Amoxicillin

Wirkstoff
Amoxicillin
Handelsname
Ospamox®, diverse Generika
ATC-Code
J01CA04
Zulassung, Pharmakodynamik und -kinetik
Dosierungen
Nierenfunktionsstörungen
Ähnliche Wirkstoffe
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Wechselwirkungen
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Zulassung der Dosierungsempfehlungen

Zulassungsstatus bei Kindern und Jugendlichen < 18 Jahren:

  • Infektionen
    • Oral
      • On-label
  • Schwere Infektionen
    •  Oral
      • On-label
  • Helicobacter-Pylori-Eradikation (Triple-Therapie)
    • Oral
      • On-label
  • Endokarditisprophylaxe (Eingriffe in der Mundhöhle, den oberen Atemwegen, Tractus urogenitalis und Tractus digestivus)
    •  Oral
      • On-label
  • Lokalisierte und disseminierte Lyme-Borreliose im Frühstadium, ausgenommen Meningitis und Lyme-Karditis
    • Oral
      • On-label
  • Postexpositionsprophylaxe Anthrax
    • Oral
      • Off-label

Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Die aktuellen Fachinformationen können unter https://aspregister.basg.gv.at/ abgerufen werden.

Verfügbare Darreichungsformen und Stärken

Darreichungsformen

Filmtabletten 500 mg, 750 mg, 1000 mg
Lösbare Tabletten 250 mg
Tabletten 1000 mg
Trockensaft 250 mg/5 ml, 500 mg/5 ml

Allgemein

Die im Handel befindlichen Präparate zur oralen Anwendung (Trockensaft, Tabletten, Filmtabletten, lösliche Tabletten) enthalten Amoxicillin in Form von Amoxicillin-Trihydrat. Die Angabe der Wirkstoffkonzentration ist jeweils auf Amoxicillin bezogen.

Tablette, Filmtabletten, lösbare Tabletten und Suspension können vor, während und nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Magenempfindlichen Kindern wird die Anwendung nach dem Essen empfohlen.

Präparate mit für Kinder potentiell problematischen Hilfsstoffen:

Präparate Darreichungsform Stärke Problematische Hilfsstoffe
AMOXILAN® Tabletten 1000 mg Lactose
AMOXILAN® Trockensaft 250 mg/5 ml, 500 mg/5 ml Saccharose
OSPAMOX® Pulver für orale Suspension 250 mg/5 ml, 500 mg/5 ml Aspartam, Natriumbenzoat
OSPAMOX® Lösbare Tabletten 250 mg Aspartam

 

Die Fachinformationen wurden 06/2019 aufgerufen (https://aspregister.basg.gv.at/aspregister/).

Pharmakodynamik

Amoxicillin wirkt bakterizid durch Hemmung der bakteriellen Zellwandsynthese durch Blockade von Penicillin-bindenden Proteinen. Die Wirksamkeit hängt im Wesentlichen von der Zeitdauer ab, in der der Wirkstoffspiegel über der minimalen Hemmkonzentration des Erregers liegt.

In der Regel empfindliche Spezies: Enterococcus faecalis, betahämolysierende Streptokokken (Gruppen A, B, C und G), Listeria monocytogenes.

Spezies, bei denen erworbene Resistenzen ein Problem für die Anwendung darstellen können: Escherichia coli, Haemophilus influenzae, Helicobacter pylori, Proteus mirabilis, Salmonella typhi, Salmonella paratyphi, Shigella spp., Pasteurella multocida, Vibrio cholerae, Koagulase negative Staphylokokken, Staphylococcus aureus, Streptococcus pneumoniae, Viridans Gruppe Streptokokken, Clostridium spp., Fusobacterium spp., Borrelia burgdorferi.

Von Natur aus resistente Spezies: Enterococcus faecium, Acinetobacter spp., Enterobacter spp., Klebsiella spp., Pseudomonas spp., einige Stamme von Bacteroides fragilis, Chlamydia spp., Mycoplasma spp., Legionella spp.

Pharmakokinetik

Bei (z.T. frühgeborenen) Neugeborenen und Kindern wurden nach der i.v. Verabreichung folgende kinetische Parameter ermittelt (Charles 1997, Huisman-de Boer 1995, Pullen 2006, Pullen 2007, Schaad 1983):

Alter PNA (durchschn.) n= t½ (Stunden) Cl (l/kg/Stunde) Vd (ml/kg)
26-32 Wo GA 3 Tage 17 6,7 ± 1,7 0,066 ± 0,024 671 ± 117
25-42 (durchschn. 35) Wo GA 0,8 Tage 150 5,2 ± 1,9 0,096 ± 0,036 650 ± 130
26-41 (durchschn. 34) Wo GA 25 Tage 32 3,0 ± 1,3 0,18 ± 0,10 660 ± 270
2-14,5 Jahre - 12 1,2 ± 0,06   764 ± 58

Bei Säuglingen ab 4 Monaten und Kindern wurden nach oraler Verabreichung folgende kinetische Parameter ermittelt (Ginsburg 1979, Ginsburg 1981, Nelson 1982, van Niekerk 1985, Schaad 1986):

t½ (Stunden) Tmax (Stunden) Cl (l/kg/Stunde) Vd (l/kg) Cmax (µg/ml) (15-25 mg/kg)
1,1-1,8 1-1,5 1,16-1,30 1,95-2,17 3,2-8,9

 

Dosierungen

Gehe zu:

Bakterielle Infektionen
  • Oral
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [3] [8] [23]
      • 50 mg/kg/Tag in 3 Dosen, max: 1,5 g/Tag.
      • Range: 40-60 mg/kg/Tag

Schwere bakterielle Infektionen
  • Intravenös
    • < 1 Woche und Geburtsgewicht < 2000 g
      [2]
      • 50 mg/kg/Tag in 2 Dosen.
    • < 1 Woche und Geburtsgewicht ≥ 2000 g
      [2]
      • 75 mg/kg/Tag in 3 Dosen.
    • 1 Woche bis 4 Wochen und Geburtsgewicht < 2000 g
      [2]
      • 75 mg/kg/Tag in 3 Dosen.
    • 1 Woche bis 4 Wochen und Geburtsgewicht ≥ 2000 g
      [2]
      • 100 mg/kg/Tag in 4 Dosen.
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [2]
      • 100 mg/kg/Tag in 3 - 4 Dosen, max: 12 g/Tag.
  • Oral
    • Neugeborene
      [3] [8]
      • 80 - 90 mg/kg/Tag in 3 Dosen, max: 3 g/Tag.
    • ≥ 1 Monat und < 40 kg
      [3] [8] [24]
      • 80 - 90 mg/kg/Tag in 3 Dosen, max: 3 g/Tag.
    • ≥ 1 Monat und ≥ 40 kg
      [3] [8] [24]
      • 1,5 - 3 g/Tag in 3 Dosen, max: 6 g/Tag.
      • Der Wendepunkt von 40 kg stammt aus der Literatur. Es existiert kein Grund, warum Kinder unter 40 kg möglicherweise eine höhere Dosis erhalten als Kinder ≥ 40 kg; die oben angeführten Dosierungen führen in den einzelnen Gewichtsklassen zu guten Ergebnissen.

Meningitis
  • Intravenös
    • < 1 Woche und Geburtsgewicht < 2000 g
      [5] [6]
      • 100 mg/kg/Tag in 2 Dosen.
    • < 1 Woche und Geburtsgewicht ≥ 2000 g
      • 150 mg/kg/Tag in 3 Dosen.
    • 1 Woche bis 4 Wochen und Geburtsgewicht < 2000 g
      [5] [6]
      • 150 mg/kg/Tag in 3 Dosen.
    • 1 Woche bis 4 Wochen und Geburtsgewicht ≥ 2000 g
      [5] [6]
      • 200 mg/kg/Tag in 4 Dosen.
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      • 200 mg/kg/Tag in 3 - 4 Dosen, max: 12 g/Tag.
Helicobacter-Pylori-Eradikation (Triple-Therapie)
  • Oral
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [9] [30]
      • 50 mg/kg/Tag in 2 Dosen, max: 2 g/Tag.
      • Behandlungsdauer: 14 Tage
      • Bei Clarithromycin- und Metronidazol-Resistenz: Hochdosiertes Amoxicillin verwenden: 80-90 mg/kg/Tag

        Dreifachtherapie: Amoxicillin in Kombination mit:
        - Clarithromycin 20-30 mg/kg/Tag p.o., max. 1000 mg/Tag in 2 Dosen ODER alternativ Metronidazol 20-30 mg/kg/Tag in 2 Dosen, max. 1000 mg/Tag
        - Esomeprazol oder Omeprazol 1,5-2,5 mg/kg/Tag p.o. in 2 Dosen

Endokarditisprophylaxe (bei Eingriffen in der Mundhöhle, den oberen Atemwegen, dem Gastrointestinal- und Urogenitaltrakt)
  • Oral
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [13] [14] [24] [26]
      • 30-60 Minuten vor dem Eingriff: 50 mg/kg/Dosis, einmalig. Maximale Einzeldosis: 2 g/Dosis.
      • Bei Penicillin-Überempfindlichkeit oder bei Behandlung mit Penicillinen binnen 7 Tagen vor dem Eingriff:
        - bei Eingriffen in der Mundhöhle und den oberen Atemwegen: Clindamycin (bzgl. der Dosis, siehe Monographie Clindamycin)
        - bei Eingriffen im Urogenitaltrakt und Gastrointestinaltrakt: Vancomycin (Dosis - siehe Monographie Vancomycin)

Lokalisierte und disseminierte Lyme-Borreliose im Frühstadium, ausgenommen Meningitis und Lyme-Karditis
  • Oral
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [7] [25] [26]
      • 50 mg/kg/Tag in 3 Dosen, max: 1.500 mg/Tag.
      • Behandlungsdauer: 14 Tage Lyme-Arthritis: 30 Tage
Postexpositionsprophylaxe nach Milzbranderreger Exposition
  • Oral
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [10]
      • 80 mg/kg/Tag in 3 Dosen, max: 1.500 mg/Tag.
      • Behandlungsdauer: 60 Tage

Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

Anpassung bei Nierenfunktionsstörung wie angegeben:

GFR 50-80 ml/min/1.73 m2
Anpassung ist nicht erforderlich
GFR 30-50 ml/min/1.73 m2
Anpassung ist nicht erforderlich
GFR 10-30 ml/min/1.73 m2
Anpassung ist nicht erforderlich
GFR < 10 ml/min/1.73 m2
100 Prozent der Einzeldosis und Dosierungsintervall: 12 bis 24 Stunden

BETALACTAM-ANTIBIOTIKA, PENICILLINE

Penicilline mit erweitertem Wirkungsspektrum

Ampicillin

Standacillin®
J01CA01
Beta-Lactamase-sensitive Penicilline

Benzylpenicillin

Penicillin G
J01CE01
J01CE02, J01CE10
Kombinationen von Penicillinen, inkl. Beta-Lactamase-Inhibitoren

Amoxicillin + Clavulansäure

Augmentin®, diverse Generika
J01CR02
J01CR21

Piperacillin + Tazobactam

diverse Generika
J01CR05

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Von oberflächlichen Zahnverfärbungen bei Kindern wurde bei Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen und oralen Suspensionen berichtet. Gute Mundhygiene kann helfen, die Zahnverfärbungen zu verhindern, da sie normalerweise durch Bürsten entfernt werden können (SmPC).

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen allgemein

Magenbeschwerden, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Blähungen, weicher Stuhl, Durchfall, Enantheme, Mundtrockenheit, Geschmacksstörungen. Diese Auswirkungen auf den Magen-Darm-Trakt sind meist leicht und klingen häufig noch während der Behandlung oder sehr bald danach ab. Hautreaktionen wie Exantheme, Juckreiz, Urtikaria; das typische morbilliforme Exanthem tritt 5 - 11 Tage nach Behandlungsbeginn auf. Das sofortige Auftreten von Urtikaria nach der Einnahme deutet auf eine allergische Reaktion auf Amoxicillin hin, weshalb die Behandlung sofort abgesetzt werden muss.

Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Kontraindikationen allgemein

  • Vorgeschichte einer schweren unmittelbaren Überempfindlichkeitsreaktion (z.B. Anaphylaxie) gegen ein anderes Beta-Lactam (z.B. ein Cephalosporin, Carbapenem oder Monobactam).
  • Virale Infektionen, insbesondere infektiöse Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber), akute lymphatische Leukämie. Amoxicillin sollte aufgrund des verstärkten Auftretens von Nebenwirkungen (erythematöse Hautreaktionen) bei Patienten mit diesen Erkrankungen nicht eingesetzt werden.

Die vollständige Auflistung aller Gegenanzeigen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern

Vorsicht ist geboten bei einer längerfristigen Anwendung, der Anwendung bei Frühgeborenen oder in der ersten Phase nach der Geburt. Die Nieren- und Leberfunktion soll regelmäßig kontrolliert werden. Ebenfalls werden regelmäßige Blutuntersuchungen empfohlen.
Es wurden Fälle von Nierentoxizität nach der Verwendung von Amoxicillin beschrieben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen allgemein

  • Kreuzallergie mit Cephalosporinen ist möglich.
  • Akute lymphatische Leukämie und infektiöse Mononukleose erhöhen das Risiko einen masernartigen Ausschlag zu entwickeln (siehe Gegenanzeigen).
  • Über schwere und selten tödliche (anaphylaktoide und schwere kutane) Überempfindlichkeitsreaktionen wurde berichtet. Vorsicht bei Patienten mit allergischer Diathese und Asthma bronchiale in der Anamnese.
  • Superinfektionen sind durch vermehrtes Wachsen nicht-empfindlicher Keime möglich.
  • Amoxicillin-Kristallurie ist bei Anwendung hoher Konzentrationen, verminderter Harnausscheidung und vorwiegend bei parenteraler Applikation aufgetreten (sehr selten). Katheter sind regelmäßig visuell auf Durchgängigkeit zu prüfen. Auf eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung ist zu achten.
  • Sehr selten sind Fälle von Clostridium-difficile-assoziierter Diarrhoe und pseudomembranöser Colitis aufgetreten.
  • Eine hochdosierte Behandlung mit Beta-Lactamen kann bei Patienten mit Niereninsuffizienz oder Krampfanfällen in der Vorgeschichte, behandelter Epilepsie und Erkrankungen der Hirnhäute im Ausnahmefall zu Krampfanfällen führen.
  • Das Auftreten eines generalisierten Erythems mit Fieber und Pustelbildung zu Beginn der Behandlung sollte den Verdacht auf eine generalisierte akute exanthematöse Pustulose erregen. Diese erfordert das Absetzen der Behandlung. Jede weitere Gabe von Amoxicillin ist kontraindiziert.

Die vollständige Auflistung aller Warnhinweise ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Wechselwirkungen

  • Allopurinol, gleichzeitig mit Amoxicillin verabreicht, erhöht die Anfälligkeit für Exantheme.
  • Amoxicillin kann die Plasmakonzentration von Methotrexat erhöhen, wodurch das Risiko einer hämatologischen und gastrointestinalen Toxizität steigt. Eine engmaschige Spiegelkontrolle von Methotrexat wird empfohlen.
  • Probenecid hemmt die Ausscheidung von Amoxicillin.
  • Tetrazykline und andere bakteriostatische Antibiotika können die bakterizide Wirkung von Amoxicillin behindern.

Antibiotika-Wechselwirkungen allgemein:

  • Antibiotika können die Immunantwort auf bakterielle Lebendimpfstoffe reduzieren (z.B. Vivotif®: 3 Tage vor und nach Antibiotikatherapie sollte Vivotif® nicht angewendet werden, bei Antibiotika mit Langzeitwirkung, z.B. Azithromycin, muss ein längerer Abstand eingehalten werden)
  • Die Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten kann beeinflusst werden. Eine Kontrolle der Gerinnungsparameter (INR) wird empfohlen.

Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Referenzen

  1. Canafax DM et al, Amoxicillin middle ear fluid penetration and pk in children with acute otitis media, Paediatr Infect Dis J, 1998, 17, 149-56
  2. Hartwig NG, et al, Vademecum Pediatrische Antimicrobiële Therapie [Vademecum pädiatrische antimikrobielle Therapie], 2005
  3. Astellas Pharma Europe B.V., SPC Flemoxin Solutab (RVG 12546) 28-7-2016, www.geneesmiddeleninformatiebank.nl
  4. Endocarditis Profylaxe Commissie Nederlandse Hartstichting [Endokarditis-Prophylaxe-Komitee Niederländische Herzstiftung], Preventie bacteriele endocarditis [Prophylaxe bakterieller Endokarditis], Überarbeitung August 2008
  5. Pullen J, et al, Amoxicillin pharmacokinetics in (preterm) infants aged 10 to 52 days: effect of postnatal age, Ther Drug Monit., 2007, 29, 376-80
  6. Pullen J, et al, Population pharmacokinetics and dosing of amoxicillin in (pre)term neonates, Ther Drug Monit., 2006, 28, 226-31
  7. CBO, Richlijn Lymeziekte [Leitlinie Lyme-Borreliose], www.cbo.nl, 2013, 132-160
  8. EMA, Amoxicilline: Public Assessment Report for paediatric studies submitted in accordance with Article 45 of Regulation (EC) No1901/2006, www.hma.eu, Geraadpleegd 13 juni 2012, http://www.hma.eu/fileadmin/dateien/Human_Medicines/CMD_h_/Paediatric_Regulation/Assessment_Reports/Article_45_work-sharing/Amoxicillin_2010_07_45PaedPAR.pdf
  9. NVK, Richtlijn Helicobacter Pylori-infectie bij kinderen van 0-18 jaar [Leitlinie Helicobacter-Pylori-Infektion bei Kindern im Alter von 0-18 Jahren], 2012
  10. LCI. , Richtlijn Antrax [Leitlinie Anthrax], 2002
  11. Aurobindo, SPC Amoxicilline injectie (RVG 106883) 13-12-2015, www.geneesmiddeleninformatiebank.nl
  12. Mrvos R et al, Amoxicillin renal toxicity: how often does it occur?, Pediatr Emerg Care, 2013 , May;29(5):, 641-3
  13. Verduijn MM et al, NHG-Behandelrichtlijn endocarditis profylaxe [NHG-Behandlungsleitlinie Endokarditis-Prophylaxe], www.nhg.org, 2016
  14. Habib G et al, ESC Guidelines for the management of infective endocarditis: The Task Force for the Management of Infective Endocarditis of the European Society of Cardiology (ESC), Eur Heart J, 2015 Nov 21, 36(44), 3075-128
  15. Charles BG et al. , Population pharmacokinetics of intravenous amoxicillin in very low birth weight infants., J Pharm Sci. , 1997 , Nov;86(11), 1288-92
  16. Huisman-de Boer JJ et al., Amoxicillin pharmacokinetics in preterm infants with gestational ages of less than 32 weeks., Antimicrob Agents Chemother., 1995 , Feb;39(2), 431-4
  17. Schaad UB et al. , Single-dose pharmacokinetics of intravenous clavulanic acid with amoxicillin in pediatric patients., Antimicrob Agents Chemother., 1983 , Feb;23(2), 252-5
  18. Ginsburg CM et al., Comparative pharmacokinetics of amoxicillin and ampicillin in infants and children, Pediatrics. , 1979 , Nov;64(5), 627-31
  19. Ginsburg CM et al. , Comparative pharmacokinetics of cyclacillin and amoxicillin in infants and children., Antimicrob Agents Chemother., 1981 , Jun;19(6):, 1086-8
  20. Nelson JD et al. , Pharmacokinetics of potassium clavulanate in combination with amoxicillin in pediatric patients. , Antimicrob Agents Chemother., 1982 , Apr;21(4), 681-2
  21. van Niekerk CH et al. , Pharmacokinetic study of a pediatric formulation of amoxycillin and clavulanic acid in children., Eur J Clin Pharmacol , 1985;, 29, 235-9
  22. Schaad UB et al. , Pharmacokinetics of a syrup formulation of amoxycillin-potassium clavulanate in children. , J Antimicrob Chemother., 1986 , Mar;17(3), 341-5
  23. Sandoz, SmPC Ospamox 250 mg/5 ml Plv. f. orale Susp. (17663), https://www.univadis.at/, 10/2017
  24. G.L. Pharma, SmPC Amoxilan 250 mg/5 ml Trockensaft (1-20613), https://www.univadis.at/, 08/2017
  25. AWMF, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, S2k-Leitlinie Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, Helicobacter pylori und gastroduodenale Ulkuskrankheit, https://www.awmf.org/leitlinien/aktuelle-leitlinien.html, 2016
  26. Arznei und Vernunft, Leitlinie Antiinfektiva: Einsatz in Therapie und Prophylaxe, http://www.arzneiundvernunft.at/DE/Home.aspx, 2018
  27. AWMF, Deutsche Dermatologische Gesellschaft, S2k Leitlinie Kutane Lyme Borreliose, https://www.awmf.org/leitlinien/aktuelle-leitlinien.html, 2016
  28. Emergent Netherlands B.V., SmPC Vivotif 2x10^9 - 2x10^10 CFU magensaftresistente Hartkapsel (2-38557) (für Wechselwirkungen), https://www.univadis.at/, 03/2019
  29. Medizinische Universität Wien, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Therapiestandard Helicobacter pylori, https://www.univadis.at/, 2013
  30. Jones N, et al, Joint ESPGHAN/NASPGHAN Guidelines for the Management of Helicobacter pylori in Children and Adolescents (Update 2016), JPGN, 2017, 64, 991-1003

Änderungsverzeichnis

  • 29 August 2019 13:41: Neue Monographie "Amoxicillin"

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung