Sotalol

Wirkstoff
Sotalol
Handelsname
diverse Generika
ATC-Code
C07AA07
Zulassung, Pharmakodynamik und -kinetik
Dosierungen
Nierenfunktionsstörungen
Ähnliche Wirkstoffe
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Wechselwirkungen
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Zulassung der Dosierungsempfehlungen

Zulassungsstatus bei Kindern und Jugendlichen < 18 Jahren

  • Ventrikuläre und supraventrikuläre Arrhythmien
    • Oral
      • Off-label

Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Die aktuellen Fachinformationen können unter https://aspregister.basg.gv.at/ abgerufen werden.

Verfügbare Darreichungsformen und Stärken

Darreichungsformen

Tabletten 80 mg, 160 mg

Allgemein

Die im Handel befindlichen Tabletten enthalten Sotalol-Hydrochlorid, worauf sich auch der Wirkstoffgehalt bezieht. Die Einnahme soll 1 – 2 Stunden vor den Mahlzeiten erfolgen.

Präparate mit für Kinder potentiell problematischen Hilfsstoffen:

Präparate Arzneiform Stärke Problematische Hilfsstoffe
SOTAHEXAL® Tabletten 80 mg, 160 mg Lactose

 

Die Fachinformationen wurden 04/2020 aufgerufen (https://aspregister.basg.gv.at/aspregister/).

Pharmakodynamik

Sotalol gehört zur Gruppe der nicht-selektiven Betablocker und wirkt als Klasse-III-Antiarrhythmikum. Es wirkt als Antagonist der Sympathikus-Neurotransmitter durch kompetitive Verdrängung im Bereich der sympathischen Nervenendigungen an den β-Rezeptoren. Damit kommt es zu einer Abnahme der Kontraktionskraft des Herzmuskels und der Herzfrequenz. Die antiarrhythmische Wirkung beruht auf einer Blockade von Kaliumkanälen, durch die die Repolarisation verlangsamt und somit das Aktionspotential verlängert wird.

Pharmakokinetik

Folgende pharmakokinetische Parameter sind in der Literatur (Saul et al. 2001) angeführt:
≤ 1 Monat: t1/2 = durchschnittlich 8,4 h, scheinbare Clearance: 11 ml/min.
1-24 Monate: t1/2 = durchschnittlich 7,4 h, scheinbare Clearance: 32 ml/min.
> 2 Jahre bis < 7 Jahre: t1/2 = durchschnittlich 9,1 h, scheinbare Clearance: 63 ml/min.
7-12 Jahre: t1/2 = durchschnittlich 9,2 h, scheinbare Clearance: 95 ml/min.
tmax ( 4 Tage – 12 Jahre) : durchschnittlich 2 – 3 h

Dosierungen

Ventrikuläre und supraventrikuläre Arrhythmien
  • Oral
    • Neugeborene
      • Initialdosis: 2 mg/kg/Tag in 3 Dosen.
      • Erhaltungsdosis: je nach Wirkung alle 3 Tage steigern auf 4 mg/kg/Tag in 3 Dosen , max: 10 mg/kg/Tag.
      • Bei unzureichender Wirkung oder bei Nebenwirkungen sollte eine Spiegelbestimmung durchgeführt werden (0,4 -1 mg/l)

    • 1 Monat bis 6 Monate
      • Initialdosis: 3 mg/kg/Tag in 3 Dosen.
      • Erhaltungsdosis: je nach Wirkung alle 3 Tage steigern auf 5 mg/kg/Tag in 3 Dosen , max: 10 mg/kg/Tag.
      • Bei unzureichender Wirkung oder bei Nebenwirkungen sollte eine Spiegelbestimmung durchgeführt werden (0,4 -1 mg/l)

    • 6 Monate bis 2 Jahre
      • Initialdosis: 3 mg/kg/Tag in 3 Dosen.
      • Erhaltungsdosis: je nach Wirkung alle 3 Tage steigern auf 6 mg/kg/Tag in 3 Dosen , max: 10 mg/kg/Tag.
      • Bei unzureichender Wirkung oder bei Nebenwirkungen sollte eine Spiegelbestimmung durchgeführt werden (0,4 -1 mg/l)

    • 2 Jahre bis 6 Jahre
      • Initialdosis: 3 mg/kg/Tag in 3 Dosen.
      • Erhaltungsdosis: je nach Wirkung alle 3 Tage steigern auf 5 mg/kg/Tag in 3 Dosen , max: 10 mg/kg/Tag.
      • Bei unzureichender Wirkung oder bei Nebenwirkungen sollte eine Spiegelbestimmung durchgeführt werden (0,4 -1 mg/l)

    • 6 Jahre bis 18 Jahre
      • Initialdosis: 2 mg/kg/Tag in 3 Dosen.
      • Erhaltungsdosis: je nach Wirkung alle 3 Tage steigern auf 3 mg/kg/Tag in 3 Dosen , max: 10mg/kg/Tag, jedoch nicht mehr als 320 mg/Tag.
      • Bei unzureichender Wirkung oder bei Nebenwirkungen sollte eine Spiegelbestimmung durchgeführt werden (0,4 -1 mg/l)

Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

Anpassung bei Nierenfunktionsstörung wie angegeben:

GFR 50-80 ml/min/1.73 m2
Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich
GFR 30-50 ml/min/1.73 m2
50 Prozent der Einzeldosis und Dosierungsintervall: 8 Stunden
GFR 10-30 ml/min/1.73 m2
25 Prozent der Einzeldosis und Dosierungsintervall: 8 Stunden
GFR < 10 ml/min/1.73 m2
Eine allgemeingültige Empfehlung kann nicht gegeben werden
Klinische Konsequenzen

Bei reduzierter Nierenfunktion nimmt die renale Clearance von Solatol ab. Dadurch ist die Halbwertzeit verlängert und der Plasmaspiegel steigt, weshalb sich das Nebenwirkungsrisiko erhöht: Hypotonie, Bradykardie, AV-Block, erweiterter QRS-Komplex, Bronchospasmen, Hypoglykämie, Verlängerung des QTc-Intervalls, Torsade de pointes und ventrikuläre Tachykardie.

BETA-ADRENOZEPTORANTAGONISTEN

Beta-Adrenozeptorantagonisten, nichtselektiv

Propranolol

Hemangiol®, Inderal®
C07AA05
Beta-Adrenozeptorantagonisten, selektiv

Atenolol

Tenormin®, diverse Generika
C07AB03

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Pro-arrhythmische Effekte, Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Dyspnoe, Torsade de pointes aufgrund von QTc-Verlängerung, Herzinsuffizienz oder Hypoglykämie.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Folgende UAW wurden sehr häufig, häufig oder gelegentlich beobachtet (≥ 0,1 %):

Schlafstörungen, Depressionen, Parästhesie, Angstzustände, Stimmungsschwankungen, Verwirrtheit, Halluzinationen, verstärkte Traumaktivität, Müdigkeit, Schwindel, Benommenheit, Asthenie, Synkopen, Präsynkopen, Kopfschmerzen, Parästhesien, Sehstörungen, Hörstörungen, Bradykardie, Brustschmerzen, Palpitationen, Ödeme, Abnormalitäten im EKG, Proarrhythmien, Herzinsuffizienz, , Torsade de pointes, AV-Überleitungsstörungen, Hypotonie, Dyspnoe, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Dyspepsie, Bauchschmerzen, Blähungen, Geschmacksstörungen, Mundtrockenheit, Hautausschlag, Rötung, Juckreiz, Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, sexuelle Dysfunktion, Fieber, Müdigkeit, Schwäche, Ödeme, Konjunktivitis, Bei Patienten mit obstruktiven Ventilationsstörungen kann Atemnot ausgelöst werden, Alopezie

Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

 

Kontraindikationen bei Kindern

Verlängerung des QTc-Intervall, Sinusbradykardie, AV block, Hypotonie, Bradykardie, Herzinsuffizienz

Kontraindikationen

  • Sick-Sinus-Syndrom oder sinuatrialer Block, außer bei bestehendem Herzschrittmacher
  • AV-Block 2. und 3. Grades, außer bei bestehendem Herzschrittmacher
  • kongenitales oder erworbenes anhaltendes QT-Syndrom, oder Einnahme von Arzneimitteln, die möglicherweise eine QT-Intervallverlängerung bewirken
  • Torsade de pointes oder Einnahme von Arzneimitteln, die möglicherweise eine Torsades de pointes-Symptomatik bewirken
  • symptomatische Sinusbradykardie (≤45 – 50 Schläge pro Minute)
  • nicht ausreichend behandelte Herzinsuffizienz (einschließlich Rechtsherzinsuffizienz bei pulmonaler Hypertonie)
  • akuter Myokardinfarkt
  • pulmonale Hypertonie
  • kardiogener Schock
  • Prinzmetal Angina
  • Anästhesie, die eine myokardiale Depression hervorruft
  • unbehandeltes Phäochromozytom
  • Hypotonie (außer verursacht durch Arrhythmien)
  • Raynaud-Syndrom, schwere periphere Durchblutungsstörungen
  • Bronchospasmen oder Asthma bronchiale in der Anamnese
  • chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen
  • metabolische Azidose und diabetische Ketoazidose
  • Kombination mit MAO-A Hemmern
  • Nierenversagen (Kreatinin-Clearance <10 ml/min)
  • Hypomagnesiämie
  • Hypokaliämie

Die vollständige Auflistung aller Gegenanzeigen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern

  • Vor Behandlungsbeginn und bei Dosisänderungen soll eine EKG-Kontrolle mit Messung des korrigierten QT-Intervalls durchgeführt werden. Des Weiteren ist eine Kontrolle von Nierenfunktion und Elektrolythaushalt erforderlich.
  • Bei gleichzeitiger Einnahme von Verapamil (Isoptin) ist Vorsicht geboten, da schwere Herzrhythmusstörungen auftreten.
  • Bei Patienten mit Diabetes ist Vorsicht geboten, da Sotalol relevante Symptome einer Hypoglykämie maskieren kann.

Daten von Erwachsenen zeigen, dass Sotalol nach oraler Gabe fast vollständig resorbiert wird. Die Bioverfügbarkeit beträgt über 90%. Die Einnahme mit den Mahlzeiten reduziert die Resorption um ca. 20%. Erwachsenen wird empfohlen, Sotalol mindestens 1-2 Stunden vor dem Essen einzunehmen. Obwohl keine speziellen Daten für Kinder verfügbar sind, empfehlen wir diesen Einnahmeabstand auch in der pädiatrischen Population einzuhalten. Sofern diese Empfehlung in der Praxis nicht umsetzbar ist, empfehlen wir, Sotalol stets auf die gleiche Art und Weise (mit oder ohne Mahlzeit und zum gleichen Zeitpunkt) einzunehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Ein abruptes Absetzen von Sotalol kann zu einer verstärkten Katecholamin-Empfindlichkeit führen. Wenn möglich, sollte die Dosis innerhalb von 1 - 2 Wochen ausgeschlichen werden.
  • Sotalol verlängert das QTc-Intervall und begünstigt das Auftreten von Torsade de pointes Tachykardien. Störungen des Elektrolythaushalts (Hypokaliämie, Hypomagnesiämie vor Therapiebeginn korrigieren!), hohe Sotalol-Dosen, weibliches Geschlecht, Bradykardie, Kombination mit weiteren QTc-verlängernden Arzneistoffen, dekompensierte Herzinsuffizienz und verlängertes QTc-Intervall in der Anamnese erhöhen das Risiko Torsade de pointes Tachykardien zu entwickeln. Sotalol sollte bei einem QTc von 480 msec nur mit Vorsicht verabreicht werden, bei einem QTc >550 msec sollte die Dosis reduziert oder die Therapie abgebrochen werden.
  • Vorsicht bei Patienten mit Herzinsuffizienz, da Sotalol die Kontraktilität des Herzens weiter senken kann. Die Therapie ist mit einer niedrigen Dosis zu beginnen und langsam zu steigern.
  • Symptome einer Thyreotoxikose (Tachykardie) können durch Beta-Blockade maskiert werden.
  • Selten können Beta-Blocker zu einer Exazerbation der Symptome einer Psoriasis vulgaris führen.
  • Vorsicht bei Patienten mit AV-Block 1. Grades.
  • Vorsicht bei Patienten peripheren Durchblutungsstörungen, da eine Verschlechterung auftreten kann.

Die vollständige Auflistung aller Warnhinweise ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Wechselwirkungen

Interaktionspartner Grund Handlungsempfehlung
Amiodaron Additive QT verlängernde Wirkung; erhöhtes Risiko für Torsade de pointes Tachykardien. Die Kombination ist kontraindiziert. Amiodaron hat eine sehr lange Halbwertszeit und Wechselwirkungen können Wochen bis Monate nach dem Absetzen von Amiodaron auftreten.
Weitere QTc-Intervall verlängernde Arzneistoffe, z.B.: Makrolid-Antibiotika (z.B. Clarithromycin), Chinolon-Antibiotika (z.B. Ciprofloxacin), trizyklische Antidepressiva, H1-Blocker (z.B. Dimenhydrinat), Lithiumsalze, Neuroleptika (z.B. Haloperidol, Droperidol, Sulpirid, Ziprasidon), Atomoxetin, Bedaquilin, SSRI (z.B. (Es)citalopram, Fluoxetin, Sertralin), 5-HT-3-Antagonisten (z.B. Ondansetron), Artemether, Chloroquin, Hydroxychloroquin, Lumefantrin, Mefloquin, Pentamidin, Piperaquin, Methadon, Saquinavir, Efavirenz, Vandetanib, Domperidon, Fluconazol Propofol, Sevofluran Additive QT verlängernde Wirkung; erhöhtes Risiko für Torsade de pointes Tachykardien. Die Kombination ist kontraindiziert. Ist sie dennoch unumgänglich, soll sie unter sorgfältigster elektrokardiographischer und eventuell stationärer Überwachung sowie in niedrigst wirksamer Dosierung vorgenommen werden. Elektrolytstörungen sollen vor der Anwendung korrigiert werden. Bei einer Verlängerung der frequenzkorrigierten QTc-Zeit über altersnorme Werte sollen die gefährdenden Arzneimittel abgesetzt werden.
Flecainid Bei gleichzeitiger Behandlung können verstärkte kardiodepressive Effekte (AV-Überleitungsstörungen, Bradykardie, Herzinsuffizienz) auftreten. Die Kombination ist kontraindiziert. Wenn dennoch indiziert, sollen die Patienten sorgfältig überwacht (Blutdruck, Herzfrequenz, EKG) und die Dosierungen nach Bedarf angepasst werden.
Allergenextrakte (subkutan, inhalativ) Durch therapeutisch und diagnostisch angewendete Allergenextrakte (Desensibilisierung) hervorgerufene Überempfindlichkeitsreaktionen können während der Einnahme von Beta-Blockern in verstärkter Form auftreten. Grund ist die vermehrte Produktion und Freisetzung von Mediatoren der Anaphylaxie wie Histamin. Gleichzeitig wird die Empfindlichkeit des kardiovaskulären Systems, der Atmungsorgane und der Haut auf diese Mediatoren erhöht. Kombination vermeiden.
Diltiazem, Verapamil Additive Wirkung auf die atrioventrikuläre Erregungsleitung und Ventrikelfunktion. Hypotonie, Bradykardie und Überleitungsstörungen sind möglich. Kombination, wenn möglich, vermeiden. Wenn eine Kombinationsbehandlung angezeigt ist, müssen die Patienten besonders zu Beginn sehr sorgfältig auf verstärkte kardiodepressive Effekte überwacht werden.
Adrenalin, Noradrenalin Steigerung der hypertensiven Wirkung von Adrenalin und Noradrenalin. Bradykardien können auftreten. Sorgfältige Überwachung des Blutdrucks und der Herzfrequenz ist erforderlich. Wenn möglich, ist die Anwendung von kardioselektiven Betablockern in Erwägung zu ziehen.
Clonidin Verstärkung der bradykarden und hypotensiven Effekte kann auftreten. Des Weiteren können Beta-Blocker den Rebound-Effekt bei Abbruch einer Therapie mit Alpha-2-Rezeptoragonisten deutlich verstärken. Blutdruck und Herzfrequenz sorgfältig überwachen. Wird die Behandlung abgebrochen, muss zur Vermeidung eines übermäßigen Entzugshochdrucks zuerst die Dosis von Sotalol über etwa eine Woche stufenweise vermindert werden. Dann Clonidin ausschleichen.
Glibenclamid, Glimepirid Eine durch orale Antidiabetika ausgelöste Hypoglykämie kann durch Sotalol verstärkt und verlängert werden. Hypoglykämie-Symptome können maskiert werden. Die Blutglucose-Konzentration muss besonders sorgfältig überwacht werden.
Dihydropyridin-Derivate (z.B. Nifedipin, Amlodipin) Eine verstärkte hypotensive Wirkung ist möglich. Herzinsuffizienz ist in Einzelfällen aufgetreten. In der Regel ist eine Kombinationstherapie mit Nifedipin-Derivaten und Beta-Blockern wirksam und sicher. Auf verstärkte hypotensive und kardiodepressive Effekte soll besonders zu Beginn der Behandlung geachtet werden.
Fingolimod Additive bradykarde Effekte. Kombination, wenn möglich, vermeiden. Wenn eine gleichzeitige Anwendung notwendig ist, sollte zumindest eine über die Nacht andauernde Überwachung der Herzfrequenz, der AV-Überleitung und der QTc-Zeit durchgeführt werden.
Kaliumsenkende Diuretika (z.B. Hydrochlorothiazid) Diuretika-induzierte Hypokaliämien können proarrhythmogene Effekte von Sotalol verstärken. Diese Kombination sollte unter engem Elektrolytmonitoring (Kalium) erfolgen. Erwägen Sie die zusätzliche Gabe von Kalium oder kaliumsparenden Diuretika, wenn Sotalol zusammen mit kaliumsenkenden Diuretika verabreicht wird.

Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Referenzen

  1. Beaufort-Krol GC, et al., Effectiveness of sotalol for atrial flutter in children after surgery for congenital heart disease., Am J Cardiol, 1997, 79, 92-4
  2. Läer S, et al., Development of a safe and effective pediatric dosing regimen for sotalol based on population pharmacokinetics and pharmacodynamics in children with supraventricular tachycardia., J Am Coll Cardiol, 2005, 46, 1322-30
  3. Pfammatter JP, et al., New antiarrhythmic drug in pediatric use: sotalol., Pediatr Cardiol, 1997, 18, 28-34
  4. Pfammatter JP, et al, Efficacy and proarrhythmia of oral sotalol in pediatric patients, J Am Coll Cardiol, 1995, 26, 1002-7
  5. Saul JP, et al., Pharmacokinetics and pharmacodynamics of sotalol in a pediatric population with supraventricular and ventricular tachyarrhythmia., Clin Pharmacol Ther, 2001, 69, 145-57
  6. Saul JP, et al., Single-dose pharmacokinetics of sotalol in a pediatric population with supraventricular and/or ventricular tachyarrhythmia., J Clin Pharmacol, 2001, 41, 35-43
  7. Tanel RE, et al., Sotalol for refractory arrhythmias in pediatric and young adult patients: initial efficacy and long-term outcome., Am Heart J, 1995, 130, 791-7
  8. Knudson JD et al., High-dose sotalol is safe and effective in neonates and infants with refractory supraventricular tachyarrhythmias., Pediatr Cardiol. , 2011, Oct;32(7), 896-903
  9. Hexal, SmPC Sotahexal 80 mg Tabletten (1-23776), 07/2014
  10. Diagnosia, https://premium.diagnosia.com/check/interactions/search, (aufgerufen am 04.05.2020)
  11. ABDA, ABDA-Interaktionsdatenbank , (aufgerufen am 04.05.2020)
  12. wechselwirkungscheck.de, http://www.wechselwirkungscheck.de/index.php , (aufgerufen am 04.05.2020)

Änderungsverzeichnis

  • 23 September 2020 08:23: Neue Monographie "Sotalol"

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung