Linezolid

Wirkstoff
Linezolid
Handelsname
Zyvoxid®, diverse Generika
ATC-Code
J01XX08
Zulassung, Pharmakodynamik und -kinetik
Dosierungen
Nierenfunktionsstörungen
Ähnliche Wirkstoffe
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Wechselwirkungen
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Zulassung der Dosierungsempfehlungen

Zulassungsstatus bei Kindern und Jugendlichen < 18 Jahren:

  • Pneumonie, Infektionen der Haut- und Weichteile, Multi-Drug resistente Tuberkulose
    • Oral
      • Off-label
    • Parenteral
      • Off-label

Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Die aktuellen Fachinformationen können unter https://aspregister.basg.gv.at/ abgerufen werden.

Verfügbare Darreichungsformen und Stärken

Darreichungsformen

Filmtabletten 600 mg
Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen 100 mg/5 ml
Infusionslösung 2 mg/ml

Allgemein

Filmtabletten und Suspension können mit und ohne Nahrung eingenommen werden.

Linezolid liegt in allen Darreichungsformen in der Reinform vor.

Während einer Linezolid-Therapie ist vom zeitgleichen Verzehr Tyramin-reicher Nahrungsmittel (>100 mg, z.B. reifer Käse, Hefeextrakte, nicht destillierte alkoholische Getränke und fermentierte Sojabohnenprodukte wie z.B. Sojasauce) abzuraten, um eine exzessive Blutdrucksteigerung zu vermeiden.

Präparate mit für Kinder potentiell problematischen Hilfsstoffen:

Präparate Darreichungsform Stärke Problematische Hilfsstoffe
LINEZOLID Accord® Filmtabletten 600 mg Sojalecithin
LINEZOLID Accord® Infusionslösung 2 mg/ml Glucose
LINEZOLID Kabi® Infusionslösung 2 mg/ml Glucose
LINEZOLID ratiopharm® Filmtabletten 600 mg  Lactose
LINEZOLID Sandoz® Infusionslösung 2 mg/ml Glucose
LINEZOLID Stada® Filmtabletten 600 mg Propylenglykol
ZYVOXID® Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen 100 mg/5 ml Aspartam, Natriumbenzoat, Fructose, Sorbitol, Ethylalkohol, Propylenglykol, Gluten, Saccharose
ZYVOXID® Infusionslösung 2 mg/ml Glucose

 

Die Fachinformationen wurden 06/2019 aufgerufen (https://aspregister.basg.gv.at/aspregister/).

Pharmakodynamik

Bei Linezolid handelt es sich um eine synthetische antibakterielle Substanz, die zu den Oxazolidinonen gehört. Die Substanz zeigt in-vitro-Aktivität gegen aerobe gram-positive Bakterien und anaerobe Mikroorganismen. Linezolid wirkt über die selektive Hemmung der bakteriellen Proteinsynthese mittels Bindung an das bakterielle Ribosom (23S der 50S-Untereinheit) und Verhinderung der Bildung eines funktionellen 70S-Initiationskomplexes, der einen wesentlichen Teil des Translationsprozesses darstellt.

In der Regel empfindliche Spezies: Enterococcus faecalis, Enterococcus faecium, Staphylococcus aureus, Streptococcus agalactiae, Streptococcus pneumoniae, Streptococcus pyogenes, Streptokokken der Gruppe C, Streptokokken der Gruppe G, Clostridium perfringens, Peptostreptococcus anaerobius, Peptostreptococcus-Spezies

Von Natur aus resistente Spezies: Haemophilus influenzae, Moraxella catarrhalis, Neisseria-Spezies, Enterobacteriaceae, Pseudomonas-Spezies.

Pharmakokinetik

Aus einer Studie von Jungbluth et al. geht hervor, dass Linezolid bei Kindern unter 12 Jahren im Vergleich zu älteren Kindern (>12 Jahre) eine erhöhte Clearance und eine kürzere Eliminationshalbwertszeit hat. Die Clearance von Früh- und Neugeborenen <7 Tagen war dabei wesentlich niedriger als die von älteren Kindern. Die Clearance bei Frühgeborenen ist mit der von Erwachsenen vergleichbar und nimmt in der ersten Lebenswoche deutlich zu.

Folgende pharmakokinetische Parameter wurden ermittelt (Jungbluth 2003, Kearns 2003):

Alter Cmax (mcg/ml) t½ (Stunden) Cl (ml/min/kg)
Frühgeborene <1 Wo 12,7 5,6 2,0
Frühgeborene 1-4 Wo 9,8 2,0 5,2
Reifgeborene <1 Wo 11,5 2,9 3,8
Reifgeborene 1-4 Wo 12,8 1,5 5,2
1-2 Monate 11,0 1,8 5,4
3 Monate - 11 Jahre 15,1 2,9 3,8
12-17 Jahre 16,7 4,1 2,1

Dosierungen

Pneumonie, Infektionen der Haut und der Weichteile
  • Oral
    • Frühgeburten Postkonzeptionelles Alter < 34 Wochen
      [8]
      • postnatales Alter < 7 Tage: 20 mg/kg/Tag in 2 Dosen, max. 30 mg/kg/Tag in 3 Dosen
        postnatales Alter ≥ 7 Tage: 30 mg/kg/Tag in 3 Dosen.

      • Behandlungsdauer: Maximal 28 Tage
    • Neugeborene
      • 30 mg/kg/Tag in 3 Dosen.
      • Behandlungsdauer: Maximal 28 Tage
    • 1 Monat bis 12 Jahre
      • 30 mg/kg/Tag in 3 Dosen, max: 1.200 mg/Tag.
      • Behandlungsdauer: Maximal 28 Tage
    • 12 Jahre bis 18 Jahre
      • 1.200 mg/Tag in 2 Dosen.
      • Behandlungsdauer: Maximal 28 Tage
  • Intravenös
    • Frühgeburten Postkonzeptionelles Alter < 34 Wochen
      [8]
      • Postnatales Alter < 7 Tage: 20 mg/kg/Tag in 2 Dosen, max. 30 mg/kg/Tag in 3 Dosen
        Postnatales Alter ≥ 7 Tage: 30 mg/kg/Tag in 3 Dosen.

      • Behandlungsdauer: Maximal 28 Tage
    • Neugeborene
      • 30 mg/kg/Tag in 3 Dosen.
      • Behandlungsdauer: Maximal 28 Tage
    • 1 Monat bis 12 Jahre
      • 30 mg/kg/Tag in 3 Dosen, max: 1.200 mg/Tag.
      • Behandlungsdauer: Maximal 28 Tage
    • 12 Jahre bis 18 Jahre
      • 1.200 mg/Tag in 2 Dosen.
      • Behandlungsdauer: Maximal 28 Tage
Multiresistente Tuberkulose
  • Oral
    • 3 Monate bis 12 Jahre
      [15] [18]
      • 20 mg/kg/Tag in 2 Dosen.
      • Monatlich kontrollieren, bei peripherer Neuropathie Dosis um 33 - 50% reduzieren.

    • ≥ 12 Jahre
      [18]
      • 10 mg/kg/Tag in 1 Dosis, max: 600 mg/Tag.
      • Bei schwerer Krankheit oder Tbc Meningitis max. 600mg/Tag, in anderen Fällen 300 mg/Tag.
        Monatlich kontrollieren, bei peripherer Neuropathie Dosis um 33 - 50% reduzieren.

Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

GFR ≥10 ml/min/1.73m2: Dosisanpassung nicht erforderlich.

GFR <10 ml/min/1.73m2: Eine allgemeine Empfehlung zur Dosisanpassung kann nicht gegeben werden.

ANDERE ANTIBIOTIKA

Glycopeptid-Antibiotika

Teicoplanin

Targocid®, diverse Generika
J01XA02

Vancomycin (parenteral)

Vancocin®, Generika
J01XA01
Imidazol-Derivate

Metronidazol

Anaerobex®, diverse Generika
J01XD01
Nitrofuran-Derivate

Nitrofurantoin

Furadantin®, diverse Generika
J01XE01
Andere Antibiotika

Fosfomycin

Monuril®, diverse Generika
J01XX01

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Diarrhoe, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Candidiasis (oral, vaginal), Kopfschmerzen, Schwindel, Neutropenie, Thrombozytopenie, Leukopenie, Anämie, Fieber, periphere und optische Neuropathie, abweichende Leberenzymwerte, Geschmacksstörungen (metallischer Geschmack), Kribbelgefühl, Parästhesien, Hautreaktionen, Hautausschlag, Tinnitus, Hypertension, Dyspepsie, Verfärbung der Zunge/Zähne. Infektionen, Dyspnoe, Konvulsionen, Hypokaliämie, Apnoe, gastro-intestinale Blutungen, Ödem (SmPC Zyvox). Laktatazidose scheint bei Kindern häufiger aufzutreten (Ozkaya-Parlakay A et al.).

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

(orale, vaginale) Candidiasis, Pilzinfektionen, Anämie, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Geschmacksveränderungen (metallischer Geschmack), Schwindel, Hypertonie, Diarrhoe, Übelkeit, Erbrechen, lokalisierte oder allgemeine abdominale Schmerzen, Verstopfung, Dyspepsie, Abnormale Leberfunktionswerte, Erhöhung von ALT, AST oder alkalischer Phosphatase, Pruritus, Hautausschlag, Erhöhung von BUN, Fieber, lokalisierte Schmerzen
Laborchemie: Anstieg von LDH, Kreatinkinase, Lipase, Amylase oder postprandialen Glukosespiegeln, Abnahme von Gesamtprotein, Albumin, Natrium oder Calcium, Anstieg oder Abnahme von Kalium oder Bicarbonat
Hämatologie: Anstieg der Neutrophilen und Eosinophilen, Abnahme von Hämoglobin, Hämatokrit oder Erythrozyten, Anstieg oder Abnahme der Thrombozyten oder Leukozyten

Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Kontraindikationen

  • Patienten, die gleichzeitig Monoaminooxidase A oder B Hemmer (z.B. Moclobemid, Selegilin, Isocarboxacid, Phenelzin) einnehmen oder in den vergangenen 2 Wochen eingenommen haben
  • Wenn keine Einrichtungen zur engmaschigen Beobachtung und zur Blutdrucküberwachung verfügbar sind, darf Linezolid nicht an Patienten mit folgender zugrundeliegender klinischer Symptomatik oder folgender Begleitmedikation verabreicht werden:
    • Patienten mit unkontrollierter Hypertonie, Phäochromozytom, Karzinoid, Thyreotoxikose, bipolarer Depression, schizoaffektiver Störung, akuten Verwirrtheitszuständen.
    • Patienten, die eines der folgenden Arzneimittel einnehmen: Serotonin-Wiederaufnahmehemmer; trizyklische Antidepressiva, Serotonin-5 HT-Rezeptoragonisten (Triptane), direkt oder indirekt wirkende sympathomimetische Wirkstoffe (einschließlich adrenerger Bronchodilatatoren, Pseudoephedrin und Phenylpropanolamin), blutdrucksteigernde Wirkstoffe (z.B. Epinephrin, Norepinephrin), dopaminerge Wirkstoffe (z.B. Dopamin, Dobutamin), Pethidin oder Buspiron

Die vollständige Auflistung aller Gegenanzeigen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern

Linezolid darf ausschließlich nach Rücksprache mit einem pädiatrischen Infektiologen und/oder einem medizinischen Mikrobiologen verschrieben werden. Die Behandlung sollte stationär und auf Basis eines Antibiogramms begonnen werden.
Die maximale Behandlungsdauer beträgt 28 Tage. Bei einer Verwendung über mehr als 28 Tage besteht das Risiko einer chronischen peripheren Neuropathie.
Linezolid kann in Kombination mit Lebensmitteln, die eine große Menge der Aminosäure Tyramin enthalten, den Blutdruck erhöhen. Es ist daher ratsam, solche Lebensmittel zu vermeiden.
Vorsicht ist bei Leberfunktionsstörungen geboten. Das Sehvermögen muss bei langfristiger Verwendung regelmäßig kontrolliert werden. Außerdem muss das gesamte Blutbild (inklusive Hämoglobinspiegel, Blutkörperchen und der gesamten und differenzierten Leukozytenanzahl) genau kontrolliert werden.

Die Anwendung von Linezolid bei Kindern zur empirischen Therapie von ZNS-Infektionen kann nicht empfohlen werden. Patienten mit ventrikulo-peritonealen Shunts erreichten keine konstanten Konzentrationen in der Cerebrospinalflüssigkeit.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Da Linezolid die mitochondriale Proteinsynthese hemmt, kann es im Verlauf der Behandlung zu Laktatazidose, Anämie und (optischen sowie peripheren) Neuropathien kommen. Diese Nebenwirkungen treten häufiger bei einer Therapiedauer >28 Tage auf. Bei Sehverschlechterung gegebenenfalls augenärztlich untersuchen lassen, Fälle von Sehverlust sind aufgetreten.
  • Symptome wie etwa wiederkehrender Übelkeit oder Erbrechen, Bauchschmerzen, niedrigen Bicarbonatspiegel oder Hyperventilierung können auf eine Laktatazidose hindeuten.
  • Die maximal empfohlene Behandlungsdauer beträgt 28 Tage. Bei einer Verwendung über mehr als 28 Tage besteht das Risiko einer chronischen peripheren Neuropathie und ein höheres Risiko eine schwerwiegende Anämie zu entwickeln.
  • Myelosuppression (Anämie, Leukopenie, Panzytopenie und Thrombocytopenie) wurde beobachtet. Diese Auswirkung hängt vermutlich mit der Behandlungsdauer zusammen. Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz, ob unter Dialyse oder nicht, tritt Thrombozytopenie häufiger auf. Eine engmaschige Überwachung des Blutbilds wird empfohlen bei Patienten:
    • mit einer vorbestehenden Anämie, Granulozytopenie oder Thrombozytopenie.
    • die gleichzeitig Arzneimittel erhalten, welche den Hämoglobin-Spiegel senken, das Blutbild herabsetzen oder die Thrombozytenzahl oder -funktion nachteilig beeinflussen.
    • mit schwerer Niereninsuffizienz.
    • deren Behandlung mehr als 10 – 14 Tage dauert.

Eine wöchentliche Kontrolle des gesamten Blutbilds (inklusive Hämoglobinspiegel, Blutkörperchen und der gesamten und differenzierten Leukozytenanzahl) wird unabhängig von den Ausgangswerten empfohlen.

  • Patienten mit komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen, bei denen eine Co-Infektion mit gramnegativen Erregern bekannt ist oder ein Verdacht darauf besteht, sollen nur bei mangelnden Alternativen mit Linezolid therapiert werden.
  • Clostridium-difficile assoziierte Diarrhoe und pseudomembranöse Colitis wurde unter Linezolid beobachtet.
  • Konvulsionen unter Linezolid sind vor allem bei Patienten mit epileptischen Anfällen in der Anamnese aufgetreten.
  • Verabreichung an Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz nur wenn der Nutzen das Risiko überwiegt.

Die vollständige Auflistung aller Warnhinweise ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Wechselwirkungen

  • Linezolid ist ein reversibler, nicht selektiver Monoaminooxidase-Hemmer. In Kombination mit serotonergen Substanzen (z.B. SSRI, Triptane, Pethidin, Selegilin) sind Fälle eines Serotonin-Syndroms aufgetreten (siehe „Gegenanzeigen“). Serotonin-Syndrom-ähnliche Erscheinungen wurden auch in Kombination mit Dextrometorphan beobachtet. Beachten Sie Symptome wie kognitive Funktionsstörungen, Hyperpyrexie, Hyperreflexie und Koordinationsstörungen.
  • In Kombination mit Pseudoephedrin und Phenylpropanolamin kommt es zu einer additiven Steigerung der blutdruckerhöhenden Wirkung. Vasopressive Arzneimittel, einschließlich Dopaminergika, müssen vorsichtig bis zur gewünschten Wirkung titriert werden.
  • Rifampicin senkt bei gleichzeitiger Anwendung die cmax und die AUC von Linezolid um durchschnittlich 21% bzw. um 32%.

Antibiotika-Wechselwirkungen allgemein:

  • Antibiotika können die Immunantwort auf bakterielle Lebendimpfstoffe reduzieren (z.B. Vivotif®: 3 Tage vor und nach Antibiotikatherapie sollte Vivotif® nicht angewendet werden, bei Antibiotika mit Langzeitwirkung, z.b. Azithromycin, muss ein längerer Abstand eingehalten werden)
  • Die Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten kann beeinflusst werden. Eine Kontrolle der Gerinnungsparameter (INR) wird empfohlen.

Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Referenzen

  1. Deville JG, et al, Linezolid versus vancomycin in the treatment of known or suspected resistant gram-positive infections in neonates., Pediatr Infect Dis J, 2003, 22, S158-63
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  3. Jantausch BA, et al, Linezolid for the treatment of children with bacteremia or nosocomial pneumonia caused by resistant gram-positive bacterial pathogens., Pediatr Infect Dis J., 2003, 22, S164-71
  4. Jungbluth GL, et al, Linezolid pharmacokinetics in pediatric patients: an overview., Pediatr Infect Dis J, 2003, 22, S153-7
  5. Kaplan SL, et al, Linezolid for the treatment of methicillin-resistant Staphylococcus aureus infections in children, Pediatr Infect Dis J, 2003, 22, S178-85
  6. Kaplan SL, et al, Linezolid versus vancomycin for treatment of resistant Gram-positive infections in children., Pediatr Infect Dis J., 2003, 22, 677-86
  7. Kearns GL, et al, Single dose pharmacokinetics of linezolid in infants and children, Pediatr Infect Dis J, 2000, 19, 1178-84
  8. Kearns GL, et al, Impact of ontogeny on linezolid disposition in neonates and infants., Clin Pharmacol Ther, 2003, 74, 413-22
  9. Meissner HC, et al, Hematologic effects of linezolid in young children., Pediatr Infect Dis J., 2003, 22, S186-92
  10. Saiman L, et al, Safety and tolerability of linezolid in children., Pediatr Infect Dis J, 2003, 22, S193-200
  11. Tan TQ, Update on the use of linezolid: a pediatric perspective, Pediatr Infect Dis J, 2004, 23, 955-6
  12. Velissariou IM, Use of linezolid in children: an overview of recent advances., Expert Rev Anti Infect Ther., 2006, 4, 947-52
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  14. Yogev R, et al, Linezolid for the treatment of complicated skin and skin structure infections in children., Pediatr Infect Dis J, 2003, 22, S172-7
  15. Garcia-Prats AJ et al., Linezolid for the treatment of drug-resistant tuberculosis in children: a review and recommendations., Tuberculosis (Edinb). , 2014, Mar;94(2):, 93-104
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  18. Swaminathan A et al., Treating children for drug-resistant tuberculosis in Tajikistan with Group 5 medications, Int J Tuberc Lung Dis., 2016, Apr;20(4), 474-8
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  20. Pfizer, SmPC Zyvoxid 2 mg/ml Infusionslösung (1-24227), https://www.univadis.at/, 01/2017
  21. Pfizer, SmPC Zyvoxid 100 mg/5 ml Gran. z. Herst. e. Susp. z. Einn. (1-24230), https://www.univadis.at/, 01/2017
  22. Emergent Netherlands B.V., SmPC Vivotif 2x10^9 - 2x10^10 CFU magensaftresistente Hartkapsel (2-38557) [siehe Wechselwirkungen], https://www.univadis.at/, 03/2019

Änderungsverzeichnis

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung