg, 500 mg

Für Kinder potentiell problematische Hilfsstoffe:
Folgende problematische Hilfsstoffe sind im Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung aller Hersteller enthalten: Polysorbat 80

Folgende problematische Hilfsstoffe sind im Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung mancher Hersteller enthalten: Sucrose

Pharmakodynamik

Rituximab ist eine antineoplastische Substanz und ein monoklonaler chimärer Antikörper. Das Fab-Fragment von Rituximab bindet an das CD20-Antigen auf B-Lymphozyten, und das Fc-Fragment kann immunologische Reaktionen bewirken, die eine B-Zell-Lyse vermitteln.
Mögliche Mechanismen dieser Effektor-vermittelten Zell-Lyse beinhalten eine Komplement-abhängige Zytotoxizität (CDC), eine Antikörper-abhängige zelluläre Zytotoxizität (ADCC) und eine Apoptose. Das CD20-Antigen wird in mehr als 95% aller B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphome exprimiert.

Pharmakokinetik

T1/2 Median (range)  
22 Tage (11-42 Tage)
Cl Mittelwert (range) 0,221 L/Tag (0,0996-0,381 L/Tag)
Vd Mittelwert (range) 2,27 L (1,43-3,17 L)

Basierend auf einer populationspharmakokinetischen Analyse von 25 Patienten (6 – 17 Jahre) mit Granulomatose mit Polyangiitis (GPA) und mikroskopischer Polyangiitis (MPA), die 375 mg/m² MabThera einmal wöchentlich über vier Wochen erhielten (SmPC Mabthera).

Dosierungen

Gehe zu:

Epstein-Barr-Virus-Reaktivierung/Posttransplantations-Lymphoproliferative Erkrankung (PTLD) bei Stammzelltransplantation
  • Intravenös
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [2] [3] [4]
      • 375 mg/m2/Dosis 1 x pro Woche.
      • Behandlungsdauer: 4-8 Dosen
Steroidabhängiges nephrotisches Syndrom, ABO inkompatible Nierentransplantation, Erkrankungen, die zur Nierentransplantatabstoßung führen können, Prävention Nierentransplantatabstoßung, Autoimmun-Zytopenien, primäre Vaskulitis
Systemischer Lupus erythematodes (SLE), der nicht auf konventionelle Therapie anspricht
  • Intravenös
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [31] [32] [35]
      • 375 mg/m2/Dosis 1 x alle 2 Wochen.
      • Behandlungsdauer: 2 Dosen
Granulomatose mit Polyangiitis (GPA/Wegenersche Granulomatose), mikroskopische Polyangiitis
  • Intravenös
    • 2 Jahre bis 18 Jahre
      [29] [38]
      • Induktion einer Remission: 375 mg/m2/Dosis 1x pro Woche. Für 4 Wochen.
      • Prämedikation:

        • Methylprednisolon i.v. 30 mg/kg/Tag in 1 Dosis oder 60 mg/kg/Tag in 2 Dosen, max 1 g/Tag an 3 aufeinanderfolgenden Tagen vor der ersten Rituximab Infusion. Die letzte Dosis Methylprednisolon kann kurz vor der Rituximab-Dosis verabreicht werden.
        • Prednisolon oral 1 mg/kg/Tag, max. 60 mg/Tag. Beginn am Tag der Rituximab Infusion. Prednisolon so früh wie möglich ausschleichen, wenn dies klinisch erforderlich ist.
Non-Hodgkin Lymphom
  • Intravenös
    • 6 Monate bis 18 Jahre
      [29] [38]
      • 375 mg/m2/Dosis als Teil des Behandlungsprotokolls.
      • Dosis und Dosisfrequenz von onkologischen Arzneimitteln hängen von der Erkrankung ab und sind neuen Erkenntnissen stark unterworfen. Onkologische Arzneimittel werden oftmals in Kombination verwendet. Aus diesem Grund wird auf die detaillierten Behandlungsprotokolle verwiesen, weitere Informationen hierzu finden Sie unter kinderkrebsinfo.de

Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

Keine Informationen zur Dosisanpassung bei Nierenfunktionsstörung vorhanden.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Hypogammaglobulinämie. Pneumocystis Jirovecii Pneumonie.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen allgemein

Folgende UAW wurden sehr häufig, häufig oder gelegentlich beobachtet (≥ 0,1 %):

Bakterielle Infektionen, virale Infektionen, Bronchitis, Sepsis, Pneumonie, febrile Infektion, Herpes zoster, Infektion des Respirationstrakts, Pilzinfektionen, Infektionen unbekannter Genese, akute Bronchitis, Sinusitis, Hepatitis B1, Neutropenie, Leukopenie, febrile Neutropenie, Thrombozytopenie, Anämie, Panzytopenie, Granulozytopenie, Gerinnungsstörungen, aplastische Anämie, hämolytische Anämie, Lymphadenopathie, Infusionsbedingte Reaktionen, Angioödem, Hyperglykämie, Gewichtsverlust, peripheres Ödem, Gesichtsödem, erhöhte LDH-Werte, Hypokalzämie, Depression, Nervosität, Parästhesie, Hypästhesie, Erregung, Schlaflosigkeit, Vasodilatation, Schwindel, Angstgefühle, Störung der Geschmacksempfindung, Störung der Tränenbildung, Konjunktivitis, Tinnitus, Ohrenschmerzen, Myokardinfarkt, Arrhythmie, Vorhofflimmern, Tachykardie, Herzerkrankung, linksventrikuläres Versagen, supraventrikuläre Tachykardie, ventrikuläre Tachykardie, Angina, Myokardischämie, Bradykardie, Hypertonie, orthostatische Hypotonie, Hypotonie, Bronchospasmus, Atemwegserkrankung, Schmerzen in der Brust, Dyspnoe, vermehrtes Husten, Rhinitis, Asthma, Bronchiolitis obliterans, Lungenerkrankung, Hypoxie, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Abdominalschmerzen, Dysphagie, Stomatitis, Obstipation, Dyspepsie, Anorexie, Rachenreizung, Vergrößerung des Abdomens, Pruritus, Exanthem, Alopezie, Urtikaria, Schwitzen, Nachtschweiß, Hauterkrankungen, Hypertonie, Myalgie, Arthralgie, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Schmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Asthenie, Kopfschmerzen, Tumorschmerzen, Rötungen, Unwohlsein, Erkältungserscheinungen, Fatigue, Frösteln, Multiorganversagen, Schmerzen an der Infusionsstelle, verminderte IgG-Serumspiegel

Folgende ausgewählte UAW wurden zudem selten, sehr selten (< 0,1 %) oder mit unbekannter Häufigkeit beobachtet:

Schwerwiegende Virusinfektion, Anaphylaxie, schwere Herzerkrankungen, interstitielle Lungenerkrankung, PML, Tumorlysesyndrom, Zytokin-Freisetzungs-Syndrom, Serumkrankheit, schwerer Sehverlust, respiratorische Insuffizienz, Magen-Darm-Perforation, schwere bullöse Hautreaktionen, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), Nierenversagen, Gehörverlust, Späte Neutropenie, Infusionsbedingte akute reversible Thrombozytopenie

Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Kontraindikationen allgemein

  • Aktive, schwere Infektionen
  • Patienten mit stark geschwächter Immunabwehr
  • Bei nicht-onkologischen Indikationen: Schwere Herzinsuffizienz (New York Heart Association Klasse IV) oder schwere, unkontrollierte Herzerkrankungen

Die vollständige Auflistung aller Gegenanzeigen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern

Empfohlene Infusionsdauer: 3 Stunden. Während der ersten Infusion können Fieber, Schüttelfrost und Rigor auftreten. Deshalb ist vor jeder Gabe eine Prämedikation zu verabreichen, bestehend aus Paracetamol und einem Antihistaminikum. Cave: Blutdruckabfall, Bronchospasmen. Die Infusionsgeschwindigkeit der ersten Infusion ist langsam zu steigern.

Bei Kindern mit GPA oder MPA wird während und nach der Behandlung mit Rituximab eine geeignete Prophylaxe gegen Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie (PJP) empfohlen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen allgemein

  • Freisetzung von Zytokinen und/oder anderen chemischen Mediatoren ist möglich. Diese Reaktionen schließen Zytokin-Freisetzungs-Syndrom, Tumorlysesyndrom (1-2 Stunden nach Infusionsbeginn), anaphylaktische Reaktionen und Überempfindlichkeitsreaktionen (innerhalb von Minuten nach Infusionsbeginn) ein.
  • Zytokin-Freisetzungs-Syndrom: schwere Dyspnoe, Bronchospasmus, Hypoxie, Fieber, Schüttelfrost, Rigor, Urtikaria, Angioödemen.
  • Tumorlysesyndrom: Hyperurikämie, Hyperkaliämie, Hypokalzämie, Hyperphosphatämie, akutes Nierenversagen, erhöhte Laktatdehydrogenase (LDH)-Werten, akutes Atemversagen (pulmonale interstitielle Infiltration oder Ödeme), Todesfolge.
  • Allergische Reaktionen: Kopfschmerzen, Juckreiz, Hustenreiz, Rötung, Ausschlag, Urtikaria, Hypertonie und Fieber.
  • Bei Patienten, die ein schweres Zytokin-Freisetzungs-Syndrom entwickeln, muss die Infusion sofort unterbrochen und eine aggressive symptomatische Behandlung eingeleitet werden.
  • Patienten mit einer hohen Tumorlast oder einer hohen Zahl von zirkulierenden malignen Zellen (≥ 25 × 109/L) wie z. B. Patienten mit CLL, für die möglicherweise ein höheres Risiko eines besonders schweren Zytokin-Freisetzungs-Syndroms besteht, sollen mit besonderer Vorsicht behandelt werden und während der ersten Infusion sehr engmaschig überwacht werden. Während der ersten Infusion soll bei diesen Patienten eine verminderte Infusionsgeschwindigkeit erwogen oder die Dosierung des ersten Behandlungszyklus aufgeteilt auf 2 Tage verabreicht werden. Sofern die Lymphozytenzahl weiterhin > 25 × 109/L ist, gilt Letzteres auch für alle weiteren Behandlungszyklen.
  • Üblicherweise sind infusionsbedingte Reaktionen nach Unterbrechung der Infusion von Rituximab und Verabreichung eines Antipyretikums und Antihistaminikums reversibel. Gelegentlich kann die Gabe von Sauerstoff, intravenöser Kochsalzinfusion oder Bronchodilatatoren und Glucocorticoiden erforderlich werden.
  • Für den Fall einer allergischen Reaktion während einer Verabreichung von Rituximab sollen Arzneimittel zur Behandlung von Überempfindlichkeitsreaktionen wie z. B. Epinephrin (Adrenalin), Antihistaminika und Glucocorticoide, für den sofortigen Einsatz zur Verfügung stehen.
  • Da es während der Anwendung von Rituximab zu einem Blutdruckabfall kommen kann, sollte das vorübergehende Absetzen antihypertensiver Arzneimittel 12 Stunden vor einer Infusion von Rituximab in Erwägung gezogen werden.
  • Bei mit Rituximab behandelten Patienten traten Angina pectoris, Herzarrhythmien wie Vorhofflattern und -flimmern, Herzinsuffizienz und/ oder Myokardinfarkt auf. Daher sollten Patienten mit vorbestehenden Herzerkrankungen und/oder kardiotoxischer Chemotherapie engmaschig überwacht werden.
  • Rituximab darf Patienten nicht verabreicht werden, bei denen eine aktive, schwere Infektion (wie z. B. Tuberkulose, Sepsis und opportunistische Infektionen) vorliegt. Es wird empfohlen, den Immunglobulinspiegel vor der Einleitung einer Behandlung mit Rituximab zu bestimmen.
  • Bei allen Patienten soll vor Beginn der Behandlung mit Rituximab eine Testung auf das Hepatitis-B-Virus (HBV) durchgeführt werden. Diese sollte mindestens den HBsAg-Status und den HBcAb-Status beinhalten und kann, gemäß lokalen Empfehlungen, mit weiteren geeigneten Markern ergänzt werden. Patienten mit aktiver Hepatitis-B-Erkrankung dürfen nicht mit Rituximab behandelt werden.
  • Der Arzt sollte den Impfstatus von Patienten überprüfen und nach Möglichkeit vor Einleitung einer Behandlung mit Rituximab alle erforderlichen Impfungen, gemäß den gültigen Impfempfehlungen für Schutzimpfungen, vornehmen. Die Impfungen sollten mindestens vier Wochen vor der ersten Anwendung von Rituximab abgeschlossen sein. Patienten, die mit Rituximab behandelt werden, können eine Impfung mit inaktiven Impfstoffen erhalten, jedoch können die Ansprechraten auf inaktivierte Impfstoffe reduziert sein. Sollte während der Behandlung eine Impfung mit inaktiven Impfstoffen notwendig werden, sollte diese mindestens 4 Wochen vor dem nächsten Zyklus mit Rituximab abgeschlossen sein. Eine Impfung mit viralen Lebendimpfstoffen wird nicht empfohlen, da dies nicht untersucht wurde.
  • Schwere Hautreaktionen wie toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom) und Stevens-Johnson-Syndrom, einige mit tödlichem Ausgang, sind berichtet worden. Für den Fall, dass ein derartiges Ereignis eintritt und bei dem ein möglicher Zusammenhang mit Rituximab vermutet wird, ist die Behandlung dauerhaft einzustellen.
  • Progressive multifokale Leukoenzephalopathie (PML): Patientenpass erstellen. Die Patienten müssen in regelmäßigen Abständen auf jegliche neu auftretende oder sich verschlechternde neurologische Symptome oder auf Anzeichen, die auf eine PML hindeuten, überwacht werden. Wenn der Verdacht auf eine PML besteht, ist die weitere Anwendung von Rituximab einzustellen, bis eine PML ausgeschlossen worden ist.
  • Regelmäßige Kontrollen des großen Blutbilds, einschließlich der Neutrophilen- und Thrombozytenzahl, sollten während der Behandlung mit Rituximab durchgeführt werden.

Die vollständige Auflistung aller Warnhinweise ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Wechselwirkungen

Interaktionspartner Grund Handlungsempfehlung
Clozapin Erhöhung des Risikos und/oder der Schwere von Granulozytopenien/Agranulozytosen. Kombination vermeiden. Falls die Kombination notwendig ist, ist das Blutbild besonders engmaschig zu überwachen.
Allergen-Extrakte, z.B. aus Bienengift Verminderte Wirksamkeit der Hyposensibilisierung möglich. Kombination vermeiden. Solange eine Immunsuppression durch immunsuppressiv wirkende Arzneimittel anhält, soll keine Hyposensibilisierung begonnen werden.
Saccharomyces cerevisiae (boulardii) Fungämien und generalisierte Hefeinfektionen sind möglich Nicht kombinieren.

 

Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Referenzen

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  • 13 Oktober 2021 12:49: Neue Monographie

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung