Immunoglobulin intravenös Normal (IVIg)

Wirkstoff
Immunoglobulin intravenös Normal (IVIg)
Handelsname
Gammagard S/D®, IgVena®, Intratect®, Kiovig®, Octagam®, Privigen®
ATC-Code
J06BA02

Immunoglobulin intravenös Normal (IVIg)

Zulassung, Pharmakodynamik und -kinetik
Dosierungen
Nierenfunktionsstörungen
Ähnliche Wirkstoffe
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Wechselwirkungen
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Zulassung der Dosierungsempfehlungen

Zulassungsstatus bei Kindern und Jugendlichen < 18 Jahren:

  • Primäre und sekundäre Immundefizienz, Guillain-Barré-Syndrom, ITP, Kawasaki-Syndrom, MMN, CIPD, kongenitales AIDS, Hypogammaglobulinämie nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation
    • Intravenös
      • On-label
        • Kawasaki-Syndrom mit Herzinsuffizienz: <1,6 g/kg/Tag: Off-label
  • Übrige Indikationen
    • Intravenös
      • Off-label

Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Die aktuellen Fachinformationen können unter https://aspregister.basg.gv.at/ abgerufen werden.

Verfügbare Darreichungsformen und Stärken

Darreichungsformen

Infusionslösung 50 mg/ml, 100 mg/ml

Allgemein

Normales Immunglobulin vom Menschen enthält hauptsächlich Immunglobulin G (IgG) mit einem breiten Spektrum von Antikörpern, die in der normalen Population vorliegen und gegen verschiedene Infektionserreger wirksam sind.

Präparate mit für Kinder potentiell problematischen Hilfsstoffen:

Präparate Darreichungsform Stärke Problematische Hilfsstoffe
GAMMAGARD S/D® Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung 50 mg/ml Glucose
IGVENA® Infusionslösung 50 mg/ml Maltose
OCTAGAM® Infusionslösung 50 mg/ml/100 mg/ml Maltose

Die Fachinformationen wurden 07/2019 aufgerufen (https://aspregister.basg.gv.at/aspregister/).

Pharmakodynamik

Normales Immunglobulin vom Menschen wird gewöhnlich aus gepooltem Plasma von mindestens 1.000 Spenden hergestellt. Ausreichende Dosen können bei niedrigen Immunglobulin G-Plasmaspiegeln Normalwerte wiederherstellen. Der Wirkungsmechanismus bei anderen Anwendungsgebieten als der Substitutionstherapie ist noch nicht vollständig erforscht, schließt jedoch immunmodulatorische Wirkungen ein.

Pharmakokinetik

Nach der intravenösen Verabreichung direkt und vollständig über eine relativ schnelle Verteilung über das Plasma und die extravaskuläre Flüssigkeit verfügbar. Metabolisierung: in den Zellen das retikulohistiozytäre System. Einzelne kinetische Parameter (SmPC):

  ≤12 Jahre 13-17 Jahre
t½ (Tage) 41,3 45,1
Cmax (g/l) 4,44 4,43
  10,5 – 16,8 Jahre
Vd (l) 3,7 ± 1,4
Cl (l/Tag) 0,07 ± 0,02

Allgemeine Anmerkungen

Nur nach Rücksprache mit einem Immunologen / Hämatologen / Neurologen.

Die genaue Zusammensetzung der IgG-Unterklassen variiert je nach Präparat. Ebenso unterscheidet sich die Menge an IgA unterscheidet zwischen den Präparaten.

Dosierungen

Gehe zu:

Primäre Immunmangelkrankheiten (PID)
  • Intravenös
    • 0 Jahre bis 18 Jahre
      [19]
      • Initialdosis: 0,4 - 0,8 g/kg/Dosis, einmalig.
      • Erhaltungsdosis: 0,2 - 0,8 g/kg/Dosis alle 3-4 Wochen.
      • Normale Serum-IgG-Werte anstreben (>5-6 g/l), eventuell je nach klinischem Bild anpassen.

Sekundäre Immunmangelkrankheiten (SID), Hypogammaglobulinämie nach allogener Knochenmarktransplantation
  • Intravenös
    • 0 Jahre bis 18 Jahre
      [19]
      • 0,2 - 0,4 g/kg/Dosis alle 3-4 Wochen.
      • Normale Serum-IgG-Werte anstreben (>5-6 g/l), eventuell je nach klinischem Bild anpassen.

         

Guillain-Barré-Syndrom, Agamma-, Hypogammaglobulinämie und sonstige Dysimmunoglobulinämien, Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis
Idiopathische thrombozytopenische Purpura
  • Intravenös
    • 0 Jahre bis 18 Jahre
      [19]
      • 0,8 - 1 g/kg/Dosis, einmalig.
      • Dosis eventuell nach 3 Tagen wiederholen. Alternative: 0,4 g/kg über 2-5 Tage.

        Dosierung nach Rücksprache mit einem Hämatologen.

Kawasaki-Syndrom
  • Intravenös
    • 0 Jahre bis 18 Jahre
      [2] [19]
      • 2 g/kg/Dosis, einmalig. Infusion über 16-24 Stunden verabreichen.
        • In Kombination mit Acetylsalicylsäure.
        • Bei Bedarf 2. Verabreichung erwägen.

         

Kawasaki-Syndrom mit Herzinsuffizienz
  • Intravenös
    • 0 Jahre bis 18 Jahre
      [2]
      • 1 g/kg/Tag, Dauerinfusion.
      • Behandlungsdauer: Über 2 Tage.
Multifokale motorische Neuropathie (MMN), Chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP)
  • Intravenös
    • 0 Jahre bis 18 Jahre
      [5] [8] [18] [19]
      • Initialdosis: 2 g/kg verteilt über 2-5 Tage
        Erhaltungsdosis: 1 g/kg alle 2-4 Wochen ODER 2 g/kg alle 4-8 Wochen

Juvenile Dermatomyositis (JDM)
  • Intravenös
    • 0 Jahre bis 18 Jahre
      [7] [9]
      • 1 g/kg/Dosis in 12-18 h an zwei aufeinanderfolgenden Tagen pro Monat. Alternative: 0,4 g/kg/Tag an fünf aufeinanderfolgenden Tagen pro Monat.
      • Behandlungsdauer: Mindestens 3 Monate lang
Kongenitales AIDS
  • Intravenös
Vaskulitis
Abstoßung nach Nierentransplantation
  • Intravenös
    • 0 Jahre bis 18 Jahre
      [14]
      • Über die Anwendung von Immunoglobulinen bei Abstoßung nach Nierentransplantation liegt wenig Literatur vor. In den Niederlanden sind verschiedene Dosierungsschemata im Umlauf, darunter: 1-2 g/kg einmalig, eventuell verteilt über mehrere Tage.
        In der Studie von Billing wird 4 Wochen lang 1 g/kg/Woche verabreicht (n=20, i.c.m. 1 Gabe Rituximab).

AB0 inkompatible Nierentransplantation
  • Intravenös
    • 0 Jahre bis 18 Jahre
      [15]
      • 0,5 g/kg/Dosis, einmalig.

Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

Fälle akuter Niereninsuffizienz wurden bei Patienten verzeichnet, die eine IVIg-Therapie durchlaufen. Im Falle von Niereninsuffizienz muss das Absetzen von IVIg erwogen werden.

Bei Kindern mit bestehendem Risiko für ein Nierenversagen darf die Infusionsgeschwindigkeit nicht über 4,8 ml/kg/h liegen.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Bei der Verabreichung intravenöser Immunoglobuline treten selten Nebenwirkungen auf. Verzeichnet wurden Fieber, Gelenkbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Reaktionen auf die Infusion und Exanthem. Anaphylaktische Reaktionen sind selten und treten vor allem bei Patienten mit IgA-Mangel oder Antikörpern gegen IgA auf.

Blutzuckermessgeräte interpretieren den Hilfsstoff Maltose fälschlicherweise als Glucose.

Die häufigste Nebenwirkung, die bei Kindern und Jugendlichen beobachtet wurde, waren Kopfschmerzen (SmPC Octagam). Bei Kindern und Jugendlichen sind nach Verabreichung von Maltose-haltigen IVIg Fälle von Glycosurie aufgetreten. Maltose wird in den Nierentubuli zu Glucose hydrolysiert und rückresorbiert. Die Kapazität der Rückresorption ist altersabhängig (SmPC Ig Vena). Hohe IVIG-Dosen (wie bei Kawasaki) wurden mit einer erhöhten Inzidenz hämolytischer Reaktionen (SmPC Privigen) in Verbindung gebracht.

 

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Überempfindlichkeitsreaktion, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Schüttelfrost, Fieber, Reaktionen an der Einstichstelle, Erschöpfung, Flush, Anämie, Hämolyse (einschließlich hämolytische Anämie), Leukopenie, Hypertonie, Hautrötung mit Hitzegefühl (einschließlich hyperämisches Hitzegefühl), Hauterkrankungen (einschließlich Hautausschlag, Juckreiz, Urtikaria, makulopapulöser Ausschlag, Erythem, Hautabschuppung), Hypotonie, Dyspnoe (einschließlich Schmerzen im Brustraum, Beklemmungsgefühl in der Brust, Schmerzen beim Atmen), Hyperbilirubinämie, Myalgie (einschließlich Muskelspasmen, Steifheit des Bewegungsapparates, Schmerzen im Bewegungsapparat), Schmerzen (einschließlich Rückenschmerzen, Gliederschmerzen, Gelenkschmerzen, Nackenschmerzen, Schmerzen im Gesicht), Fieber (einschließlich Schüttelfrost), grippeähnliche Symptome (einschließlich Nasopharyngitis, Halsschmerzen, Bläschen im Hals, Engegefühl im Halsbereich), Erniedrigtes Hämoglobin (einschließlich erniedrigte rote Blutzellen, erniedrigter Hämatokrit), positiver (direkter) Coombs-Test, erhöhte Alaninaminotransferase, erhöhte Aspartataminotransferase, erhöhte Blutlaktatdehydrogenase

Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegen Immunglobuline vom Menschen, insbesondere bei Patienten mit Antikörpern gegen IgA
  • Prolin-haltige Präparate: Patienten mit Hyperprolinämie Typ I oder II.

Die vollständige Auflistung aller Gegenanzeigen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern

Nebenwirkungen kann oftmals vorgebeugt werden, indem die Infusion langsamer verabreicht wird. Bei IgA-Antikörpern muss Rücksprache mit einem Immunologen gehalten werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Anaphylaktische Reaktionen sind unter IVIg-Therapie aufgetreten. Sie sind allerdings selten und treten vor allem bei Patienten mit IgA-Mangel oder Antikörpern gegen IgA auf.
  • Die empfohlene Infusionsgeschwindigkeit muss genau eingehalten werden. Bestimmte schwere unerwünschte Nebenwirkungen können im Zusammenhang mit der Infusionsgeschwindigkeit stehen.
  • Während der Infusionszeit sollen die Patienten eng überwacht werden. Bei erstmaliger Applikation oder nach Präparatewechsel bzw. nach längerer Therapiepause wird eine Überwachung über die Dauer der Erstinfusion und mind. 1 Stunde danach empfohlen. Alle anderen Patienten sollten mind. 20 min nach Verabreichung überwacht werden.
  • Bestimmte unerwünschte Reaktionen sind häufiger bei Hypogammaglobulinämie oder Agammaglobulinämie mit oder ohne IgA-Mangel, bei hoher Infusionsgeschwindigkeit, erstmaliger Applikation, in seltenen Fällen nach Wechsel des Präparats oder nach längerer Therapiepause.
  • Potentielle Komplikationen lassen sich vermeiden, wenn IVIg zunächst sehr langsam infundiert wird, um sicherzustellen, dass der Patient nicht sensibilisiert ist.
  • Bei allen Patienten erfordert die Gabe von IVIg:
    • eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor Beginn der IVIg-Infusion
    • Überwachung der Urinausscheidung
    • Überwachung des Serumkreatinin-Spiegels
    • Vermeidung der gleichzeitigen Gabe von Schleifendiuretika
  • Es besteht eine Assoziation zwischen IVIg-Gabe und thromboembolischen Ereignissen wie Myokardinfarkt, Schlaganfall, Lungenembolien oder Beinvenenthrombosen. Vorsicht bei Patienten mit entsprechenden Risikofaktoren. Die Verabreichung bei Patienten mit erhöhtem Risiko soll mit möglichst geringer Infusionsgeschwindigkeit und in möglichst niedriger Dosierung erfolgen.
  • Fälle von akutem Nierenversagen, vor allem bei Patienten mit entsprechenden Risikofaktoren, sind unter IVIg-Therapie aufgetreten. Die Verabreichung soll bei Patienten mit erhöhtem Risiko mit möglichst geringer Infusionsgeschwindigkeit und in möglichst geringer Dosierung erfolgen.
  • Fälle von aseptischer Meningitis sind in der Regel innerhalb weniger Stunden bis 2 Tage nach IVIg-Therapiebeginn aufgetreten. Der Abbruch der Behandlung führte binnen weniger Tage zur Remission ohne Spätkomplikationen. Aseptische Meningitis tritt häufiger unter hochdosiertem IVIg auf.
  • IVIg-Präparate können Blutgruppenantikörper enthalten, die als Hämolysine wirken und in vivo eine Beladung der Erythrozyten mit Immunglobulin bewirken können, wodurch eine positive direkte Antiglobulin-Reaktion (Coombs-Test) und selten eine Hämolyse hervorgerufen wird.
  • Da es sich um ein Produkt aus humanem Plasma handelt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass infektiöses Material enthalten ist.
  • Über das Auftreten von nicht kardialen Lungenödemen (Transfusionsassoziierte akute Lungeninsuffizienz, TRALI), typischerweise 1 – 6 Stunden nach Transfusion, wurde berichtet.
  • Eine Kreislauf(volumen)überlastung kann entstehen, wenn durch das Volumen des infundierten IVIg und gegebenenfalls anderer, gleichzeitig verabreichter Infusionen eine akute Hypervolämie und/oder ein akutes Lungenödem auftreten.
  • Der in einigen Präparaten enthaltene Hilfsstoff Maltose kann mit bestimmten Blutzucker-Assays interferieren.

Die vollständige Auflistung aller Warnhinweise ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Wechselwirkungen

  • Die Gabe von Immunglobulin kann für eine Dauer von mindestens 6 Wochen und bis zu 3 Monaten die Wirksamkeit von abgeschwächten Virus-Lebendimpfstoffen wie z.B. gegen Masern, Röteln, Mumps und Varicellen beeinträchtigen. Bei der Masernimpfung kann die Beeinträchtigung bis zu ein Jahr andauern. Deshalb sollte bei Patienten, die eine Masernimpfung erhalten, der Antikörperstatus überprüft werden. 

Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Referenzen

  1. Rademaker C.M.A. et al, Geneesmiddelen-Formularium voor kinderen [Arzneimittel-Formularium für Kinder], 2007
  2. Franssen MJAM et al, Werkboek Kinderreumatologie [Arbeitsbuch Kinderrheumatologie], VU Uitgeverij, 2008, 2e druk
  3. Berg van den, HB et al, Werkboek Kinderhematologie [Arbeitsbuch Kinderhämatologie], VU Uitgeverij, 2001, 2e druk
  4. NVK, Richtlijn preventie, diagnostiek en behandeling van hyperbilirubinemie bijde pasgeborene, geboren na een zwangerschapsduur van meer dan 35 weken [Leitlinie Prävention, Diagnose und Behandlung der Hyperbilirubinämie bei Neugeborenen, Geburt >35 SSW], www.nvk.nl, 2008, http://www.nvk.nl/Kwaliteit/Richtlijnenenindicatoren/Richtlijnen.aspx
  5. Baxter AG, SPC Kiovig 20-04-2015, www.ema.europa.eu
  6. Baxter BV., SmPC Gammagard (RVG 17031-4) 7-2-2011, www.geneesmiddeleninformatiebank.nl
  7. CBO. , Richtlijn dermatomyositis, polymyositis en sporadische ‘inclusion body’-myositis. [Leitlinie Dermatomyositis, Polymyositis und sporadische Einschlusskörper-Myositis.], www.diliguide.nl , 2004
  8. Grifols Deutschland GmbH. , SPC Gamunex (RVG 33687) 11-2-2015., www.geneesmiddeleninformatiebank.nl
  9. Reed AM et al. , Juvenile dermatomyositis: recognition and treatment., Paediatr Drugs., 2002, 4(5), 315-21
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  13. Taylor CT et al. , Treatment of Wegener's granulomatosis with immune globulin: CNS involvement in an adolescent female., Ann Pharmacother. , 1999 , Oct;33(10), 1055-9
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  23. Kedrion, SmPC Ig Vena 50 g/L Inf.lsg. (2-00321), https://www.univadis.at/, 10/2018

Änderungsverzeichnis

  • 28 August 2019 16:47: Neue Monographie "Immunoglobulin intravenös Normal (IVIg)"

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung