Piritramid

Wirkstoff
Piritramid
Handelsname
Dipidolor®, Generika
ATC-Code
N02AC03
Dosierungen
Nierenfunktionsstörungen

Darreichungsformen und Hilfsstoffe
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wechselwirkungen
Pharmakodynamik und -kinetik

Zulassung
Wirkstoffe der gleichen ATC-Klasse
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Pharmakodynamik

Piritramid ist ein reiner µ-Opioid-Rezeptor-Agonist mit einer etwas geringeren analgetischen Potenz als Morphin. Die Analgesie resultiert aus einer Aktivierung der µ-Opioid-Rezeptoren im Bereich des Rückenmarks und den höheren Schmerzzentren wie Thalamus und Hirnrinde. Hierdurch erhöhen sich Schmerzschwelle und die Fähigkeit, Schmerz auszuhalten. Klinische Studien zeigten einen raschen Wirkungseintritt: Die Analgesie tritt nach intravenöser Gabe nach 1 bis 2 Minuten und nach intramuskulärer oder subkutaner Gabe nach 10 bis 15 Minuten ein. Bei subkutaner Gabe beobachtet man nach etwa 30 Minuten maximale Gewebekonzentrationen. Die Wirkdauer beträgt ca. 5 bis 8 Stunden.

Pharmakokinetik bei Kindern

Es gibt nur wenige publizierte pharmakokinetische Daten zur Anwendung von Piritramid bei Kindern. Neugeborene weisen im Vergleich zu Säuglingen, Kleinkindern und Erwachsenen höhere initiale Konzentrationen und eine deutlich längere Eliminationshalbwertszeit auf. Da die Eliminationsrate bei Säuglingen und Kleinkindern höher ist als bei Erwachsenen, hält die Wirkung weniger lange an (Muller 2006).

Die folgenden pharmakokinetischen Parameter wurden bei Kindern (n=39) auf der Intensivstation ermittelt (Muller 2006):

Parameter Median ± SD (Bereich) Population
Neugeborene
(N = 8)
Säuglinge Gruppe 1
(N = 7)
Kleinkinder Gruppe 2
(N = 14)
Kinder
(N = 10)
Alter 10,6 ± 10,7 Tage
(1 – 27 Tage)
11,4 ± 4,4 Wochen
(5,4 – 16,9 Wochen)
9,0 ± 2,3 Monate
(5,2 – 12,2 Monate)
2,4 ± 0,9 Jahre
(1,61 – 4,02 Jahre)
Cmax (µg/l) 79 ± 240
(5 – 723)
36 ± 367
(6 – 855)
12 ± 81
(3 – 315)
16 ± 9
(9 – 35)
T½β (min) 701,5 ± 720
(88 – 1950)
157 ± 102
(106 – 394)
160 ± 68
(114 – 335)
165 ± 143
(101 – 512)
Clt (ml/kg/min) 5,0 ± 4,8
(0,7 – 15,6)
9,8 ± 12,3
(1,3 – 32,1)
26,7 ± 42,7
(2,8 – 172,1)
24,0 ± 11,6
(5,7 – 41,1)
Vdss (l/kg) 1,96 ± 4,93 (0,07 – 13,9) 1,70 ± 2,5
(0,12 – 5,78)
6,95 ± 5,15
(0,58 – 17,02)
6,70 ± 2,15
(1,20 – 8,10)

 

Zulassung der Dosierungsempfehlungen in Kindermedika.at

  • Starke Schmerzen
    • Intravenös
      • ≥2 Jahre: On-label
    • Subkutan
      • ≥2 Jahre: On-label
  • Starke Schmerzen: Verabreichung über PCA-Pumpe
    • Intravenös
      • Off-label
    • Subkutan
      • Off-label

Auszug aus Fachinformation Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Intravenös/ Subkutan/ Intramuskulär, zur Behandlung starker und stärkster Schmerzen

Kinder und Jugendliche: Intramuskulär/Subkutan: Einzeldosis 0,05 – 0,2 mg/kg 
Intravenös (nur wenn ein besonders rascher Wirkungseintritt erforderlich ist): Langsame Injektion von einer Einzeldosis von 0,05 – 0,1 mg/kg Körpergewicht.

Die Einzeldosen bei intramuskulärer, subkutaner und intravenöser Anwendung können bei nachlassender analgetischer Wirkung alle 6 – 8 Stunden wiederholt werden.

(SmPC Piritramid hameln)

Die aktuellen Fachinformationen können unter https://aspregister.basg.gv.at/ abgerufen werden.

Präparate im Handel

Injektionslösung 7,5 mg/mL

Anwendungshinweis:

Die Injektionslösung kann intramuskulär, intravenös oder subkutan verabreicht werden.

Piritramid unterliegt den Bestimmungen des Suchtgift-Gesetzes.

Für Kinder potentiell problematische Hilfsstoffe:

Die verfügbaren Präparate enthalten: -

Detaillierte Informationen zu einzelnen Präparaten entnehmen Sie bitte den Fachinformationen.

Weitere praktische Informationen/ Verfügbarkeit

Meldungen zu Vertriebseinschränkungen von Arzneispezialitäten in Österreich (BASG)

Dosierungen

CAVE
  • Art der Anwendung nicht spezifizierbar
    • 0 Jahre bis 18 Jahre
      [5]
      • Da nicht genügend Daten über Piritramid vorliegen, wurde die Dosis auf der Grundlage von Morphin extrapoliert. Piritramid ist weniger wirksam als Morphin. In der klinischen Praxis werden gleiche Dosen für Morphin und Piritramid verwendet.

Starke Schmerzen
  • Intramuskulär
    • ≥ 5 Jahre
      [1]
      • 0,05 - 0,2 mg/kg/Dosis, bei Bedarf max. 4 x täglich.
  • Intravenös
    • 1 Monat bis 3 Jahre
      [3] [5] [6] [10] [11] [12] [13] [14]
      • BEATMETE PATIENT*INNEN
        Initialdosis: 100 microg./kg/Dosis, Bolus
        Erhaltungsdosis, Dauerinfusion:
        4-9 kg: 10-15 microg./kg/h, bei Bedarf titrieren bis 40 microg./kg/h
        10-15kg: 15-20 microg./kg/h, bei Bedarf titrieren bis 40 microg./kg/h
        Bei unzureichender Schmerzkontrolle Bolus von 50 – 100 microg./kg/Dosis wiederholen und kontinuierliche Dosis wiederholen.

        NICHT-BEATMETE PATIENT*INNEN
        Initialdosis: 
        PICU: 15 microg./kg/Dosis, Bolus. Bei Bedarf 3 x wiederholen. Bei unzureichender Schmerzkontrolle nach der Wiederholung der Bolusdosen mit der Dauerinfusion beginnen
        PACU: 10-50 microg./kg/Dosis (bei Bedarf wiederholen) unter kontinuierlicher Überwachung, bis eine ausreichende Schmerzkontrolle erreicht ist, dann mit der Dauerinfusion beginnen
        Erhaltungsdosis, Dauerinfusion:
        4-9 kg: 10-15 microg./kg/h, bei Bedarf titrieren bis 40 microg./kg/h
        10-15kg: 15-20 microg./kg/h, bei Bedarf titrieren bis 40 microg./kg/h

    • 3 Jahre bis 18 Jahre und ≥ 15 kg
      [2] [4] [5] [7] [15]
      • BEATMETE PATIENT*INNEN
        Initialdosis: 100 microg./kg/Dosis, Bolus
        Erhaltungsdosis, Dauerinfusion: 10-40 microg./kg/h
        Bei unzureichender Schmerzkontrolle Bolus von 50 – 100 microg./kg/Dosis wiederholen und kontinuierliche Dosis steigern

        NICHT-BEATMETE PATIENT*INNEN
        Initialdosis: 
        PICU: 15 microg./kg/Dosis, Bolus. Bei Bedarf 3 x wiederholen. Bei unzureichender Schmerzkontrolle nach der Wiederholung der Bolusdosen mit der Dauerinfusion beginnen.
        PACU: 10-50 microg./kg/Dosis, (bei Bedarf wiederholen) unter kontinuierlicher Überwachung, bis eine ausreichende Schmerzkontrolle erreicht ist, dann mit der Dauerinfusion beginnen
        Erhaltungsdosis,Dauerinfusion: 10-40 microg./kg/h

  • Subkutan
    • 1 Monat bis 3 Jahre
      [3] [5] [6] [10] [11] [12] [13] [14] [15]
      • BEATMETE PATIENT*INNEN
        Initialdosis: 100 microg./kg/Dosis, Bolus
        Erhaltungsdosis, Dauerinfusion:
        4-9 kg: 10-15 microg./kg/h, bei Bedarf titrieren bis 40 microg./kg/h
        10-15kg: 15-20 microg./kg/h, bei Bedarf titrieren bis 40 microg./kg/hour
        Bei unzureichender Schmerzkontrolle Bolus von 50 – 100 microg./kg/Dosis wiederholen und kontinuierliche Dosis wiederholen

        NICHT-BEATMETE PATIENT*INNEN

        Initialdosis: 
        PICU: 15 microg./kg/Dosis, Bolus. Bei Bedarf 3 x wiederholen. Bei unzureichender Schmerzkontrolle nach der Wiederholung der Bolusdosen mit der Dauerinfusion beginnen.
        PACU: 10-50 microg./kg/Dosis, (bei Bedarf wiederholen) unter kontinuierlicher Überwachung bis eine ausreichende Schmerzkontrolle erreicht ist, dann mit der Dauerinfusion beginnen
        Erhaltungsdosis, Dauerinfusion:
        4-9 kg: 10-15 microg./kg/h, bei Bedarf titrieren bis 40 microg./kg/h
        10-15kg: 15-20 microg./kg/h, bei Bedarf titrieren bis 40 microg./kg/h

    • 3 Jahre bis 18 Jahre und ≥ 15 kg
      [2] [4] [5] [7] [15]
      • BEATMETE PATIENT*INNEN
        Initialdosis: 100 microg./kg/Dosis, Bolus
        Erhaltungsdosis, Dauerinfusion: 10-40 microg./kg/h
        Bei unzureichender Schmerzkontrolle Bolus von 50 - 100 microg./kg/Dosis wiederholen und kontinuierliche Dosis erhöhen.

        NICHT-BEATMETE PATIENT*INNEN
        Initialdosis: 
        PICU: 15 microg./kg/Dosis, Bolus. Bei Bedarf 3 x wiederholen. Bei unzureichender Schmerzkontrolle nach der Wiederholung der Bolusdosen mit der Dauerinfusion beginnen
        PACU: 10-50 microg./kg/Dosis (bei Bedarf wiederholen) unter kontinuierlicher Überwachung bis eine ausreichende Schmerzkontrolle erreicht ist, danachmit der Dauerinfusion beginnen
        Erhaltungsdosis, Dauerinfusion: 10-40 microg./kg/h

Starke Schmerzen: Verabreichung über PCA-Pumpe
  • Intravenös
  • Subkutan
    • 5 Jahre bis 18 Jahre
      [5] [16]
      • Initialdosis: Bolus: 15 - 20 microg./kg/Dosis Sperrintervall 15-30 min.
      • Erhaltungsdosis: Basalinfusionsrate: 0 - 15 microg./kg/Stunde, Dauerinfusion. Max: 100 microg./kg/ Stunden.

Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

GFR ≥10 ml/min/1.73m2: Dosisanpassung nicht erforderlich.

GFR <10 ml/min/1.73m2: Eine allgemeine Empfehlung zur Dosisanpassung kann nicht gegeben werden.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Die verfügbaren Daten lassen darauf schließen, dass besonders für spontan atmende Neugeborene das Risiko einer Atemdepression bestehen kann, da die Eliminationshalbwertszeit in dieser Altersgruppe verlängert und die Clearance vermindert ist. (SmPC Dipidolor, Müller 2006)

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen allgemein

Sehr häufig (≥ 10%): erhöhte Herzfrequenz, erniedrigter Blutdruck

Häufig (1-10%): Stupor, Schwindel, Somnolenz, Übelkeit, Erbrechen, Brechreiz, Blässe

Gelegentlich (0,1-1%): Abhängigkeit, Kopfschmerz, Hyperhidrosis, erniedrigte Atemfrequenz

Häufigkeit nicht bekannt: Anaphylaxie, anaphylaktischer Schock, Entzugssyndrom, Bewusstlosigkeit, Miosis, Bradykardie, Bradyarrhythmie, Zyanose, Atemstillstand, Ateminsuffizienz, Status asthmaticus Bronchospasmus, Dyspnoe, allergische Dermatitis, Pruritus, Reaktion an der Applikationsstelle, Obstipation

Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Kontraindikationen allgemein

  • Atemdepression
  • komatöse Zustände

Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern

Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis die Patient*innen vom vollen analgetischen Effekt profitieren. Dosiserhöhungen sollten vorsichtig gehandhabt werden, um eine Akkumulation von Piritramid zu vermeiden, die das Risiko einer Atemdepression erhöhen kann. (Huenseler 2008, SmPC Dipidolor)
Beim Auftreten einer postoperativen Atemdepression kann Naloxon intravenös verabreicht werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen allgemein

Allgemeine Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen entnehmen Sie bitte den aktuellen Fachinformationen (https://aspregister.basg.gv.at/).

Wechselwirkungen

Diese Informationen werden im Moment recherchiert und baldmöglichst zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie die aktuellen Fachinformationen.

OPIOIDE

In diesem Abschnitt werden Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse zum Vergleich aufgelistet. Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse sind nicht per se untereinander austauschbar. Die Aufzählung darf daher nicht uneingeschränkt als Therapiealternative verstanden werden.

Natürliche Opium-Alkaloide

Hydromorphon

Hydal®, Hydagelan®
N02AA03

Morphin

Vendal®, Morapid®, Mundidol®
N02AA01

Oxycodon

OxyContin®, Oxygerolan®
N02AA05
Phenylpiperidin-Derivate

Fentanyl (transdermal/nasal)

Durogesic®, Fentoron®, Fentaplast®, diverse Generika
N02AB03
Oripavin-Derivate

Buprenorphin

Temgesic®, Transtec®, Astec®, Bupretec®, div. Generika
N02AE01
Morphinan-Derivate

Nalbuphin

diverse Generika
N02AF02
Andere Opioide

Tramadol

Tramal®, Adamon®, Noax®, Tramabene®, Tramastad®, Tramadolor®, Tradolan®, Tramundal®, diverse Generika
N02AX02

Referenzen

  1. Janssen-Cilag NV, SmPC Dipidolor (BE119402) 30-03-2017, http://bijsluiters.fagg-afmps.be
  2. Association of Paediatric Anaesthetists of Great, B. and Ireland., Good practice in postoperative and procedural pain management, 2nd edition., Paediatr Anaesth, 2012, 22 Suppl 1, 1-79
  3. Krekels, E.H., et al., Evidence-based morphine dosing for postoperative neonates and infants., Clin Pharmacokinet, 2014, 53(6), 553-63
  4. Friedrichsdorf, S.J. and T.I. Kang,, The management of pain in children with life-limiting illnesses, Pediatr Clin North Am, 2007, 54(5), 645-72
  5. Experts opinion Editorial Board Kinderformularium NL , Meeting 10-03-2023
  6. Knibbe, C.A., et al;, Morphine glucuronidation in preterm neonates, infants and children younger than 3 years, Clin Pharmacokinet., 2009, 48(6), 371-85
  7. Berde, C.B. and N.F. Sethna,, Analgesics for the treatment of pain in children, N Engl J Med, 2002, 47(14), 1094-103
  8. Karl, H.W., et al, Controlled trial of morphine vs hydromorphone for patient-controlled analgesia in children with postoperative pain, Pain Med, 2012, 13(12), 1658-9
  9. Peters, J.W., et al.,, Patient controlled analgesia in children and adolescents: a randomized controlled trial., Paediatr Anaesth, 1999, 9(3), 235-41
  10. Goulooze, S.C., et al., Quantifying the Pharmacodynamics of Morphine in the Treatment of Postoperative Pain in Preverbal Children., J Clin Pharmacol, 2022, 62(1), 99-109
  11. Ceelie, I., et al., Effect of intravenous paracetamol on postoperative morphine requirements in neonates and infants undergoing major noncardiac surgery: a randomized controlled trial., JAMA, 2013, 309(2), 49-54
  12. van Dijk, M., et al., Efficacy of continuous versus intermittent morphine administration after major surgery in 0-3-year-old infants; a double-blind randomized controlled trial, Pain, 2002, 98(3), 305-313
  13. Lynn, A.M., et al., Intravenous morphine in postoperative infants: intermittent bolus dosing versus targeted continuous infusions., Pain, 2000, 8(1), 89-95
  14. Bouwmeester, N.J., et al., Developmental pharmacokinetics of morphine and its metabolites in neonates, infants and young children., Br J Anaesth, 2004, 92(2), 208-17
  15. Duedahl, T.H. and E.H. Hansen., A qualitative systematic review of morphine treatment in children with postoperative pain, Paediatr Anaesth, 2007, 17(8), 756-74
  16. Doyle, E., et al, Comparison of patient-controlled analgesia in children by i.v. and s.c. routes of administration, Br J Anaesth, 1994, 72(5), 533-6
  17. McNeely, J.K. and N.C. Trentadue., Comparison of patient-controlled analgesia with and without nighttime morphine infusion following lower extremity surgery in children., J Pain Symptom Manage, 1997, 15(5), 268-73
  18. Walker, S.M., et al., Intravenous opioids for chemotherapy-induced severe mucositis pain in children: Systematic review and single-center case series of management with patient- or nurse-controlled analgesia (PCA/NCA)., Paediatr Anaesth, 2022, 32(1), 17-34
  19. Berde, C.B., et al.,, Patient-controlled analgesia in children and adolescents: a randomized, prospective comparison with intramuscular administration of morphine for postoperative analgesia., J Pediatr,, 1991, 118(3), 460-6
  20. Doyle, E., Iet al, Patient-controlled analgesia with low dose background infusions after lower abdominal surgery in children, Br J Anaesth, 1993, 71(6), 818-22
  21. Ozalevli, M., et al., Comparison of morphine and tramadol by patient-controlled analgesia for postoperative analgesia after tonsillectomy in children, Paediatr Anaesth, 2005, 15(11), 979-84

Änderungsverzeichnis

  • 18 September 2023 09:56: Die verfügbare wissenschaftliche Literatur über die Anwendung von Piritramid bei Kindern wurde ausgewertet. Da Daten zu Piritramid fehlen, wurde die Dosis auf der Grundlage von Morphin extrapoliert. Piritramid ist weniger wirksam als Morphin. In der klinischen Praxis werden gleiche Dosen für Morphin und Piritramid verwendet. Folgende Änderungen wurden vorgenommen: Die i.m. Anwendung wurde entfernt. Stattdessen wurde eine Empfehlung für die i.v. und s.c.-Dosierung aufgenommen, wobei zwischen beatmeten und nicht beatmeten Patienten unterschieden wird. Darüber hinaus wurde die Verabreichung über eine PCA-Pumpe neu hinzugefügt.
  • 01 April 2022 13:52: neue Monographie

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung