Somatropin ist ein mit Hilfe rekombinanter DNA-Technologie (in E.coli oder Säugetierzellen) hergestelltes humanes Polypeptid. In Bezug auf Aminosäuresequenz, Länge der Kette (191 AS), pharmakokinetischem Profil, sowie den pharmakologischen Wirkungen entspricht es dem natürlichen, von der Hypophyse gebildeten menschlichen Wachstumshormon. Die Haupteffekte von Somatropin sind die Stimulation des Längenwachstums der Röhrenknochen sowie des körperlichen Wachstums. Neben dem wachstumsfördernden Effekt hat Somatropin auch metabolische Effekte. Somatropin spielt eine wichtige Rolle beim Fett-, Kohlenhydrat- und Proteinmetabolismus. Bei Kindern mit Mangel an endogenem Wachstumshormon stimuliert Somatropin das Längenwachstum und beschleunigt die Wachstumsrate. Bei Kindern und Erwachsenen steigert Somatropin die Stickstoffretention, stimuliert das Wachstum der Skelettmuskulatur und die Fettmobilisation und sorgt somit für eine normale Körperzusammensetzung. Somatropin wirkt besonders intensiv auf das viszerale Fettgewebe. Neben einer Steigerung der Lipolyse verringert Somatropin die Ablagerung von Triglyzeriden in den Fettdepots. Bei Wachstumshormonmangel normalisiert Somatropin die Konzentration des IGF-I sowie des IGFBP-3 (Insulin-like Growth Factor Binding Protein 3) im Serum.
Pharmakokinetik bei Kindern
Die Pharmakokinetik bei Kindern ist ähnlich wie die bei Erwachsenen. (SmPC NutropinAq) (FDA Humatrope)
Mittelwert 158,5 μg·h/L (AUC₀–∞); 50,9–413,0; 95% CI 111–205)
Lundberg 2018
Median 10,1 (1,9-15,8)
87
0,033
Median 21
Median 464 mU·h/L (16 h)
Lundberg 2018
Median 10,1 (1,9-15,8)
41
0,066
Median 34
Median 865 mU·h/L (16 h)
Papathanasiou 2021
Gepoolt: Kinder (N=15) Mittelwert 8,2 (6–11) + Erwachsene (N=7)
22
0,030–0,035
28,2 (95% CI 17,1–39,3)
24,7 (95% CI 16,2–33,2)
5.6*
* Berechnet mit ln2 / Ka (= 0,122)
Bei Kindern gibt es erhebliche interindividuelle Unterschiede in der Pharmakokinetik des Wachstumshormons (GH), während die intraindividuellen Schwankungen weniger stark ausgeprägt sind (Houdijk 1997) (Lundberg 2018). Nach subkutaner Verabreichung kann die Resorption bei Kindern verzögert verlaufen. Dies führt zu späteren Spitzenkonzentrationen und einer verlängerten scheinbaren Halbwertszeit (5,6 Stunden) infolge einer Flip-Flop-Kinetik. Die systemische Gesamtexposition bleibt bei gewichtsbasierten Dosierungen jedoch vorhersehbar. Laut einer PopPK-Studie korreliert ein höheres Körpergewicht mit einer geringeren dosisnormierten GH-Exposition. Unter Berücksichtigung des Körpergewichts zeigen sich keine signifikanten PK-Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen (Papathanasiou 2021).
Wachstumsstörung infolge des Silver-Russell-Syndroms
Subkutan
Off-label
Wachstumsstörungen bei Kindern infolge einer intrauterinen Wachstumsverzögerung (SGA = Small for Gestational Age), des Kabuki-Syndroms oder einer GHSR-Mutation
Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung 2,08 mg/mL, 4,17 mg/mL, 8,33 mg/mL entsprechend 6 mg, 12 mg, 24 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung in Zweikammerpatrone MiniQuick 0,8 mg/mL, entsprechend 0,2 mg in 0,25 mL Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung in Zweikammerpatrone 5,3 mg in 1 mL, 12 mg in 1 mL Injektionslösung in Fertigpen 3,3 mg/mL, 6,7 mg/mL, 10 mg/mL, entsprechend 5 mg in 1,5 mL, 10 mg in 1,5 mL, 15 mg in 1,5 mL Injektionslösung in Patrone für SurePal 5, SurePal 10, SurePal 15 3,3 mg/mL, 6,7 mg/mL, 10 mg/mL, entsprechend 5 mg in 1,5 mL, 10 mg in 1,5 mL, 15 mg in 1,5 mL Injektionslösung in Patrone 5,83 mg/mL, 8 mg/mL, entsprechend 6 mg in 1,03 mL bzw. 12 mg in 1,5 mL oder 20 mg in 2,5 mL
1 mg Somatropin entspricht 3 I.E. (Internationale Einheiten) Somatropin
Anwendungshinweise:
Die Injektion sollte subkutan erfolgen und die Injektionsstelle täglich gewechselt werden, um eine Lipatrophie im Bereich der Einstichstelle zu vermeiden.
Die Dosierung erfolgt individuell und wird entsprechend der klinischen Wirkung und dem biochemischen Ansprechen angepasst
Verabreichung der Dosis abends vor dem Schlafengehen
Die Therapie mit Somatropin sollte nur von fachärztlichem Personal für pädiatrische Endokrinologie bzw. in einer ausgewiesenen pädiatrisch-endokrinologischen Spezialambulanz eingeleitet und überwacht werden.
Somatropin und langwirksame Präparate sind nicht direkt austauschbar
Dosierungen
Gehe zu:
Wachstumsstörung aufgrund eines Wachstumshormonmangels (pediatric growth hormone deficiency, GHD), Neugeborenen-Hypoglykämie aufgrund von GH-Mangel
Initialdosis: 0,035 mg/kg/Tag in 1 Dosis Ab einem Alter von 4 Jahren werden diese Kinder unter der Indikation SGA behandelt
Wachstumsstörungen bei Kindern infolge einer intrauterinen Wachstumsverzögerung (SGA = Small for Gestational Age), das Kabuki-Syndrom oder eine GHSR-Mutation
GFR ≥10 ml/min/1.73m2: Dosisanpassung nicht erforderlich.
GFR <10 ml/min/1.73m2: Eine allgemeine Empfehlung zur Dosisanpassung kann nicht gegeben werden.
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern
Häufig (1-10%): peripheres Ödem, Arthralgie, Myalgie
Gelegentlich (0,1-1%): Steifheit in den Extremitäten, Kopfschmerzen, benigne intrakranielle Hypertonie, Parästhesie
Selten (0,01-0,1%): Hypertonie, Schlaflosigkeit
Außerdem berichtet: Epiphysiolyse des Femurkopfes und Legg-Calvé-Perthes-Krankheit; es ist unklar, ob diese Nebenwirkungen mit der Grunderkrankung oder mit der Therapie mit Somatropin in Zusammenhang stehen. Fälle von Leukämie wurden bei Kindern mit Wachstumshormonmangel berichtet; es liegen allerdings keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko von Leukämie ohne prädisponierende Faktoren vor
Bei zwei Kindern im Pubertätsalter mit ACAN-Mutationen wurde eine leichte Skoliose festgestellt (Renes 2024)
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen allgemein
Folgende UAW wurden sehr häufig, häufig oder gelegentlich beobachtet (≥ 0,1 %):
Ödem, peripheres Ödem, Hypothyreose, Reaktionen an der Injektionsstelle (Atrophie, Blutungen, Schwellungen), Asthenie, milde Hyperglykämie, Bildung von Antikörpern gegen Somatropin, Arthralgie, Myalgie, Kopfschmerzen, Parästhesie, Steifheit in den Extremitäten, Schlaflosigkeit, Anämie, Erbrechen, Abdominalschmerz, Flatulenz, Übelkeit, Tachykardie, Hypertonie, Schwindel, Papillenödem, Diplopie, Hypertrophie, Muskelatrophie, Knochenschmerzen, Karpaltunnelsyndrom, Somnolenz, Nystagmus, Persönlichkeitsstörungen, Ausfluss, Gynäkomastie, Hypoglykämie, Hyperphosphatämie, maligne Neoplasmen, Neoplasmen
Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Aktive intrakranielle Neubildungen: die Tumorbehandlung muss vor der Verabreichung des Wachstumshormons abgeschlossen sein.
Anzeichen einer Tumoraktivität
Patienten mit akuten kritischen Erkrankungen, die an Komplikationen nach Operationen am offenen Herzen, Operationen des Bauchraums, multiplen Unfalltraumata, akuter respiratorischer Insuffizienz mehrfachem Trauma nach einem Unfall, oder Ähnlichem leiden
Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern
Die Einleitung und die Überwachung der Behandlung müssen durch fachärztliches Personal für pädiatrische Endokrinologie (oder fachärztliches Personal für Nephrologie bei der Indikation chronische Niereninsuffizienz) erfolgen. Die wichtigsten Parameter zur Beurteilung der Wirksamkeit einer Wachstumshormontherapie sind die Veränderung des Längen-SDS und der Wachstumsgeschwindigkeit. Die IGF-I-Spiegel sind für die Überwachung der biologischen Reaktion und als Grundlage für Dosisanpassungen von größter Bedeutung (Wakeling 2017). Das ärztliche Personal sollte stets lokale oder nationale Protokolle zur entsprechenden Überwachung metabolischer und anderer relevanter Parameter heranziehen, da die Empfehlungen je nach Leitlinie variieren können und auf die spezifische Indikation abgestimmt werden sollten.
Um eine Fettgewebsatrophie zu vermeiden, sollte die subkutane Applikationsstelle regelmäßig gewechselt werden. (SmPC Omnitrope)
Eine Somatropin-Therapie kann zu verringerten Serum-Cortisolspiegeln führen. Ein zuvor nicht diagnostizierter zentraler (sekundärer) Hypoadrenalismus kann aufgedeckt werden, der eine Glucocorticoid-Substitutionstherapie erfordern kann.
Schilddrüsenfunktion bei allen Patient*innen überwachen. Somatropin erhöht die periphere Deiodierung von T4 zu T3 und kann so eine beginnende Hypothyreose aufdecken. Genaue Überwachung der Standard-Substitutionstherapie bei Patient*innen mit Hypothyreose während der Somatropin-Therapie.
Beim Auftreten von schweren oder rezidivierenden Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit und/oder Erbrechen wird eine Fundoskopie zum Ausschluss eines Papillenödems empfohlen. Wird ein Papillenödem erkannt, muss eine benigne intrakranielle Hypertension in Betracht gezogen und gegebenenfalls die Therapie mit Wachstumshormon unterbrochen werden. Bei Wiederaufnahme der Therapie muss eine engmaschige Kontrolle auf Symptome einer intrakraniellen Hypertension erfolgen.
Während der Therapie auf Symptome einer Glucoseintoleranz achten; Somatropin kann die Insulinsensitivität reduzieren. Bei Patient*innen mit Diabetes mellitus ist daher unter Umständen eine Anpassung der Insulindosis nach Beginn der Behandlung mit Somatropin erforderlich. Die Behandlung mit Somatropin wird bei Diabetiker*innen mit aktiver proliferativer oder schwerer nicht-proliferativer Retinopathie nicht empfohlen.
Bei persistierenden Ödemen oder schweren Parästhesien sollte die Dosis von Somatropin verringert werden, um die Entwicklung eines Karpal-Tunnelsyndroms zu verhindern.
Eine Testung auf Antikörper gegen Somatropin sollte bei allen Patient*innen durchgeführt werden, die ohne bekannten Grund mangelhaft auf die Therapie ansprechen.
In wenigen Fällen wurde bei Patient*innen mit Wachstumshormonmangel über Leukämie berichtet. Es gibt jedoch keine Hinweise, dass die Inzidenz von Leukämie ohne Prädispositionsfaktoren (wie z.B. Bestrahlung des Kopfes/Gehirns) erhöht ist.
Bei Krebs im Kindes-/Jugendalter in der Anamnese besteht ein erhöhtes Risiko eines zweiten Neoplasmas; intrakranielle Neoplasien (insbesondere Meningeome) können insbesondere bei Patient*innen auftreten, bei denen das erste Neoplasama mittels Bestrahlung des Kopfes therapiert wurde. Nach vollständiger Remission einer malignen Erkrankung, nach Behandlungsbeginn mit Wachstumshormonen sorgfältig auf eventuelles Rezidiv kontrollieren.
Bei Wachstumshormonmangel infolge einer intrakraniellen Läsion sollte häufig auf die Progredienz der Grunderkrankung hin untersucht werden.
Bei Patient*innen mit endokrinen Störungen, einschließlich Wachstumshormon-Mangel, kommt es häufiger zu Epiphysenlösungen im Bereich des Hüftkopfes. Daher soll jedes mit Wachstumshormon behandelte Kind, das zu hinken beginnt, untersucht werden.
Obwohl selten vorkommend, sollte eine Pankreatitis in Betracht gezogen werden, wenn Patient*innen, besonders Kinder, unter Somatropin-Behandlung Bauchschmerzen haben.
Während der Behandlung auf Anzeichen von Skoliose kontrollieren, da sich diese bei jedem schnell wachsenden Kind verschlechtern kann.
Eine im Vergleich mit Placebo erhöhte Mortalität wurde bei Patient*innen mit akuten schwerwiegenden Erkrankungen aufgrund von Komplikationen nach Operationen am offenen Herzen oder der Bauchhöhle, Polytrauma oder akuter respiratorischer Insuffizienz, die mit hohen Somatropin-Dosen (5,3-8 mg/Tag) behandelt wurden, festgestellt. Die Sicherheit der Fortführung einer Somatropinsubstitution bei gleichzeitiger akuter, lebensbedrohlicher Erkrankung wurde nicht nachgewiesen.
Glucocorticoide und Somatropin können sich gegenseitig beeinflussen: Glucocorticoide können den wachstumsfördernden Effekt von Somatropin beeinträchtigen, während Somatropin die Wirkungen von Glucocorticoiden, besonders von Prednison verringern kann.
Die gleichzeitige Behandlung mit Somatropin und Glucocorticoiden- sowohl zur Substitution als auch zum höher dosierten Einsatz - bedarf der sorgfältigen Überwachung auf ausreichende Wirksamkeit beider Arzneistoffe; Dosisanpassungen können nötig werden. Dies gilt besonders für Patienten, die eine Substitution mit Prednison, Prednisolon und Hydrocortison benötigen, z. B. bei zusätzlichem ACTH-(Corticotropin-)Mangel.
Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
In diesem Abschnitt werden Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse zum Vergleich aufgelistet. Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse sind nicht per se untereinander austauschbar. Die Aufzählung darf daher nicht uneingeschränkt als Therapiealternative verstanden werden.
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