Infliximab

Wirkstoff
Infliximab
Handelsname
Remicade®, Remsima®, Inflectra®, Zessly®, Flixabi®
ATC-Code
L04AB02
Zulassung, Pharmakodynamik und -kinetik
Dosierungen
Nierenfunktionsstörungen
Ähnliche Wirkstoffe
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Wechselwirkungen
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Zulassung der Dosierungsempfehlungen

  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)
    • Intravenös
      • <6 Jahre: Off-label
      • ≥6 Jahre: On-label, >5 mg/kg/Tag: Off-label
  • Sarkoidosebedingte Uveitis, Juvenile Idiopathische Arthritis (JIA), hereditäre autoinflammatorische Erkrankung, einschließlich Blau-Syndrom
    • Intravenös
      • Off-label

Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Die aktuellen Fachinformationen können unter https://ema.europa.eu abgerufen werden.

Verfügbare Darreichungsformen und Stärken

Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung 100 mg

Infliximab ist ein chimärer, human-muriner, monoklonaler IgG1-Antikörper

Für Kinder potentiell problematische Hilfsstoffe:
Alle derzeit verfügbaren Präparate enthalten: Polysorbat 80, Sucrose.

Die Fachinformationen wurden am 17.05.2021 aufgerufen (www.ema.europa.eu).

Pharmakodynamik

Infliximab ist ein chimärer, human-muriner, monoklonaler IgG1-Antikörper. Es ist ein Immunsuppressivum und gehört zur Gruppe der Tumornekrosefaktor-alpha-(TNFα)-Inhibitoren. Infliximab bindet mit hoher Affinität sowohl an lösliche als auch an transmembrane Formen von TNFα, aber nicht an Lymphotoxin-α (TNFβ).

Pharmakokinetik

Die mediane Infliximab-Exposition im Steady State bei Kindern zwischen 6 bis 17 Jahren war 20% niedriger als bei Erwachsenen. Bei 2 bis 6 Jahre alten Kindern war diese 40% niedriger (SmPC).

Dosierungen

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED), Sarkoidosebedingte Uveitis, Juvenile Idiopathische Arthritis (JIA), hereditäre autoinflammatorische Erkrankung, einschließlich Blau-Syndrom
  • Intravenös
    • 1 Jahr bis 18 Jahre
      [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17]
      • 5 mg/kg/Dosis in Woche 0, 2 und 6. Danach alle 8 Wochen.
        • Infusion über 2 Stunden verabreichen.
        • Die Frequenz der Verabreichung hängt vom klinischen Ansprechen ab. Eventuell muss das Dosierungsintervall individuell angepasst werden, um den klinischen Nutzen aufrecht zu erhalten.
        • In der Literatur sind Dosierungen bis 20 mg/kg/4 Wochen beschrieben.
        • Bei Kindern mit schwerer chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) und CED-Patienten < 10 Jahren können zu Beginn der Therapie höhere Dosen (bis zu 10 mg/kg/Dosis) erforderlich sein (Jongsma 2020; Winter 2020).

         

         



Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

GFR ≥10 ml/min/1.73m2: Dosisanpassung nicht erforderlich.

GFR <10 ml/min/1.73m2: Eine allgemeine Empfehlung zur Dosisanpassung kann nicht gegeben werden.

IMMUNSUPPRESSIVA

Selektive Immunsuppressiva

Mycophenolatmofetil

CellCept®, Myfenax®, diverse Generika
L04AA06
Tumornekrosefaktor alpha(TNF-alpha)-Inhibitoren

Adalimumab

Humira®, Hulio®, Hyrimoz®, Idacio®, Imraldi®, Amgevita®
L04AB04

Etanercept

Enbrel®, Benepali®, Erelzi®
L04AB01
Interleukin-Inhibitoren

Anakinra

Kineret®
L04AC03

Canakinumab

Ilaris®
L04AC08

Tocilizumab

RoActemra®
L04AC07
Calcineurin-Inhibitoren

Ciclosporin

Sandimmun®, Neoimmun®, Vanquoral®
L04AD01

Tacrolimus

Adport®, Advagraf®, Dailiport®, Envarsus®, Modigraf®, Prograf®, Tacforius®, Tacni transplant®
L04AD02
Andere Immunsuppressiva

Azathioprin

Imurek®, Immunoprin®, Azafalk®
L04AX01

Methotrexat

Ebetrexat®, Methofill®, Metoject®, MTX-ratiopharm®, Nordimet®, diverse Generika; weiterer ATC-Code: L01BA01
L04AX03

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Allgemein: Reaktionen auf die Infusion, Antikörper gegen Infliximab.

Bei Morbus Crohn: Anämie, Blut im Stuhl, Leukopenie, Flush, virale/bakterielle Infektionen, Neutropenie, Knochenbruch und allergische Reaktionen wurden bei Kindern öfter verzeichnet.

Bei Colitis ulcerosa: Infektionen der oberen Atemwege, Pharyngitis, Bauchschmerzen, Fieber und Kopfschmerzen treten bei Kindern am häufigsten auf.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen allgemein

Folgende UAW wurden sehr häufig, häufig oder gelegentlich beobachtet (≥ 0,1 %):

Virusinfektion (z. B. Influenza, Herpes-Virus-Infektionen), bakterielle Infektionen (z.B. Sepsis, Cellulitis, Abszess), Tuberkulose, Pilzinfektionen (z. B. Candidose, Onychomykose), Neutropenie, Leukopenie, Anämie, Lymphadenopathie, Thrombozytopenie, Lymphopenie, Lymphozytose, allergische Reaktionen des Respirationstrakts, anaphylaktische Reaktionen, Lupus-ähnliches Syndrom, Serumkrankheit oder Serumkrankheit-ähnliche Reaktionen, Depression, Schlaflosigkeit, Amnesie, Agitation, Verwirrtheit, Somnolenz, Nervosität, Kopfschmerzen, Schwindel/Benommenheit, Hypästhesie, Parästhesie, Krampfanfälle, Neuropathie, Konjunktivitis, Keratitis, periorbitales Ödem, Hordeolum, Tachykardie, Herzklopfen, Herzinsuffizienz (Neuauftreten oder Verschlimmerung einer Herzinsuffizienz), Arrhythmie, Synkope, Bradykardie, Hypotonie, Hypertonie, Ekchymose, Hitzewallungen, Erröten, periphere Ischämie, Thrombophlebitis, Hämatom, Infektion des oberen Respirationstrakts, Sinusitis, Infektion des unteren Respirationstrakts (z.B. Bronchitis, Pneumonie), Dyspnoe, Epistaxis, Lungenödem, Bronchospasmus, Pleuritis, Pleuraerguss, Abdominalschmerzen, Übelkeit, Gastrointestinalblutung, Diarrhö, Dyspepsie, gastroösophagealer Reflux, Obstipation, Darmwandperforation, Darmstenose, Divertikulitis, Pankreatitis, Cheilitis, Leberfunktionsstörung, erhöhte Transaminasen, Hepatitis, Leberzellschaden, Cholezystitis, Neuauftreten oder Verschlechterung einer Psoriasis, einschließlich pustulöser Formen einer Psoriasis (primär palmar/plantar), Urtikaria, Hautausschlag, Pruritus, Hyperhidrose, Hauttrockenheit, Pilzdermatitis, Ekzem, Alopezie, Blasenbildung, Seborrhö, Rosacea, Hautpapillome, Hyperkeratose, Pigmentanomalie, Arthralgie, Myalgie, Rückenschmerzen, Harnwegsinfektion, Pyelonephritis, Vaginitis, Infusionsbedingte Reaktion, Schmerzen, thorakale Schmerzen, Ermüdung, Fieber, Reaktion an der Injektionsstelle, Frösteln, Ödem, verzögerte Wundheilung, Nachweis von Autoantikörpern

Folgende UAW wurden zudem selten, sehr selten (< 0,1 %) oder mit unbekannter Häufigkeit beobachtet:

Meningitis, opportunistische Infektionen (wie invasive Pilzinfektionen [Pneumocystose, Histoplasmose, Aspergillose, Kokzidioidomykose, Kryptokokkose, Blastomykose], bakterielle Infektionen [atypische mykobakterielle, Listeriose, Salmonellose] und Virusinfektionen [Cytomegalievirus]), parasitäre Infektionen, Reaktivierung einer Hepatitis B, Durchbruchinfektion nach Impfung (nach Exposition in utero gegenüber Infliximab), Lymphom, Non-Hodgkin-Lymphom, Morbus Hodgkin, Leukämie, Melanom, Zervixkarzinom
Hepatosplenale T-Zell-Lymphome (hauptsächlich bei Adoleszenten und jungen erwachsenen Männern mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa), Merkelzell-Karzinom, Agranulozytose (einschließlich bei Säuglingen, die in utero gegenüber Infliximab exponiert wurden), thrombotisch-thrombozytopenische Purpura, Panzytopenie, hämolytische Anämie, idiopathische thrombozytopenische Purpura, anaphylaktischer Schock, Vaskulitis, Sarkoid-ähnliche Reaktionen, Apathie, Myelitis transversa, demyelinisierende Erkrankung des Zentralnervensystems (Multiple-Sklerose-artige Erkrankungen und Optikusneuritis), periphere demyelinisierende Erkrankungen (z.B. Guillain-Barré-Syndrom, chronisch-entzündliche demyelinisierende Polyneuropathie und multifokale motorische Neuropathie), apoplektischer Insult in engem zeitlichem Zusammenhang mit der Infusion, Endophthalmitis, vorübergehender Sehverlust, der während oder innerhalb von 2 Stunden nach Infusion auftritt, Zyanose, Perikarderguss, myokardiale Ischämie/Herzinfarkt, Kreislaufversagen, Petechien, Gefäßspasmus, interstitielle Lungenerkrankung (einschließlich schnell fortschreitender Erkrankung, Lungenfibrose und Pneumonitis), Autoimmunhepatitis, Ikterus, Leberversagen, Erythema multiforme, Furunkulose, lineare blasenbildende IgA-Dermatose (LAD), akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), lichenoide Reaktionen, Verschlimmerung der Symptome einer Dermatomyositis, granulomatöse Läsion, Störungen des Komplementsystems, Kaposi-Sarkom 

Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Kontraindikationen allgemein

  • Tuberkulose oder andere schwere Infektionen wie Sepsis, Abszesse und opportunistische Infektionen
  • mäßiggradige oder schwere Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse III/IV)
     

Die vollständige Auflistung aller Gegenanzeigen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern

Das Risiko der Entwicklung von Malignitäten oder des hepatosplenischen T-Zellen-Lymphoms kann bei Kindern und Jugendlichen, die mit TNF-Blockern behandelt werden, nicht ausgeschlossen werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen allgemein

  • Infusionsreaktionen und Überempfindlichkeit: Infliximab wurde mit akuten infusionsbedingten Reaktionen, die einen anaphylaktischen Schock und verzögerte Überempfindlichkeitsreaktionen einschlossen, in Zusammenhang gebracht. Wenn akute infusionsbedingte Reaktionen auftreten, ist die Infusion sofort zu unterbrechen. Eine Notfallausrüstung, wie z.B. Adrenalin, Antihistaminika, Corticosteroide und geeignetes Instrumentarium für eine künstliche Beatmung, muss zur Verfügung stehen.
  • Tuberkulose: Es wurde über Fälle von aktiver Tuberkulose berichtet. Bevor mit der Infliximab Behandlung begonnen wird, müssen alle Patienten hinsichtlich einer aktiven oder inaktiven („latenten“) Tuberkulose untersucht werden. Es besteht das Risiko falsch-negativer Tuberkulinhauttest-Ergebnisse insbesondere bei schwerkranken oder immunsupprimierten Patienten.
  • Morbus Crohn mit Fistelbildung: Bei Patienten mit Morbus Crohn mit Fistelbildung und akut eitrigen Fisteln darf die Therapie mit Infliximab erst eingeleitet werden, nachdem eine mögliche Infektionsquelle, insbesondere ein Abszess, ausgeschlossen wurde.
  • Wechsel zwischen biologischen DMARDs: Es wird zur Vorsicht geraten und Patienten müssen weiterhin überwacht werden, wenn von einem biologischen DMARD auf ein anderes gewechselt wird, da eine überlappende biologische Aktivität das Risiko für Nebenwirkungen, einschließlich Infektionen, weiter erhöhen kann.
  • Lebendimpfstoffe/Infektiöse therapeutische Agenzien: Die Anwendung von Lebendimpfstoffen kann zu klinischen Infektionen, einschließlich disseminierten Infektionen, führen. Die gleichzeitige Anwendung von Lebendimpfstoffen mit Infliximab wird nicht empfohlen. Bei Säuglingen, die in utero gegenüber Infliximab exponiert waren, wurde über tödlich verlaufende disseminierte BCG (Bacillus-Calmette-Guérin)-Infektionen infolge einer Anwendung von BCG-Impfstoff nach der Geburt berichtet.
  • Autoimmunprozesse: Entwickelt ein Patient nach der Behandlung mit Infliximab Symptome, die auf ein Lupus-ähnliches Syndrom hinweisen, und fällt der Antikörperbefund gegen doppelsträngige DNS positiv aus, darf eine weitere Behandlung mit Infliximab nicht erfolgen.
  • Herzinsuffizienz: Infliximab ist mit Vorsicht bei Patienten mit leichter Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse I/II) anzuwenden. Die Patienten sind genau zu überwachen und Infliximab darf nicht weiter bei den Patienten angewendet werden, die neue oder sich verschlechternde Symptome einer Herzinsuffizienz entwickeln.
  • Hämatologische Reaktionen: Es wurde über Fälle von Panzytopenie, Leukopenie, Neutropenie und Thrombozytopenie bei Patienten berichtet, die mit TNF-Blockern behandelt wurden. Allen Patienten muss geraten werden, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen, falls bei ihnen Anzeichen und Symptome auftreten, die auf eine Blutdyskrasie (z.B. anhaltendes Fieber, Blutergüsse, Blutungen, Blässe) hindeuten.
  • Es gibt nur begrenzte Erfahrung in Bezug auf die Sicherheit einer Infliximab Behandlung bei Patienten, die sich einer chirurgischen Maßnahme, einschließlich eines Gelenkersatzes, unterzogen haben. Die lange Halbwertszeit von Infliximab sollte in Betracht gezogen werden, wenn chirurgische Maßnahmen beabsichtigt sind.

Die vollständige Auflistung aller Warnhinweise ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Wechselwirkungen

Interaktionspartner Grund Handlungsempfehlung
Anakinra Erhöhtes Risiko schwerer Infektionen Kombination vermeiden
Clozapin
 
Erhöhung des Risikos und/oder der Schwere von Granulozytopenien/Agranulozytosen. Kombination vermeiden. Falls die Kombination nicht vermieden werden kann, muss das Blutbild besonders engmaschig überwacht werden.
Saccharomyces cerevisiae (boulardii) Fungämien und generealisierte Candidose möglich Kombination vermeiden
Lebendimpfstoffe (z.B. MMR-Impfstoff, Rotaviren-Impfstoff) Dissemination des Impfkeims und beeinträchtigte Immunantwort möglich Kombination vermeiden. Die Patienten sollen, soweit möglich, vor Beginn der Behandlung mit den Biologika alle Impfungen nach den geltenden Impfempfehlungen erhalten
Infektiöse Agenzien (z.B. abgeschwächte Bakterien) Disseminierte Infektionen möglich Kombination vermeiden
Allergenextrakt  Verminderte Wirksamkeit der Hyposensibilisierung möglich Kombination vermeiden
Azathioprin Additive immunsuppressive Wirkung Bei Kombination sollte das Blutbild sorgfältig überwacht werden und auf opportunistische Infektionen geachtet werden

Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Referenzen

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  2. Nederlandse Vereniging voor Kindergeneeskunde [Niederländische Vereinigung für Kinderheilkunde], CBO Richtlijn Diagnostiek en behandeling van Inflammatoire darmziekten bij Kinderen [CBO-Leitlinie Diagnose und Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen bei Kindern], 2008, 111-116
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  21. Pfizer Europe , SmPC Inflectra Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung 100 mg (EU/1/13/854/001-005), detusche Version, aufgerufen am 17.05.2021, www.ema.europa.eu

Änderungsverzeichnis

  • 13 Oktober 2021 12:54: Neue Monographie

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung