Naproxen

Wirkstoff
Naproxen
Handelsname
Aleve®, Proxen®, diverse Generika
ATC-Code
M01AE02
Zulassung, Pharmakodynamik und -kinetik
Dosierungen
Nierenfunktionsstörungen
Ähnliche Wirkstoffe
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Wechselwirkungen
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Zulassung der Dosierungsempfehlungen

Zulassungsstatus bei Kindern und Jugendlichen < 18 Jahren:

  • Schmerzbehandlung (einschließlich Juvenile Idiopathische Arthritis (JIA))
    • Oral
      • <1 Jahr: Off-label
      • ≥1 Jahr: On-label
        • >1000 mg/Tag: Off-label
    • Rektal
      • Es ist kein Präparat in Österreich zugelassen.

Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Die aktuellen Fachinformationen können unter https://aspregister.basg.gv.at/ abgerufen werden.

Verfügbare Darreichungsformen und Stärken

Darreichungsformen

Filmtabletten 220 mg, 500 mg, 550 mg
Tabletten 500 mg
Suspension zum Einnehmen 250 mg/5 ml

Allgemein

Naproxen liegt in den Filmtabletten als Naproxen-Natrium oder Naproxen vor. Der Wirkstoffgehalt in Naproxen-Natrium-haltigen Filmtabletten bezieht sich auf Naproxen-Natrium (220 mg Naproxen-Natrium entspricht 200 mg Naproxen, 550 mg Naproxen-Natrium entspricht 500 mg Naproxen). Die Suspension zum Einnehmen enthält Naproxen in der Reinform.

Die Einnahme erfolgt möglichst zu den Mahlzeiten, insbesondere bei Personen mit empfindlichem Magen. Bei akuten Schmerzen entfaltet Naproxen seine Wirkung rascher, wenn es auf nüchternen Magen eingenommen wird.

Präparate mit für Kinder potentiell problematischen Hilfsstoffen:

Präparate Darreichungsform Stärke Problematische Hilfsstoffe
MIRANAX® Filmtabletten 550 mg Lactose, Propylenglykol
NAPROXEN Genericon® Tabletten 500 mg Lactose
NAPROXEN InfectoPharm® Suspension zum Einnehmen 250 mg/5 ml Saccharose, Saccharin, Cyclamat, Methyl-4-hydroxybenzoat, Sorbitol
PROXEN® Filmtabletten 500 mg Lactose, Propylenglykol

 

Die Fachinformationen wurden 10/2019 aufgerufen (https://aspregister.basg.gv.at/aspregister/).

Pharmakodynamik

Das Propionsäure Derivat Naproxen gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika und Antirheumatika. Naproxen verringert die Prostaglandinsynthese über Hemmung der Cyclooxygenase. Darauf beruhen vermutlich auch dessen Wirkungen, wie Analgesie (nicht narkotischer Natur), Entzündungshemmung, Antipyrese, Thrombozytenaggregationshemmung, Stabilisierung der Lysosomenmembran, Bradykininhemmung und antikomplementäre Wirkung.

Pharmakokinetik

Die folgenden pharmakokinetischen Parameter wurden in drei Studien bei Kindern im Alter von 3 Monaten bis 14 Jahren ermittelt (Valitalo et al. 2012, Wells et al. 1994, Ansell et al. 1975):

Parameter Wert Alter n= Referenz
cmax 47-95 mg/L (bei einer Dosis von 3,7-7,6 mg/kg)  
8 - 14 Jahre
22  
(Wells et al. 1994)
  Durchschnitt: 72±29 mg/L (bei einer Dosis von 10 mg/kg) 3 Monate - 12 Jahre 53  
(Valitalo et al. 2012)
Tmax 1-8 Stunden
Durchschnitt 2,2±2,1 Stunden für die Suspension (n=10) und 2,7 ±2,0 Stunden für die Tablette (n=12)
3 Monate - 14 Jahre 84  
(Ansell et al 1975, Wells et al. 1994, Valitalo et al. 2012)
t1/2 5 - 18 Stunden 5 - 14 Jahre 31 (Ansell et al1975, Wells et al. 1994)
Cl/F 0,1 - 0,2 ml/min/kg  
8 - 14 Jahre
22 (Wells et al. 1994)
Vd/F in steady state 90-200 ml/kg  
8 - 14 Jahre
22  
(Wells et al. 1994)

 

Dosierungen

Schmerzbehandlung (einschließlich Juvenile Idiopathische Arthritis (JIA))
  • Oral
    • 3 Monate bis 18 Jahre
      [1] [2] [3] [7] [8] [9] [10]
      • 10 - 15 mg/kg/Tag in 2 - 3 Dosen, max: 1.000 mg/Tag.
      • Anwendungshinweis:

        Für einen schnelleren Wirkeintritt vor der Mahlzeit einnehmen. Patienten mit empfindlichem Magen können Naproxen auch während oder kurz nach der Mahlzeit einnehmen.

  • Rektal
    • 3 Monate bis 18 Jahre
      • 10 - 15 mg/kg/Tag in 2 - 3 Dosen, max: 1.000 mg/Tag.

Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

Anpassung bei Nierenfunktionsstörung wie angegeben:

GFR 50-80 ml/min/1.73 m2
Es sollte abgewogen werden, ob die Anwendung von NSAID gerechtfertigt ist.
Falls Naproxen bei Kindern mit Risikofaktoren verschrieben wird: Nierenfunktion vor sowie innerhalb 1 Woche nach Behandlungsbeginn überprüfen.
GFR 30-50 ml/min/1.73 m2
Es sollte abgewogen werden, ob die Anwendung von NSAID gerechtfertigt ist.
Falls Naproxen bei Kindern mit Risikofaktoren verschrieben wird: Nierenfunktion vor sowie innerhalb 1 Woche nach Behandlungsbeginn überprüfen.
GFR 10-30 ml/min/1.73 m2
Es sollte abgewogen werden, ob die Anwendung von NSAID gerechtfertigt ist.
Falls Naproxen bei Kindern mit Risikofaktoren verschrieben wird: Nierenfunktion vor sowie innerhalb 1 Woche nach Behandlungsbeginn überprüfen.
GFR < 10 ml/min/1.73 m2
Allgemeine Hinweise können nicht gegeben werden.
Klinische Konsequenzen

Risikofaktoren sind: Herzinsuffizienz, Leberzirrhose, nephrotisches Syndrom, chronische Nierenerkrankung; Ursachen, die zu Dehydration führen (z.B. Sommerhitze); Verwendung anderer Medikamente, die die Nierenfunktion beeinträchtigen, wie Diuretika oder RAAS-Hemmer.
 
NSAIDs (einschließlich COX-2-Hemmer) können ein akutes Nierenversagen verursachen, indem sie die Nierenperfusion verringern (durch Hypovolämie). Im Normalfall wird eine rapide Verminderung der Nierenperfusion durch eine Erhöhung der renalen Prostaglandinsynthese verhindert. NSAIDs stören diesen Kompensationsmechanismus. Eine verminderte Nierendurchblutung führt zudem zu Wasser- und Salzretention, was wiederum eine Verschlechterung von Bluthochdruck und Herzinsuffizienz nach sich zieht.

Bei Dialyse

Hämodialyse / kontinuierliche veno-venöse Hämodialyse / Hämofiltration:
• Nierenrestfunktion (Urinproduktion) vorhanden: Nicht anwenden, um die Nierenrestfunktion zu erhalten.
• Nierenrestfunktion (Urinproduktion) NICHT vorhanden: Eine Vermeidung der Anwendung ist nicht erforderlich.

Dialysepatienten haben ein höheres Blutungsrisiko, wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer abnormalen Plättchenfunktion. Durch den Einsatz von niedermolekularen Heparinen zu Beginn der Hämodialyse, um eine Koagulation im extrakorporalen Kreislauf zu verhindern, kann das Blutungsrisiko erhöht sein.

NICHTSTEROIDALE ANTIPHLOGISTIKA UND ANTIRHEUMATIKA

Essigsäure-Derivate und verwandte Substanzen

Diclofenac

Voltaren®, diverse Generika
M01AB05
Propionsäure-Derivate

Dexibuprofen

Seractil®, diverse Generika
M01AE14

Ibuprofen

Brufen®, Nureflex®, Nurofen®, Pedea®, diverse Generika
M01AE01
Fenamate

Mefenaminsäure

Parkemed®, diverse Generika
M01AG01

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Bei der Anwendung von Naproxen bei Kindern mit juveniler idiopathischer Arthritis kann eine Pseudoporphyrie auftreten. Die Pseudoporphyrie ist durch eine erhöhte Fragilität der Haut, Blasenbildung und Narbenbildung gekennzeichnet. (Lang et al. 1994)

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Exanthem, Pruritus, Purpura, Ekchymosen, Depression, Traumveränderungen, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, zentralnervöse Störungen wie Erregung, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Müdigkeit, Wahrnehmungsstörungen, kognitive Dysfunktion, Tinnitus, Hörstörungen, Schwindel, Dyspnoe, Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Magenschmerzen, Völlegefühl, Obstipation oder Diarrhö und geringfügige Blutverluste im Magen-Darm-Trakt, die in Ausnahmefällen eine Anämie verursachen können, Gastrointestinale Ulzera (unter Umständen mit Blutung und Durchbruch), Schwitzen, periphere Ödeme, besonders bei Patienten mit Hypertonie, Durst

Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Kontraindikationen

  • Asthmaanfälle, Hautreaktionen oder akute Rhinitis nach Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAID) in der Anamnese. Diese Reaktionen können tödlich verlaufen. Schwere anaphylaktoide Reaktionen nach Einnahme von Naproxen wurden in einigen Fällen berichtet
  • Hämatologische Erkrankungen (z.B.: Blutbildungsstörungen, Porphyrie, hämorrhagische Diathese)
  • Schwere Herzinsuffizienz
  • Aktive peptische Ulzera oder Blutungen
  • Wiederkehrende peptische Ulzera oder Blutungen (zwei oder mehr Episoden nachgewiesener Ulzeration oder Blutung in der Anamnese)
  • Gastrointestinale Blutung oder Perforation in der Anamnese, bedingt durch vorangegangene Therapie mit NSAID
  • Hirnblutung (zerebrovaskuläre Blutung)
  • Akute Blutungen
  • Schwere Leberinsuffizienz
  • Schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min)
  • Drittes Drittel der Schwangerschaft

Die vollständige Auflistung aller Gegenanzeigen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Bei Auftreten von gastrointestinalen Blutungen sowie von Seh- und Hörstörungen muss Naproxen sofort abgesetzt werden.
  • Vorsicht bei Patienten mit Hypertonie und/oder leichter bis mittelschwerer Herzinsuffizienz. Flüssigkeitseinlagerungen und Ödeme sind unter Naproxen möglich.
  • Vorsicht bei Patienten mit peripherer arterieller Gefäßerkrankung, ischämischer Herzerkrankung und/oder zerebrovaskulärer Erkrankung.
  • Vorsicht vor Initiierung einer Therapie bei Patienten mit Risikofaktoren für kardiovaskuläre Ereignisse (u.a. Diabetes, Rauchen, Hyperlipidämie).
  • Eine Langzeitbehandlung und eine Therapie mit hohen Dosen ist möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für arterielle thrombotische Ereignisse (z.B. Myokardinfarkt, Schlaganfall) assoziiert.
  • Besondere Vorsicht ist erforderlich bei Patienten, die an Asthma und allergischen Erkrankungen wie z.B. Heuschnupfen, chronischer Nasenschleimhautschwellung, Quincke-Ödem, Urtikaria (auch anamnestisch!) oder chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen leiden, da ein Bronchospasmus (Asthmaanfall) ausgelöst werden kann.
  • Gastrointestinale Blutungen, Ulzerationen und Perforationen, die tödlich verlaufen können, wurden unter Naproxen beobachtet. Das Risiko steigt mit der verabreichten Naproxen-Dosis und ist erhöht bei Patienten mit Ulkusanamnese. Die Behandlung muss in diesem Fall mit der niedrigst möglichen Dosis begonnen werden. Für diese und für Patienten, die niedrig dosierte Acetylsalicylsäure oder andere das Blutungsrisiko steigernde Präparate einnehmen, sollte eine Kombination mit protektiven Substanzen wie PPI in Betracht gezogen werden.
  • Vorsicht bei Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa in der Anamnese.
  • Vorsicht bei Patienten mit leicht bis mittelschwer eingeschränkter Nierenfunktion. Eine Überwachung der Nierenfunktionsparameter ist angezeigt.
  • Bei bestimmten Patienten, besonders bei solchen mit beeinträchtigter Nierendurchblutung, wie bei Verminderung des extrazellulären Flüssigkeitsvolumens, Lebererkrankungen, Natriumretention, kongestiven Herzerkrankungen und bestehenden Nierenerkrankungen sollte die Nierenfunktion vor und während der Naproxen-Behandlung überprüft werden.
  • Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann - insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe - zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.
  • Schwere, manchmal tödlich verlaufende Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, exfoliative Dermatitis, toxische epidermale Nekrolyse) sind unter Naproxen aufgetreten. Das höchste Risiko besteht zu Therapiebeginn.
  • Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich anaphylaktoide und anaphylaktische Reaktionen) sind möglich.
  • Bei dem Auftreten von Sehstörungen sollte eine augenärztliche Untersuchung durchgeführt werden.
  • Naproxen kann die Uterusrückbildung verzögern und soll deshalb nicht postpartal angewendet werden. Vorsicht bei krankhaft verstärkten Menstruationsblutungen.
  • Bei systemischem Lupus erythematodes und anderen Autoimmunerkrankungen wurden aseptische Meningitiden und Nierenfunktionsstörungen unter Naproxen beschrieben.
  • Anwendung bei induzierbaren Porphyrien nur unter strenger Nutzen-Risiko-Abwägung.
  • Erhöhung der Leberwerte ist möglich. Schwere Reaktionen der Leber, wie Gelbsucht und Hepatitis wurden unter Naproxen berichtet.
  • Analgetikainduzierter Kopfschmerz ist bei längerem hochdosierten, nicht bestimmungsmäßigem Gebrauch möglich.
  • Bei Langzeitbehandlung bzw. hoher Dosierung sollten unbedingt regelmäßige Kontrollen des Blutbildes sowie der Leber- und Nierenfunktion und augenärztliche Kontrollen durchgeführt werden. Dies gilt insbesondere bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen, Herzinsuffizienz, Bluthochdruck oder Nierenschäden.

Die vollständige Auflistung aller Warnhinweise ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Wechselwirkungen

  • Die Anwendung von Naproxen, die über einen Tag hinausgeht, kann die antithrombotische Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure beeinflussen und somit die prophylaktische Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen beeinträchtigen. Falls gelegentlich angewendet, sollte Acetylsalicylsäure 2 h vor Naproxen gegeben werden. Die regelmäßige Kombination beider Substanzen sollte vermieden werden.

NSAID allgemein:

  • Die Wirkung von Diuretika, Betablockern und RAAS-Hemmern kann durch Salz- und Wasserretention abgeschwächt werden. Die Kombination sollte mit Vorsicht erfolgen. Aufgrund dieses Effekts kann sich eine Herzinsuffizienz manifestieren oder verschlimmern. Eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks, ausreichende Hydrierung sowie eine Kontrolle der Nierenfunktion werden bei gleichzeitiger Anwendung empfohlen. Erhöhte Nephrotoxizität gemeinsam mit Diuretika, ACE-Hemmern und Angiotensin-II-Blockern. Erhöhtes Risiko einer Hyperkaliämie.
  • Die gleichzeitige Gabe von anderen NSAID und/oder Antikoagulantien (u.a. DOAKs, Vitamin-K-Antagonisten, Clopidogrel, Ticlopidin, niedermolekulare Heparine, Heparin) erhöht das Blutungsrisiko.
  • Die gleichzeitige Gabe von Glucocorticoiden erhöht das Ulzerations- und Blutungsrisiko.
  • Die Kombination mit SSRI kann das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöhen.
  • NSAID können die Clearance von Methotrexat reduzieren und so den Blutspiegel erhöhen. Vorsicht ist geboten, wenn NSAID 24 h vor oder nach Methotrexat gegeben werden.
  • NSAID können den Lithium-Spiegel erhöhen.
  • Die Wirkung von NSAID auf renale Prostaglandine kann die Nephrotoxizität von Ciclosporin und Tacrolimus verstärken.

Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Referenzen

  1. Armbrust W et al, Werkboek Kinderreumatologie [Arbeitsbehelf Kinderrheumatologie], VU Uitgeverij, 2014, 3. Auflage
  2. Kamps WA et al, Werkboek ondersteundende behandeling kinderoncologie [Arbeitsbuch Supportive Therapie in der Kinderonkologie], VU Uitgeverij, 2005
  3. Infectopharm, SmPC Naproxen InfectoPharm 250 mg/5 ml Suspension zum Einnehmen (17522), 06/2018
  4. Lang et al., Naproxen-induced pseudoporphyria in patients with juvenile rheumatoid arthritis, J Pediatr, 1994, April, 124(4), 639-42
  5. Wells, T. G., et al, Comparison of the pharmacokinetics of naproxen tablets and suspension in children, J Clin Pharmacol, 1994, 34(1), 30-3
  6. Valitalo, P., et al, Plasma and cerebrospinal fluid pharmacokinetics of naproxen in children, E J Clin Pharmacol, 2012, 52(10), 1516-26
  7. Ruperto, N., et al , A randomized, double-blind clinical trial of two doses of meloxicam compared with naproxen in children with juvenile idiopathic arthritis: short- and long-term efficacy and safety results, Arthritis Rheum, 2005, 52(2), 563-72
  8. Reiff, A., et al , Evaluation of the comparative efficacy and tolerability of rofecoxib and naproxen in children and adolescents with juvenile rheumatoid arthritis: a 12-week randomized controlled clinical trial with a 52-week open-label extension, J Rheumatol, 2006, 33(5), 985-95
  9. Kvien, T. K., et al, Naproxen and acetylsalicylic acid in the treatment of pauciarticular and polyarticular juvenile rheumatoid arthritis. Assessment of tolerance and efficacy in a single-centre 24-week double-blind parallel study, Scand J Rheumatol , 1984, 13(4), 342-50
  10. Foeldvari, I.et al , A prospective study comparing celecoxib with naproxen in children with juvenile rheumatoid arthritis, J Rheumatol, 2009, 36(1), 174-82
  11. Ansell, B. M., et al, Naproxen absorption in children, Curr Med Res Opin, 1975, 3(10, 46-50
  12. Infectopharm, SmPC Naproxen InfectoPharm 250 mg/5 ml Suspension zum Einnehmen (17522), 06/2018

Änderungsverzeichnis

  • 22 Oktober 2019 10:13: Neue Monographie "Naproxen"

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung