Budesonid

Wirkstoff
Budesonid
Handelsname
Entocort®, Budo-San®, Cortiment®, Jorveza®
ATC-Code
A07EA06
Zulassung, Pharmakodynamik und -kinetik
Dosierungen
Nierenfunktionsstörungen
Ähnliche Wirkstoffe
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Wechselwirkungen
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Zulassung der Dosierungsempfehlungen

  • Morbus Crohn
    • Oral, modifizierte Wirkstofffreisetzung
      • <8 Jahre: Off-label
      • ≥8 Jahre, ≥25 kg: On-label
    • Oral, magensaftresistente Hartkapsel
      • Off-label
    • Rektal
      • Off-label

Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Die aktuellen Fachinformationen können unter https://aspregister.basg.gv.at/ abgerufen werden.

Verfügbare Darreichungsformen und Stärken

Kapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung 3 mg (Entocort®)
magensaftresistente Kapseln 3 mg (Budo-San®)
magensaftresistentes Granulat 9 mg (Budo-San Uno®)
Retardtabletten 9 mg (Cortiment®)
Schmelztabletten 1 mg (Jorveza®)
Tablette und Lösung zur Herstellung einer Dispersion zur rektalen Anwendung 2 mg/100 ml
Rektalschaum 2 mg/Sprühstoß

Entocort®: Die Kapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung können für Personen mit Schluckbeschwerden geöffnet werden und der Inhalt nach Vermischen mit einem Esslöffel Apfelmus geschluckt werden. Der Inhalt der Kapseln darf dabei weder zerdrückt noch gekaut werden.

Budosan®: Die Kapseln mit den magensaftresistenten Pellets ca. eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) einnehmen.

Budo-San Uno®: Der Inhalt eines Beutels sollte vor dem Frühstück eingenommen werden. Das Granulat sollte direkt auf die Zunge gegeben und unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) hinuntergeschluckt werden. Das Granulat darf nicht gekaut oder zerkleinert werden, um eine Zerstörung des magensaftresistenten Überzugs zu vermeiden. Eine vorzeitige Auflösung des Überzugs beeinflusst die Verfügbarkeit des Wirkstoffs in nicht vorhersehbarer Weise.

Cortiment® Retardtablette: Einnahme morgens mit oder ohne Nahrung. Die Tablette sollte mit einem Glas Wasser geschluckt werden und darf nicht zerbrochen, zerkleinert oder zerkaut werden, da der Filmüberzug die retardierte Freisetzung gewährleistet. 

Jorveza® Schmelztablette: Einnahme nach einer Mahlzeit

Für Kinder potentiell problematische Hilfsstoffe:

Die Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung enthalten: Saccharose, Polysorbat 80
Die magensaftresistenten Kapseln enthalten: Lactose-Monohydrat, Saccharose
Das magensaftresistente Granulat enthält: Sucrose, Lactose-Monohydrat, Sorbitol
Die Retardtabletten enthalten: Lactose-Monohydrat, Lecithin aus Sojaöl
Die Tabletten und Lösung zur Herstellung einer Dispersion zur rektalen Anwendung enthalten: Methyl-4-Hydroxybenzoat, Propyl-4-Hydroxybenzoat, Lactose-Monohydrat
Der Rektalschaum enthält: Propylenglycol, Cetylalkohol, Cetylstearylalkohol

Pharmakodynamik

Budesonid ist ein Glucocorticoid mit einer hohen lokalen entzündungshemmenden Wirkung. Bei einer Dosierung, die äquivalent zu Prednisolon ist, führt Budesonid zu einer signifikant geringeren Suppression der Hypothalamus- Hypophysen-Nebennierenrindenachse und hat einen geringeren Einfluss auf Entzündungsmarker. Daten aus pharmakologischen und pharmakokinetischen Studien zeigen, dass Budesonid lokal im Darm wirkt. Der exakte Mechanismus der Wirkung von Glucocorticosteroiden bei der Behandlung von Morbus Crohn ist nicht völlig geklärt. Wahrscheinlich sind antientzündliche Wirkungen wie Hemmung der Freisetzung von Entzündungsmediatoren und Hemmung der immunologischen Zellreaktion wichtig.

 

Pharmakokinetik

In der Studie von Lundin et al. bei Kindern mit Morbus Crohn (n = 8, 9 - 14 Jahre) betrug die absolute Bioverfügbarkeit nach oraler Verabreichung von 9 mg Entocort® pro Tag durchschnittlich 9 % im Vergleich zu 11 % bei Erwachsenen (sehr hoher First-Pass-Effekt). Die gemessenen Tmax-Werte unterschieden sich nicht signifikant zwischen Kindern und Erwachsenen. Die durchschnittliche Tmax ± SD bei Kindern betrug 4,7 ± 2,6 Stunden. Die Budesonid AUC- und Cmax-Werte waren bei Kindern höher als bei Erwachsenen. Die durchschnittliche Cmax ± SD bei Kindern betrug 6,0 ± 3,4 nmol/l. Der Unterschied in den AUC- und Cmax-Werten wird nicht als klinisch relevant erachtet.
Dilger et al. (n = 12, 5 – 15 Jahre) zeigten ebenfalls eine ähnliche Pharmakokinetik zwischen Kindern und Erwachsenen, stellten aber fest, dass bei Kleinkindern eine erhöhte systemische Exposition auftreten kann.

Dosierungen

Morbus Crohn
  • Oral
    • Modifizierte Wirkstofffreisetzung
      • 6 Jahre bis 18 Jahre
        [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [10]
        • 9 mg/Tag in 1 Dosis pro Tage
        • Behandlungsdauer: Über 6-8 Wochen Bei Remission folgendermaßen ausschleichen: 6 mg/Tag über 2 Wochen, 3 mg/Tag über 2 Wochen, danach komplett absetzen
        • Anwendungshinweis:

          Vor dem Frühstück einnehmen.

    • Magensaftresistente Hartkapsel
      • 6 Jahre bis 18 Jahre
        [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [11]
        • 9 mg/Tag in 1 - 3 Dosen.
        • Behandlungsdauer: Über 6-8 Wochen Bei Remission folgendermaßen ausschleichen: 6 mg/Tag über 2 Wochen, 3 mg/Tag über 2 Wochen, danach komplett absetzen
  • Rektal
    • 10 Jahre bis 18 Jahre
      [1] [9]
      • 1 - 2 Entocort® Klysmen/Tag

      • Behandlungsdauer: 4-8 Wochen
      • Klysma direkt vor der Anwendung zubereiten indem die Tablette (2,3 mg Budesonid) in die Lösung (115 ml) gegeben wird, die Flasche gut geschüttelt wird, bis zur vollständigen Auflösung der Tablette.

Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

Keine Informationen zur Dosisanpassung bei Nierenfunktionsstörung vorhanden.

INTESTINALE ANTIPHLOGISTIKA

Aminosalicylsäure und ähnliche Mittel

Mesalazin

Claversal®, Salofalk®, Pentasa®, Mezavant®, Mesagran®, Yaldigo®
A07EC02

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Diarrhoe, Übelkeit, Flatulenz, Dyspepsie, Hautreaktionen, Cushing-artiges Syndrom, Pseudotumor cerebri (inklusive Papillenödem) bei Jugendlichen, Wachstumsstörungen

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen allgemein

Oral: Klinische Studien haben gezeigt, dass die Häufigkeit corticosteroidbedingter Nebenwirkungen im Vergleich zur oralen Prednisolontherapie bei äquipotenten Dosen wesentlich verringert ist.

Folgende UAW wurden sehr häufig, häufig oder gelegentlich beobachtet (≥ 0,1 %):
Palpitationen, Dyspepsie, Hautreaktionen (Urtikaria, Exantheme), Muskelkrämpfe, cushingoide Nebenwirkungen, Hypokalämie, Erhöhung des Infektionsrisikos, Menstruationsstörungen, Verhaltensänderungen wie Nervosität, Schlaflosigkeit und Gemütsschwankungen und Depressionen, Tremor, psychomotorische Hyperaktivität, Glaukom, Aktivierung und Entstehung von Ulcus ventriculi oder duodeni, Angstzustände

Folgende UAW wurden zudem selten, sehr selten (< 0,1 %) oder mit unbekannter Häufigkeit beobachtet:
grauer Star einschließlich subkapsulärer Katarakt, verschwommenes Sehen, Ekchymose, aseptische Knochennekrosen (Femur- und Humeruskopf), Aggression, Wachstumsretardierung, anaphylaktische Reaktion, Obstipation, Erhöhung des Thromboserisikos, Vaskulitis (Entzugssyndrom nach Langzeittherapie), Müdigkeit, Unwohlsein

Rektal: 

Folgende UAW wurden sehr häufig, häufig oder gelegentlich beobachtet (≥ 0,1 %):
gastrointestinale Störungen, z.B. Flatulenz, Nausea, Diarrhoe, Hautreaktionen (Urtikaria, Exantheme), Depressionen, Aktivierung und Entstehung von Ulcus ventriculi oder duodeni, psychomotorische Hyperaktivität, Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, Angstzustände, Brennen im Enddarm und Schmerzempfindung, Appetitsteigerung, Anstieg der Blutsenkungsgeschwindigkeit, Leukozytose, Analfissur, aphthöse Stomatitis, häufiger Stuhldrang, Rektalblutung, Anstieg der Transaminasen (GOT, GPT), Anstieg der Cholestaseparameter (GGT, AP), Anstieg der Amylase, Veränderung des Cortisols, Harnwegsinfektionen, Schwindel, Störung der Geruchswahrnehmung, vermehrtes Schwitzen, Asthenie, Zunahme des Körpergewichtes

Folgende UAW wurden zudem selten, sehr selten (< 0,1 %) oder mit unbekannter Häufigkeit beobachtet:
Pankreatitis (bei Prädisposition), Ekchymose, aseptische Knochennekrosen (Femur- und Humeruskopf), Anzeichen und Symptome systemischer Glucocorticosteroidwirkungen, einschließlich Unterfunktion der Nebennieren, Aggression, Glaukom, grauer Star einschließlich subkapsulärer Katarakt, verschwommenes Sehen, anaphylaktische Reaktion

Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Kontraindikationen allgemein

  • systemische oder lokale bakterielle, Pilz- und Virus- Infektionen
  • Leberzirrhose 

Die vollständige Auflistung aller Gegenanzeigen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern

Corticosteroide können die Hypothalamus-Hypophysen-Funktionen stören. Das erhöhte Risiko der Supprimierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse ist bei Kindern zu beachten.
Bei Kindern, die eine Langzeitbehandlung mit Corticosteroiden erhalten, sollte regelmäßig das Wachstum kontrolliert werden. Bei einer Wachstumsverzögerung sollte die Therapie neu evaluiert werden. Der Nutzen einer Corticosteroidtherapie muss sorgfältig gegen das mögliche Risiko einer Wachstumsverzögerung abgewogen werden.
Die Freisetzung von Budesonid aus Kapseln ist vom pH-Wert abhängig. Der Entocort-Überzug ist bis zu einem pH-Wert von <5,5 stabil und wird daher ab dem Duodenum freigesetzt. Der Budo-San-Überzug ist bis zu einem pH-Wert von <6,4 stabil und wird deshalb ab dem Ileum freigesetzt. Bei der Verschreibung eines oral verabreichten Budesonid-Präparats kann das unterschiedliche Freisetzungsprofil von Entocort und Budo-San genutzt werden, je nach Lokalisation der Darmbeschwerden.
Die Kapseln sind im Ganzen unzerkaut mit ausreichend Wasser einzunehmen. Eventuell kann eine Entocort-Kapsel geöffnet werden, wonach der Inhalt z.B. mit einem Löffel Apfelmus vermischt werden kann. Der Inhalt der Kapseln darf weder zerkaut noch zerkleinert werden.
 

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen allgemein

  • Eine Behandlung mit Budesonid führt zu niedrigeren systemischen Steroidspiegeln als eine konventionelle orale Glucocorticoidtherapie mit systemisch wirkenden Glucocorticoiden. Die Umstellung von einer anderen Glucocorticoidtherapie kann daher zu einem Wiederauftreten von Symptomen führen, die im Zusammenhang mit den veränderten systemischen Glukokortikoidspiegeln stehen.
  • Besondere Vorsicht ist geboten, wenn der Patient unter einer der nachfolgend genannten Erkrankungen leidet: Tuberkulose, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Osteoporose, peptischem Ulkus, Glaukom, Katarakt oder bei familiär gehäuft aufgetretenem Diabetes oder Glaukom, oder anderen Zuständen bei denen Glucocorticoide Nebenwirkungen haben können. Insbesondere wenn das Arzneimittel über längere Zeit in höheren Dosen angewendet wird, ist besonders zu beachten, dass systemische Glucocorticoid-Nebenwirkungen auftreten können wie z. B. Cushing-Syndrom, Nebennierensuppression, Wachstumsverzögerung, verminderte Knochenmineraldichte, Katarakt, Glaukom und vielfältige psychiatrische / das Verhalten beeinflussende Wirkungen
  • Die Unterdrückung von Entzündungsreaktionen und des Immunsystems erhöht die Anfälligkeit für Infektionen und deren Schweregrad. Das Risiko einer Verschlimmerung von Bakterien-, Pilz-, Amöben- und Virusinfektionen während einer Glucocorticoidtherapie muss beachtet werden. Das klinische Bild kann oft atypisch sein. Schwere Infektionen wie Sepsis und Tuberkulose können maskiert werden und daher ein fortgeschrittenes Stadium erreichen, bevor sie erkannt werden.
  • Windpocken und Masern können einen schwereren Verlauf haben bei Patienten, die orale Glucocorticosteroide einnehmen. Bei Patienten, die diese Erkrankungen noch nicht hatten, sollten besondere Maßnahmen beachtet werden, um diese Erkrankungen nicht zu bekommen. Wenn eine dieser Erkrankungen trotzdem auftritt, kann eine Behandlung mit Varicella-Zoster-Immunglobulin (VZIG) oder gepooltem i.v. Immunglobulin (IVIG) wie angezeigt, durchgeführt werden. Wenn Windpocken auftreten, sollte eine Behandlung mit antiviralen Mitteln erwogen werden.Lebendimpfstoffe dürfen nicht an Personen, die unter einer Dauerbehandlung mit Glucocorticoiden stehen, verabreicht werden. Die Antikörperbildung nach Verabreichung anderer Impfstoffe kann verringert sein.
  • Aufgrund von Erfahrungen mit Patienten, die an einer primär biliären Zirrhose (PBC) im Spätstadium mit Leberzirrhose erkrankt waren, muss bei allen Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion mit erhöhter systemischer Verfügbarkeit von Budesonid gerechnet werden.
  • Bei der systemischen und topischen Anwendung von Glucocorticoiden können Sehstörungen auftreten. Wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird, sollte eine Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung gezogen werden; diese umfassen unter anderem Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z. B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Glucocorticoide gemeldet wurden.
  • Glucocorticoide können zu einer Supprimierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden (HPA) - Achse führen und die Stressreaktion vermindern. Aus diesem Grund sollte bei Operationen oder anderen Stresssituationen gleichzeitig ein systemisch wirksames Glucocorticoid gegeben werden.
  • Eine gleichzeitige Behandlung mit Ketoconazol oder anderen CYP3A4-Inhibitoren sollte vermieden werden.

Die vollständige Auflistung aller Warnhinweise ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Wechselwirkungen

Interaktionspartner Grund Handlungsempfehlung
CYP3A4-Inhibitoren Erhöhte Serumkonzentration und verstärkte Wirkung von Budesonid möglich Kombination vermeiden.
Falls Kombination unvermeidbar, ggf. Dosis verringern
CYP3A4-Induktoren Erniedrigte Serumkonzentration und verringerte Wirkung von Budesonid möglich ggf. Dosiserhöhung von Budesonid
Lebendimpfstoffe verminderte/keine Wirkung der Impfung
Kombination vermeiden
Lebendimpfstoffe dürfen nicht an Personen, die unter einer Dauerbehandlung mit Glucocorticoiden stehen, verabreicht werden
Cholestyramin (Anionenaustauscher) verminderte Absorption und Wirksamkeit von Budesonid zeitlich weit auseinanderliegende Einnahme, z.B. mindestens 1 - 4 Stunden vor oder 3 - 4 Stunden nach einem Anionenaustauscher
Saccharomyces cerevisae

erhöhtes Risiko für Fungämien und generalisierte Hefeinfektionen Bei hochdosierter Glucocorticoid-Therapie (≥Prednison-Äquivalente 2 mg/kg Körpergewicht oder 20 mg/d länger als 2 Wochen) ist die Kombination zu vermeiden.

Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen und einschlägigen Wechselwirkungsdatenbanken zu entnehmen.

Referenzen

  1. Rademaker C.M.A. et al, Geneesmiddelen-Formularium voor Kinderen [Arzneimittelformularium für Kinder], 2007
  2. Centraal BegeleidingsOrgaan (CBO) , Richtlijn Diagnostiek en behandeling van Inflammatoire darmziekten bij Kinderen [Leitlinie Diagnose und Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen bei Kindern], 2008, aufgerufen 22. April 2013
  3. Escher JC; European Collaborative Research Group on Budesonide in Paediatric IBD, Budesonide versus prednisolone for the treatment of active Crohn\'s disease in children: a randomized, double-blind, controlled, multicentre trial, Eur J Gastroenterol Hepatol., 2004, 16, 47-54
  4. Dilger K, et al, Pharmacokinetics and pharmacodynamic action of budesonide in children with Crohn\'s disease, Aliment Pharmacol Ther, 2006, 23, 387-96
  5. Levine A, et al, Evaluation of oral budesonide for treatment of mild and moderate exacerbations of Crohn\'s disease in children, J Pediatr., 2002, 140, 75-80
  6. Levine A, et al. Israeli Pediatric Gastroenterology Association Budesonide Study Group, A comparison of budesonide and prednisone for the treatment of active pediatric Crohn disease, J Pediatr Gastroenterol Nutr, 2003, 36, 248-52
  7. Lundin PD, et al, Pharmacokinetics of budesonide controlled ileal release capsules in children and adults with active Crohn\'s disease, Aliment Pharmacol Ther., 2003, 17, 85-92
  8. Wilson D, et al.; and the IBD Working Group of the British Society of Paediatric Gastroenterology, Hepatology, and Nutrition, Systematic Review of the Evidence Base for the Medical Treatment of Paediatric Inflammatory Bowel Disease, J Pediatr Gastroenterol Nutr., 2010, 50, S1-S34
  9. AstraZeneca B.V. , SPC Entocort Klysma (RVG 15660), www.cbg-meb.nl;, geraadpleegd 22 april 2013, http://db.cbg-meb.nl/IB-teksten/h15660.pdf
  10. AstraZeneca B.V. , SPC Entocort capsules (RVG 18765). , www.cbg-meb.nl, geraadpleegd 22 april 2013, http://db.cbg-meb.nl/IB-teksten/h18765.pdf
  11. Dr. Falk Pharma Benelux B.V. , SPC Budenofalk (RVG 22557). , www.cbg-meb.nl, geraadpleegd 22 april 2013, http://db.cbg-meb.nl/IB-teksten/h22557.pdf
  12. Tillotts Pharma, SmPC Entocort Kapseln 3 mg (1-21867), aufgerufen am 09.08.2021, https://aspregister.basg.gv.at/aspregister/
  13. Dr. Falk Pharma, SmPC Budo-San Kapseln 3mg (1-22449), aufgerufen am 09.08.2021, https://aspregister.basg.gv.at/aspregister/

Änderungsverzeichnis

  • 06 Oktober 2021 12:02: Neue Monographie

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung