Adrenalin (Epinephrin)

Wirkstoff
Adrenalin (Epinephrin)
Handelsname
EpiPen®, Jext®, Suprarenin®, EURneffy®
ATC-Code
C01CA24

Adrenalin (Epinephrin)

Dosierungen
Nierenfunktionsstörungen

Darreichungsformen und Hilfsstoffe
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wechselwirkungen
Pharmakodynamik und -kinetik

Zulassung
Wirkstoffe der gleichen ATC-Klasse
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Pharmakodynamik

Die physiologischen Funktionen von Adrenalin sind die β-Rezeptorvermittelte Regulation von Herzfrequenz und myokardialer Kontraktilität, die Regulierung des Tonus der glatten Muskulatur, der Drüsensekretion und vor allem von Stoffwechselaktivitäten unter Belastung. Die pharmakologischen Wirkungen von Adrenalin werden in komplexer Weise durch Stimulation von α- und β-Rezeptoren vermittelt; in Abhängigkeit von Rezeptorverteilung in den Zielorganen sowie Dosis und Applikationsweise von Adrenalin können α- oder β-adrenerge Effekte überwiegen.

Pharmakokinetik bei Kindern

Keine Information

Allgemeine Anmerkungen

Bei Reanimation ist die intravenöse Verabreichung die erste Wahl. Wenn eine intravenöse Verabreichung nicht möglich ist: intraossäre Verabreichung (die intraossäre Verabreichung ist in der Reanimationssituation der intravenösen Verabreichung äquivalent).
Die endotracheale Verabreichung soll nicht bevorzugt eingesetzt werden.

Zulassung der Dosierungsempfehlungen in Kindermedika.at

  • Herz-Kreislaufstillstand (kardiopulmonale Reanimation)
    • Intravenös
      • On-label
    • Endotracheopulmonal 
      • On-label
    • Intraossär
      • On-label
    • Intrakardial
      • Off-label
  • Kreislaufinsuffizienz
    • Intravenös
      • Früh- und Neugeborene: Off-label
  • Anaphylaktischer Schock
    • Intramuskulär
      • On-label
    • Subkutan
      • Off-label
    • Nasal
      • On-label
  • Laryngitis subglottica (Pseudokrupp)
    • Inhalativ
      • Off-label

Auszug aus Fachinformation Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Intravenös/ intraossär/ endotracheal, bei Herz-Kreislauf-Stillstand (kardiopulmonale Reanimation)

Säuglinge und Kinder:
Initialdosis: 
Intravenös oder intraossär: Lösung 1:10 000: 0,01 mg/kg oder
endotracheal: Lösung 1:1000: 0,1 mg/kg in 3 bis 5 ml physiologischer Kochsalzlösung 
Bei Erfolglosigkeit alle 3 bis 5 Minuten wiederholen. Ggf. bei persistierender Erfolglosigkeit max. 0,1 mg/kg intravenös oder intraossär. Nach Wiederherstellung eines spontanen Kreislaufs bei nicht beeinflussbarer Bradykardie: 0,1 -1,0 microg./kg/min als Dauerinfusion, wobei sich die Dosierung streng nach dem klinischen Erfolg richtet.

Intramuskulär, bei anaphylaktischem Schock, schweren anaphylaktischen Reaktionen (Stadium III und IV):

Lösung 1:1000:
> 12 Jahre: 0,5 mg/Dosis
6 - 12 Jahre: 0,3 mg/Dosis
6 Monate - 6 Jahre: 0,15 mg/Dosis
< 6 Monate: 0,01 mg/kg
Falls notwendig, kann diese Dosis alle 5 bis 15 Minuten wiederholt werden, entsprechend Blutdruck, Puls und Atemfunktion.

(SmPC Suprarenin 1 mg/mL)

Nasal, zur Notfallbehandlung bei allergischen Reaktionen (Anaphylaxie) aufgrund von Insektenstichen oder -bissen, Lebensmitteln, Arzneimitteln und anderen Allergenen sowie bei idiopathischer oder belastungsbedingter Anaphylaxie

Kinder ≥4 Jahre:
15 - 30 kg:
Initial: 1 mg/Dosis, einmalig. Ggf. nach 10 min Dosis in dasselbe Nasenloch wiederholen. Max. 2 mg in 2 Dosen
≥30 kg: Initial: 2 mg/Dosis, einmalig. Ggf. nach 10 min Dosis in dasselbe Nasenloch wiederholen. Max. 4 mg in 2 Dosen 

(SmPC EURneffy) 

Die aktuellen Fachinformationen können unter https://aspregister.basg.gv.at/ abgerufen werden.

Präparate im Handel

Infusionslösung/ Injektionslösung 0,1 mg/mL (1:10.000)
Injektionslösung 1 mg/mL (1:1.000)
Injektionslösung in einem Fertigpen (Autoinjektor) 0,5 mg/mL (junior) entsprechend 150 microg./0,3 mL; 1 mg/mL entsprechend 300 microg./0,3 mL bzw. 150 microg./0,15 mL
Nasenspray, Lösung in Einzeldosisbehältnis 1 mg (nicht im Handel), 2 mg

Epinephrin (Adrenalin) ist je nach Produkt als Adrenalin-tartrat, Adrenalin-hydrogentartrat, Adrenalin-Hydrochlorid oder als freie Base enthalten. Die angegebene Stärke bezieht sich jedoch in allen Fällen auf Adrenalin.

Für Kinder potentiell problematische Hilfsstoffe:
Autoinjektoren: Natriummetabisulfit
Ampullen 1 mg/mL: Natriummetabisulfit
Nasenspray: Natriummetabisulfit, Benzalkoniumchlorid

Detaillierte Informationen zu einzelnen Präparaten entnehmen Sie bitte den Fachinformationen.

 

Weitere praktische Informationen/ Verfügbarkeit

Meldungen zu Vertriebseinschränkungen von Arzneispezialitäten in Österreich (BASG)

Dosierungen

Gehe zu:

Herz-Kreislauf-Stillstand (kardiopulmonale Reanimation)
  • Intravenös
    • Frühgeborene und Neugeborene
      [3] [10] [11] [15]
      • 1:10.000 Lösung (0,1 mg/mL): 0,01 - 0,03 mg/kg/Dosis, Bolus.
      • Bei Bedarf innerhalb von 3-5 Minuten wiederholen

    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [2] [20] [24] [26] [27]
      • 1:10.000 Lösung (0,1 mg/mL): 0,01 mg/kg/Dosis, Bolus. Max: 1 mg/Dosis.
        • Bei persistierender Asystolie ggf. Erhöhung auf: 0,1 mg/kg/Dosis
        • Bei Bedarf alle 3-5 Minuten wiederholen
  • Intraossär
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [20] [24]
      • 1:10 000 Lösung (0,1 mg/mL): 0,01 mg/kg/Dosis, Bolus. Max: 1 mg/Dosis.
        • Bei persistierender Asystolie ggf. Erhöhung auf: 0,1 mg/kg/Dosis
        • Bei Bedarf alle 3-5 Minuten wiederholen
  • Endotracheopulmonal
    • Frühgeborene und Neugeborene
      [3] [10] [11] [15] [16]
      • 1:10.000 Lösung (0,1 mg/mL): 0,05 - 0,1 mg/kg/Dosis, einmalig.
      • Die endotracheale Verabreichung ist nicht 1. Wahl. Nur verwenden, wenn kein IV-Zugang verfügbar ist

    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [20] [26]
      • 1:10.000 Lösung (0,1 mg/mL): 0,1 mg/kg/Dosis, Bolus. Max: 2,5 mg/Dosis.
        • Die endotracheale Verabreichung ist nicht 1. Wahl. Nur verwenden, wenn kein IV-Zugang verfügbar ist
  • Intrakardial
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [2]
      • 5 - 10 microg./kg/Dosis in 1 Dosis einmalig.
Kreislaufinsuffizienz
  • Intravenös
    • Frühgeborene und Neugeborene
      [12] [13] [14] [17]
      • 0,02 - 0,5 microg./kg/Minute, Dauerinfusion. Dosis je nach Wirkung titrieren.
Anaphylaxie, Anaphylaktischer Schock
  • Intramuskulär
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [1] [2] [5] [6] [8] [9] [18] [21] [22] [25] [26]
      • Verabreichung im klinischen Setting:
        Lösung 1:1.000 (1 mg/mL): 0,01
        mg/kg/Dosis . Max: 0,5 mg/Dosis. Bei Bedarf 2 x alle 15 Minuten wiederholen, danach alle 4 Stunden.
      • Selbstverabreichung oder Verabreichung durch Eltern/Betreuungsperson: 

        7,5 - 30 kg: 0,15 mg/Dosis (Autoinjektor)
        30 - 60 kg: 0,3 mg/Dosis (Autoinjektor)
        ≥ 60 kg: 0,3 - 0,5 mg/Dosis (Autoinjektor)

        Eine 2. Injektion kann erforderlich sein, wenn die Symptome nach der 1. Dosis nicht abklingen oder sich verschlechtern. Die 2. Injektion kann nach etwa 5 bis 15 Minuten verabreicht werden.

  • Subkutan
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [2]
      • Lösung 1:1.000 (1 mg/mL): 0,01 mg/kg/Dosis in 1 Dosis. Max: 0,5 mg/Dosis. Bei Bedarf 2 x alle 15 Minuten wiederholen, danach alle 4 Stunden.
  • Nasal
    • ≥ 4 Jahre und 15 bis 30 kg
      [19]
      • 1 mg/Dosis, bei Bedarf 1 x nach 10 Minuten wiederholen, in dasselbe Nasenloch.
      • Max. Gesamtdosis im häuslichen Setting: 2 mg (2 Dosen zu je 1 mg); weitere Dosen sollten nur auf Anordnung von medizinischem Fachpersonal verabreicht werden

    • ≥ 4 Jahre und ≥ 30 kg
      [23]
      • 2 mg/Dosis, bei Bedarf 1 x nach 10 Minuten wiederholen, in dasselbe Nasenloch.
      • Max. Gesamtdosis im häuslichen Setting: 4 mg (2 Dosen zu je 2 mg); weitere Dosen sollten nur auf Anordnung von medizinischem Fachpersonal verabreicht werden

Laryngitis subglottica (Pseudokrupp)
  • Inhalativ
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [4] [28]
      • 5 mg/Dosis, einmalig. entspricht 5 ml der 1:1000 Lösung.
      • ALTERNATIV: 0,5 mg/kg verdünnt mit physiologischer Kochsalzlösung, max. 5 mg/Dosis. 0,5 mg/kg entsprechen 0,5 ml/kg der 1:1000 Lösung

Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

Keine Informationen zur Dosisanpassung bei Nierenfunktionsstörung vorhanden.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen allgemein

Intravenöse/Intramuskuläre Anwendung:

Häufigkeit nicht bekannt: Unruhe, Spannung, Nervosität, Angstzustände, Halluzinationen, psychotische Zustände, Hyperglykämie, Lactazidose, Hypokaliämie, Hypomagnesiämie, Erhöhung der freien Fettsäuren im Blut, Insulinresistenz, Schwindel, Kopfschmerz, Schwächegefühl, Benommenheit, Zittern, zerebrale Krampfanfälle, Mydriasis, Amaurosis fugax, Herzklopfen, Hypertonie, Hypotonie, Tachykardie oder Bradykardie, Rhythmusstörungen bis hin zum Kammerflimmern und Herzstillstand, Zunahme des myokardialen Sauerstoffverbrauchs mit pectanginösen Beschwerden, Koronarspasmen, Myokardischämie, Stress- Kardiomyopathie (Tako-Tsubo-Syndrom), akuter Myokardinfarkt, Herzstillstand, Vasokonstriktion insbesondere im Bereich der Haut, der Schleimhäute des GI-Traktes und der Nieren; Kältegefühl in den Extremitäten; Blutdruckanstieg, unter Umständen exzessiv mit Gefahr von zerebralen Blutungen, Dyspnoe, Lungenödem, vermehrter Speichelfluss, Übelkeit, Erbrechen, Blässe, Schweißausbrüche, lokale Nekrose. Muskelkrämpfe, Oligurie, Anurie, Miktionsschwierigkeiten, Überempfindlichkeitsreaktionen, ischämische Nekrosen nach para- oder perivasaler Fehlapplikation, Schwellung/Entzündung der Speicheldrüsen (Sialadenose)

Autoinjektions-Pen: Infektionen an der Einstichstelle, periphere Ischämie infolge versehentlicher Injektion in Hände oder Füße

Nasale Anwendung:

Sehr häufig (≥ 10%): Kopfschmerzen, Nasenbeschwerden, Halsschmerzen, Nervosität

Häufig (1-10%): Angst, Tremor, Parästhesie, Palpitationen, Rhinorrhö, Nasenödeme, Nasenschmerzen, Nasenverstopfung, Nasenjucken, erhöhter Blutdruck, erhöhte Herzfrequenz

Gelegentlich (0,1-1%): Euphorische Stimmung, Nervosität, Schwindel, Kopfbeschwerden, Präsynkope, verstärkte Tränensekretion, oropharyngeale Schmerzen, Niesen, intranasale Parästhesie, Beschwerden der Nasennebenhöhlen, Epistaxis (Nasenbluten), Trockenheit der Nase, trockener Hals, Verstopfung der oberen Atemwege, Erkrankung der Nasenschleimhaut, Übelkeit, Parästhesie im Mundraum, übermäßige Speichelsekretion, Zahnschmerzen, Zahnfleischbeschwerden, Pruritus, Brustkorbbeschwerden, vermehrte Energie, Müdigkeit, Hitzegefühl, erhöhte Körpertemperatur

Häufigkeit nicht bekannt: Desorientiertheit, eingeschränktes Erinnerungsvermögen, Panikreaktion, psychomotorische Hyperaktivität, Schläfrigkeit, Angina, Herzarrhythmien, Stress-Kardiomyopathie, Tachyarrhythmie, Tachykardie, ventrikuläre Ektopie, Hypertonie, Vasokonstriktion, Parästhesie

Die vollständige Auflistung aller unerwüschter Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Kontraindikationen allgemein

  • Hypertonie
  • Hyperthyreose
  • Phäochromozytom
  • Engwinkelglaukom
  • paroxysmaler Tachykardie
  • schwere Nierenfunktionsstörungen

Die Anwendung im Rahmen einer Reanimation oder zur Behandlung schwerer anaphylaktischer/anaphylaktoider Reaktionen kann im Einzelfall auch in Gegenwart einer der oben genannten Gegenanzeigen gerechtfertigt sein.

Autoinjektions-Pens: Es sind keine absoluten Kontraindikationen für die Anwendung von Adrenalin bei einem allergischen Notfall bekannt.

Adrenalin darf nicht intraarteriell angewendet werden.

Die vollständige Auflistung aller Gegenanzeigen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern

Gefahr der Paravasation: Zentralvenenkatheter. Gefahr einer renalen und mesenterialen Vasokonstriktion.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen allgemein

  • Die i.m. Gabe stellt die bevorzugte Applikationsart bei der Initialbehandlung einer Anaphylaxie dar, die i.v. Gabe ist in der Intensiv- und Notfallmedizin besser geeignet.
  • Eine Adrenalin-Lösung mit der Verdünnung 1:1000 (1 mg/ml) ist für die i.v. Verabreichung nicht geeignet.
  • Die i.v. Gabe ist mit größter Vorsicht anzuwenden und Spezialisten vorbehalten.
  • Vorsicht vor systemischer Verabreichung bei unausgeglichener diabetischer Stoffwechsellage, Azidose, Hyperkalzämie und Hypokaliämie
  • Bei Patienten mit bestehendem Spontankreislauf kann die i.v.-Gabe von Adrenalin lebensbedrohliche Hypertonie, Tachykardie, Arrhythmie und Myokardischämie bewirken

Autoinjektions-Pens:

  • Alle Patienten, die einen Autoinjektions-Pen verschrieben bekommen haben, sowie nahestehende Personen (z.B. Eltern, Lehrer, Pflegepersonal) sollten eine detaillierte Anweisung für den korrekten Gebrauch erhalten.
  • Nach der Anwendung des Pens soll die Rettung gerufen werden, um die allergische Reaktion zu melden und um ein weiteres Monitoring sowie eine weitere Behandlung zu gewährleisten.
  • Die Applikation erfolgt an der anterolateralen Seite des Oberschenkels. Eine Ruhigstellung des Beins während der Applikation ist erforderlich.
  • Bei Patienten mit einem höheren subkutanen Fettanteil besteht das Risiko, dass das Adrenalin nicht den Muskel erreicht, wodurch die Wirkung suboptimal wäre.

Die vollständige Auflistung aller Warnhinweise ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Wechselwirkungen

  • Patienten, die mit tri- oder tetrazyklischen Antidepressiva (z.B. Amitriptylin, Clomipramin, Imipramin, Maprotilin) behandelt werden, zeigen eine deutlich erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Adrenalin. Das Risiko für Herzrhythmusstörungen und andere unerwünschte Arzneimittelwirkungen ist erhöht.
  • Monoaminooxidase (MAO) – Hemmer können die Wirkung von Adrenalin durch Abbauhemmung verlängern und verstärken. Erhöhtes Nebenwirkungsrisiko.
  • Bei gleichzeitiger Anwendung von Inhalationsanästhetika wie Halothan, Isofluran und Enfluran können tachykarde Herzrhythmusstörungen bis hin zum Kammerflimmern auftreten. Wird Adrenalin in solchen Fällen als Zusatz zu einem Lokalanästhetikum oder zur Blutstillung eingesetzt, so ist erhöhte Vorsicht angezeigt und sind bestimmte Adrenalin-Höchstdosen zu beachten (siehe Fachinformation der Anästhetika).

Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

KARDIOSTIMULANZIEN, EXKL. HERZGLYKOSIDE

In diesem Abschnitt werden Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse zum Vergleich aufgelistet. Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse sind nicht per se untereinander austauschbar. Die Aufzählung darf daher nicht uneingeschränkt als Therapiealternative verstanden werden.

Adrenerge und dopaminerge Mittel

Dobutamin

diverse Generika
C01CA07

Dopamin

Giludop®
C01CA04
C01CA02

Midodrin

Gutron®
C01CA17
C01CA03

Phenylephrin

Biorphen®
C01CA06
Phosphodiesterasehemmer

Milrinon

Corotrop®, Asicor®, diverse Generika
C01CE02
Andere Kardiostimulanzien

Levosimendan

Simdax®
C01CX08

Referenzen

  1. Mylan Healthcare B.V., SmPC Epipen Junior (RVG 32726) 10-11-2021, www.geneesmiddelinformatiebank.nl
  2. Centrafarm, SmPC Adrenaline (RVG 50812) 14-06-2021, www.cbg-meb.nl, www.geneesmiddeleninformatiebank.nl
  3. NVK, Richtlijn Reanimatie van het kind bij de geboorte [Leitlinien zur Reanimation von Kindern bei der Geburt], www.nvk.nl, 2014, http://www.nvk.nl/Kwaliteit/Richtlijnenoverzicht/Details/tabid/1558/articleType/ArticleView/articleId/765/Reanimatie-van-pasgeborenen.aspx#tab15
  4. Brand, PLP et al, Werkboek Kinderlongziekten [Arbeitsbuch Lungenerkrankungen bei Kindern], VU Uitgeverij, 2001
  5. Muraro A, et al, The management of anaphylaxis in childhood: position paper of the European academy of allergology and clinical immun, Allergy , 2007, 62, 857-71
  6. Cardona V., et al, World Allergy Organisation anaphylaxis guidelines: Summary, J ALLERGY CLIN IMMUNOL, 2020, 13, 100472
  7. NVK, Richtlijn Astma bij Kinderen [Leitlinie Asthma bei Kindern], 2013
  8. Turner, NM, Leroy, P, Advanced Paediatric Life Support, niederländische Edition, Bohn, Stafleu van Loghum, 2015, 4. Auflage
  9. Dr. Gerhard Mann, SmPC Emerade 150/300/500 Mikrogramm Injektionslösung in einem Fertigpen (86870.00.00/86871.00.00/86872.00.00), 12/2016
  10. Wyllie J. et al, European Resuscitation Council Guidelines for Resuscitation 2015 Section 7. Resuscitation and support of transition of babies at birth., Resuscitation, 2015, 95, 249-263
  11. Barber CA, Wyckoff MH., Use and efficacy of endotracheal versus intravenous epinephrine during neonatal cardiopulmonary resuscitation in the delivery room., Pediatrics, 2006, 118(3), 1028-34
  12. Baske K, et al., Epinephrine versus dopamine in neonatal septic shock: a double-blind randomized controlled trial, Eur J Pediatr, 2018, 177(9), 1335-42
  13. Pellicer A, et al., Cardiovascular support for low birth weight infants and cerebral hemodynamics: a randomized, blinded, clinical trial., Pediatrics. , 2005, 115(6), 1501-12
  14. Valverde E, et al., Dopamine versus epinephrine for cardiovascular support in low birth weight infants: analysis of systemic effects and neonatal clinical outcomes., Pediatrics., 2006, 117(6), e1213-22
  15. Aziz K, et al., Part 5: Neonatal Resuscitation: 2020 American Heart Association Guidelines for Cardiopulmonary Resuscitation and Emergency Cardiovascular Care, Circulation, 2020, 142(16_suppl_2), S524-s50
  16. Halling C, et al., Efficacy of Intravenous and Endotracheal Epinephrine during Neonatal Cardiopulmonary Resuscitation in the Delivery Room., J Pediatr., 2017, 185, 232-6
  17. Lee G, et al. , Efficacy of Low-Dose Epinephrine Continuous Infusion in Neonatal Intensive Care Unit Patients., J Pediatr Pharmacol Ther., 2021, 26(1), 51-5
  18. Muraro A, et al., Anaphylaxis: guidelines from the European Academy of Allergy and Clinical Immunology, Allergy, 2014, 69(8), 1026-45
  19. ALK-Abelló A/S, SmPC Eurneffy (EU/1/24/1846) Rev 4, 27/03/2025, www.geneesmiddelinformatiebank.nl
  20. Aguettant, SPC Adrenaline (RVG 116588) nov 2020, www.cbg-meb.nl, https://www.geneesmiddeleninformatiebank.nl/smpc/h116588_smpc.pdf
  21. N.J.T. Arends, NVK richtlijn Anafylaxie bij kinderen, 03-2021, https://assets.nvk.nl/p/491522/Documents/richtlijn%20anafylaxie%20bij%20kinderen_definitief-39d8da98-f84a-454f-b103-b595796767ca.pdf
  22. Borgdorff H, Geneesmiddelen en zuurstof in spoedeisende situaties, NHG-Behandelrichtlijn, 10-2024
  23. ALK-Abelló, SmPC EURneffy (EU EU/1/24/1846/001-004 ) , 22-08-2024
  24. Fresenius Kabi Austria, SmPC L-Adrenalin „Fresenius", 10-2013
  25. Meda, SmPC EpiPen Junior 150 µg Inj. Lsg. i. e. Fertigpen (1-22472), 05/2019
  26. sanofi-aventis, SmPC Suprarenin 1 mg/ml Amp. (3416), 09-2021, https://medikamente.basg.gv.at/de/medicinal-products
  27. Fresenius Kabi, SmPC L-Adrenalin „Fresenius“ spritzfertig 2 mg-Amp. (1-21272), 03-2020, https://medikamente.basg.gv.at/de/medicinal-products
  28. Zach, MS, Zeitgemäße Therapie des Krupp Syndroms, Monatsschr Kinderheilkd, 1998, 146, 914–923
  29. ALK-Abello AS, SmPC EURneffy Nasenspray (EU/1/24/1846/001-004) Rev 7, 29-05-2026, www.ema.europa.eu

Änderungsverzeichnis

  • 04 August 2026 15:21: Dosierungen für weitere Verabreichungswege hinzugefügt
  • 27 Mai 2020 12:08: Neue Monographie "Adrenalin"

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung