Ceftriaxon

Wirkstoff
Ceftriaxon
Handelsname
diverse Generika
ATC-Code
J01DD04
Zulassung, Pharmakodynamik und -kinetik
Dosierungen
Nierenfunktionsstörungen
Ähnliche Wirkstoffe
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Wechselwirkungen
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Zulassung der Dosierungsempfehlungen

  • Schwere bakterielle Infektion
    • Intravenös/Intramuskulär
      • On-label
        • <15 Tage: >50 mg/kg/Tag: Off-label
        • 15 Tage bis 12 Jahre: bei Infektionen im Bauchraum, komplizierten Harnwegsinfektionen (einschließlich Pyelonephritis), Pneumonie: >80 mg/kg/Tag: Off-label
  • Bakterielle Meningitis, bakterielle Endokarditis
    • Intravenös/Intramuskulär
      • On-label
        • <15 Tagen: >50 mg/kg/Tag: Off-label
  • Neonatale Gonokokken-Konjunktivitis
    • Intravenös/Intramuskulär
      • On-label
  • Disseminierte Lyme Borreliose im Früh- und Spätstadium
    • Intravenös
      • Neugeborene <15 Tage: Off-label
      • Neugeborene ≥15 Tage: On-label
  • Meningokokken-Prophylaxe
    • Intramuskulär
      • Off-label
  • Präoperative Prophylaxe
    • Intravenös
      • On-label

Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Die aktuellen Fachinformationen können unter https://aspregister.basg.gv.at/ abgerufen werden.

Verfügbare Darreichungsformen und Stärken

Darreichungsformen

Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung 2 g
Pulver zur Herstellung einer Injektions- / Infusionslösung 1 g, 2 g

Allgemein

Ceftriaxon liegt in den unterschiedlichen Darreichungsformen als Ceftriaxon - Dinatrium oder als Dinatrium-Hydrat vor. Der Wirkstoffgehalt bezieht sich jeweils auf Ceftriaxon in Reinform. Pro Gramm Ceftriaxon sind 3,6 mmol Natrium enthalten.

Pharmakodynamik

Ceftriaxon ist ein Cephalosporin der 3. Generation, das bakterizid durch Hemmung der bakteriellen Zellwandsynthese über Bindung an Penicillin-bindende Proteine wirkt. Die Wirksamkeit hängt im Wesentlichen von der Zeitdauer ab, während der der Wirkstoffspiegel über der minimalen Hemmkonzentration (MHK) des Erregers liegt.

In der Regel empfindliche Spezies: Staphylococcus aureus (Methicillin-sensibel), Staphylococci Koagulase-negativ (Methicillin-sensibel), Streptococcus pyogenes (Gruppe A), Streptococcus agalactiae (Gruppe B), Streptococcus pneumoniae, Viridans Gruppe Streptococci, Borrelia burgdorferi, Haemophilus influenzae, Haemophilus parainfluenzae, Moraxella catarrhalis, Neisseria gonorrhoeae, Neisseria meningitidis, Proteus mirabilis, Providencia spp., Treponema pallidum

Spezies, bei denen erworbene Resistenzen ein Problem bei der Anwendung darstellen können: Staphylococcus epidermidis, Staphylococcus hominis, Staphylococcus haemolyticus, Citrobacter freundii, Enterobacter aerogenes, Enterobacter cloacae, Escherichia coli, Klebsiella pneumoniae, Klebsiella oxytoca, Morganella morganii, Proteus vulgaris, Serratia marcescens, Bacteroides spp., Fusobacterium spp., Peptostreptococcus spp., Clostridium perfringens

Von Natur aus resistente Spezies: Enterococcus spp., Listeria monocytogenes, Acinetobacter baumannii, Pseudomonas aeruginosa, Stenotrophomonas maltophilia, Clostridium difficile, Chlamydia spp., Chlamydophila spp., Mycoplasma spp., Legionella spp., Ureaplasma urealyticum

Pharmakokinetik

Nach einmaliger intravenöser Verabreichung von Ceftriaxon an (Früh-)Neugeborene wurden folgende pharmakokinetische Parameter ermittelt (Martin et al. 1984):

Alter <1 Woche 1-4 Wochen 3-9 Monate
n= 4 8 8
Dosis (mg/kg) 50 50-100 100
t1/2 (Stunde) 16,2 9,2 7,1
Cl (ml/min/kg) 0,37 0,77 1,03
Vd (ml/kg) 450 480 394

Gestationsalter und Gewicht haben keinen Einfluss auf die Kinetik von Ceftriaxon, auch gibt es keinen Unterschied in der Cmax nach intravenöser oder intramuskulärer Gabe (Mulhall, de Louvois und James 1985). Die Cmax variiert zwischen 134-230 mg/l nach einer Einzeldosis von 50 mg/kg (Mulhall, de Louvois und James 1985, McCracken et al. 1983, Steele et al. 1983).

Dosierungen

Gehe zu:

Neonatale Gonokokken-Konjunktivitis
  • Intravenös
    • 0 Wochen bis 4 Wochen
      [22]
      • ACHTUNG: Nur, wenn keine Hyperbilirubinämie vorliegt (siehe Warnunghinweise und Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen): 25 - 50 mg/kg/Dosis, einmalig. Maximale Einzeldosis: 125 mg/Dosis.
      • Intravenöse Dosen ab 1 g oder 50 mg/kg müssen langsam über mindestens 30 Minuten verabreicht werden.

  • Intramuskulär
    • 0 Wochen bis 4 Wochen
      [22]
      • ACHTUNG: Nur, wenn keine Hyperbilirubinämie vorliegt (siehe Warnunghinweise und Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen): 25 - 50 mg/kg/Dosis, einmalig. Maximale Einzeldosis: 125 mg/Dosis.
Meningokokken-Prophylaxe
  • Intramuskulär
    • 1 Monat bis 16 Jahre
      [17] [24]
      • 125 mg/Dosis, einmalig.
    • 16 Jahre bis 18 Jahre
      [24]
      • 250 mg/Dosis, einmalig.
Disseminierte Lyme-Borreliose: Früh-(II) und Spätstadium (III)
  • Intravenös
    • 15 Tage bis 12 Jahre
      [15] [16] [18] [25]
      • 50 - 80 mg/kg/Tag in 1 Dosis, max: 2 g/Tag.
      • Behandlungsdauer: Lokale Spätmanifestationen mit neurologischer Symptomatik: 14 - 21 Tage, oral weiter bis 30 Tage mit z.B. Doxycyclin Frühe Neuroborreliose: 14 Tage Späte Neuroborreliose: 14 - 21 Tage
      • Anwendungshinweis:

        Langsam über mindestens 30 Minuten verabreichen.

    • ≥ 12 Jahre
      [15] [16] [25]
      • 2 g/Tag in 1 Dosis
      • Behandlungsdauer: Lokale Spätmanifestationen mit neurologischer Symptomatik: 14 - 21 Tage, oral weiter bis 30 Tage mit z.B. Doxycyclin Frühe Neuroborreliose: 14 Tage Späte Neuroborreliose: 14 - 21 Tage  
      • Anwendungshinweis:

        Langsam über mindestens 30 Minuten verabreichen.

Schwere bakterielle Infektionen
  • Intravenös
    • Neugeborene mit einem postnatalen Alter von 0 Tage bis 15 Tage
      [16] [25]
      • ACHTUNG: Nur wenn keine Hyperbilirubinämie vorliegt (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen) 50 mg/kg/Tag in 1 Dosis
      • Langsam über mindestens 60 Minuten verabreichen

    • Neugeborene mit einem postnatalen Alter von 15 Tage bis 1 Monat
      [16] [25]
      • ACHTUNG: Nur wenn keine Hyperbilirubinämie vorliegt (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen) 100 mg/kg/Tag in 1 Dosis
      • Langsam über mindestens 60 Minuten verabreichen

    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [16] [25]
      • 100 mg/kg/Tag in 1 Dosis, max: 4 g/Tag.
      • Langsam über mindestens 30 Minuten verabreichen. Anwendung der Maximaldosis nur in Ausnahmesituationen.

Präoperative Prophylaxe
  • Intravenös
    • Neugeborene 0 Tage bis 15 Tage
      [16] [25]
      • ACHTUNG: Nur wenn keine Hyperbilirubinämie vorliegt (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen) 20 - 50 mg/kg/Tag in 1 Dosis
      • Langsam über mindestens 60 Minuten verabreichen.

    • Neugeborene 15 Tage bis 1 Monat
      [16]
      • ACHTUNG: Nur wenn keine Hyperbilirubinämie vorliegt (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen) 50 - 80 mg/kg/Tag in 1 Dosis
      • Langsam über mindestens 60 Minuten verabreichen.

    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [25]
      • 50 - 80 mg/kg/Tag in 1 Dosis, max: 2 g/Tag.
      • Langsam über mindestens 30 Minuten verabreichen.

Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

GFR ≥10 ml/min/1.73m2: Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
GFR <10 ml/min/1.73m2: Maximal 2 g/Tag.

ANDERE BETA-LACTAM-ANTIBIOTIKA

Cephalosporine der 1. Generation

Cefalexin

Keflex®, Ospexin®, diverse Generika
J01DB01
Cephalosporine der 2. Generation

Cefaclor

Ceclor®, diverse Generika
J01DC04

Cefuroxim

Curocef®, Zinnat®, diverse Generika
J01DC02
Cephalosporine der 3. Generation

Cefixim

Tricef®
J01DD08

Cefotaxim

diverse Generika
J01DD01

Cefpodoxim

Biocef®
J01DD13

Ceftazidim

Fortum®, Generika
J01DD02
Carbapeneme

Meropenem

diverse Generika
J01DH02

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Thrombophlebitis, Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Candida vaginalis, Blutbildanomalien, Kopfschmerzen und vorübergehende Erhöhung der Leberenzyme. Selten: Krämpfe, pseudomembranöse Colitis.
Vor allem bei Kindern wurden (reversible) Präzipitate in den Nieren (vor allem bei Kindern >3 Jahren) oder Harnwegen berichtet, besonders bei Behandlung mit hohen Dosen und bei Vorliegen anderer Risikofaktoren wie Flüssigkeitseinschränkung oder Bettlägerigkeit. In einigen Fällen führte dies zu einer Ureter-Obstruktion, einer (postrenalen) akuten Niereninsuffizienz und/oder Anurie.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen allgemein

Eosinophilie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Diarrhoe, weicher Stuhl, erhöhte Leberenzymwerte, Hautausschlag

Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Kontraindikationen bei Kindern

Aufgrund der hohen Inzidenzrate von Hyperbilirubinämie bei Neugeborenen ist Ceftriaxon, solange die Hyperbilirubinämie besteht, kontraindiziert. Ist die Verwendung eines Cephalosporins der 3. Generation indiziert, wird eine sicherere Alternative, wie z.B. Cefotaxim, empfohlen. Nachdem die Hyperbilirubinämie abgeklungen ist und sofern keine zugrundeliegenden Lebererkrankungen bestehen, kann Ceftriaxon auch bei Neugeborenen verwendet werden.

Kontraindikationen allgemein

  • Überempfindlichkeit gegen Cephalosporine
  • Patienten mit bekannter schwerer Überempfindlichkeit (z.B. anaphylaktische Reaktion) gegen ein Beta-Lactam (Carbapeneme, Penicilline, Monobactame)

Die vollständige Auflistung aller Gegenanzeigen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern

Ceftriaxon darf nicht gleichzeitig mit intravenös applizierten calciumhaltigen Lösungen verabreicht und vermischt werden. Die Lösungen können nacheinander verabreicht werden, nachdem die Infusionsleitung gründlich gespült worden ist. Bei Neugeborenen unter 28 Tagen ist die Kombination kontraindiziiert: Ceftriaxon darf nicht verabreicht werden, wenn calciumhaltige Lösungen intravenös zugeführt werden.

Bei Neugeborenen sollten intravenöse Dosen über einen Zeitraum von 60 Minuten angewendet werden, um das potentielle Risiko einer Bilirubin-Enzephalopathie zu verringern.

Bei Säuglingen und Kindern bis zu 12 Jahren sollten intravenöse Dosen von 50 mg/kg und mehr als Infusion verabreicht werden.

Grundsätzlich können Cephalosporine Patienten verabreicht werden, die überempfindlich gegen Penicilline sind, obwohl eine Kreuzreaktion besteht. Besondere Vorsicht ist bei Patienten geboten, die zu einem früheren Zeitpunkt eine anaphylaktische Reaktion durch Penicilline erlitten haben.

Ceftriaxon wirkt weder gegen Bakterien, die eine atypische Pneumonie verursachen, noch gegen diverse andere Bakterienarten, die Pneumonie verursachen, darunter auch P. aeruginosa.

Vorsicht ist geboten wenn Symptome auftreten, die auf die Entwicklung von Gallensteinen hindeuten. Das Absetzen der Behandlung mit Ceftriaxon bei Auftreten solcher Symptome obliegt der Beurteilung des behandelnden Spezialisten.

Pseudomembranöse Colitis kann während der Anwendung von Antibiotika auftreten. Entwickelt sich eine pseudomembranöse Colitis, sollte die Ceftriaxon Behandlung abgebrochen und eine geeignete Therapie eingeleitet werden.

Die Behandlung muss nach Absenkung des Fiebers noch mindestens drei Tage fortgesetzt werden.

Die Behandlung ist bei Infektionen, die durch Streptococcus pyogenes verursacht werden, für zumindest 10 Tage erforderlich.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen allgemein

  • Schwerwiegende und mitunter tödliche Überempfindlichkeitsreaktionen sind aufgetreten. Vorsicht bei Patienten mit allergischer Diathese.
  • Schwere kutane Nebenwirkungen (Steven-Johnsons-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse) sind aufgetreten.
  • Schwere Fälle einer hämolytischen Anämie, einschließlich Todesfälle, wurden beobachtet.
  • Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe und pseudomembranöse Colitis sind aufgetreten.
  • Superinfektionen mit unempfindlichen Erregern sind bei Langzeittherapie möglich.
  • Bei Langzeitbehandlung sollten regelmäßig Nieren- und Leberfunktion sowie hämatologische Parameter überwacht werden.
  • Vorsicht bei schwerer Nieren- und schwerer Leberfunktionsstörung.
  • Werden im Ultraschall Schatten beobachtet, ist an die Möglichkeit von Calcium-Ceftriaxon-Ausfällungen zu denken. Nach Beendigung der Behandlung verschwinden diese. Über Fälle von Nephrolithiasis wurde berichtet.
  • Fälle von möglicherweise cholestatisch bedingter Pankreatitis wurden beobachtet. Die meisten dieser Patienten wiesen entsprechende Risikofaktoren auf.
  • Bei vermuteten oder nachgewiesenen Infektionen mit Pseudomonas aeruginosa sind die hohen Resistenzraten einiger europäischer Länder (>60 %) zu berücksichtigen. Bei Infektionen durch Pseudomonas aeruginosa mit nachgewiesener Empfindlichkeit gegen Ceftriaxon ist eine Kombination mit Aminoglykosiden sicherzustellen, um eine Sekundärresistenz zu vermeiden.

Die vollständige Auflistung aller Warnhinweise ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

 

Wechselwirkungen

  • Ceftriaxon bindet Calcium. Tödlich verlaufende Reaktionen mit Calcium-Ceftriaxon-Ausfällungen in den Lungen und Nieren von Früh- und Neugeborenen, die jünger als 1 Monat waren, sind aufgetreten. Ceftriaxon darf bei Patienten jeden Alters nicht gleichzeitig mit intravenös verabreichten calciumhaltigen Lösungen appliziert und vermischt werden. Die Lösungen können jedoch nacheinander verabreicht werden (ab einem Alter von >28 Tagen), nachdem die Infusionsleitung gründlich gespült worden ist. Ceftriaxon ist kontraindiziert bei Neugeborenen (bis 28 Tage), die eine intravenöse Calcium-Behandlung oder calciumhaltige intravenöse Lösungen benötigen (oder voraussichtlich benötigen werden).
  • Additive Nephrotoxizität bei gleichzeitiger Verabreichung von Aciclovir ist möglich.

Antibiotika-Wechselwirkungen allgemein:

  • Antibiotika können die Immunantwort auf bakterielle Lebendimpfstoffe reduzieren (z.B. Vivotif®: 3 Tage vor und nach Antibiotikatherapie sollte Vivotif® nicht angewendet werden, bei Antibiotika mit Langzeitwirkung, z.b. Azithromycin, muss ein längerer Abstand eingehalten werden )
  • Aminoglykoside und Beta-Laktame können durch chemische Reaktion inaktive Amide bilden. Deshalb dürfen sie nicht über denselben Infusionszugang verabreicht werden.
  • Die Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten kann beeinflusst werden. Eine Kontrolle der Gerinnungsparameter (INR) wird empfohlen.

Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Referenzen

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  10. Mohkam M, et al, Ceftriaxone associated nephrolithiasis: a prospective study in 284 children., Pediatr Nephrol, 2007, 22, 690-4
  11. Mulhall A, et al, Pharmacokinetics and safety of ceftriaxone in the neonate, Eur J Pediatr, 1985, 144, 379-82
  12. Nathan N, et al, Ceftriaxone as effective as long-acting chloramphenicol in short-course treatment of meningococcal meningitis during epidemics: a randomised non-inferiority study, Lancet., 2005, 366, 308-13
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  19. MIP, SmPC Ceftriaxon MIP 1 g Plv. z. Herst. e. Inj.-/Inf.lsg. (1-31402), 09/2017
  20. Eberth, SmPC Cefotrix 2 g Plv. z. Herst. e. Inf.lsg. (1-25127), 09/2017
  21. Emergent Netherlands B.V., SmPC Vivotif 2x10^9 - 2x10^10 CFU magensaftresistente Hartkapsel (2-38557) [siehe Wechselwirkungen], 03/2019
  22. Österreichische Gesellschaft für STD und dermatologische Mikrobiologie, Leitlinien zur Therapie der klassischen Geschlechtskrankheiten und Sexually Transmitted Infections, 11/2018
  23. Vomiero, G, et al., Combination of ceftriaxone and acyclovir - an underestimated nephrotoxic potential?, Pediatr Nephrol, 2002, 17, 633-7
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  25. Fresenius Kabi, Nederland BV, SmPC ceftriaxon (RVG 100048) 12 Jun 2019, www.geneesmiddeleninformatiebank.nl
  26. Steele, R. W., et al, Pharmacokinetics of ceftriaxone in pediatric patients with meningitis, Antimicrob Agents Chemother, 1983, 23(2), 191-4
  27. McCracken, G. H. et al, Ceftriaxone pharmacokinetics in newborn infants., Antimicrob Agents Chemother, 1983, 23(2), 341-3

Änderungsverzeichnis

  • 15 Oktober 2019 09:58: Neue Monographie "Ceftriaxon"

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung