Patiromer ist ein nicht resorbierbares Kationenaustauschpolymer, das einen Calciumsorbitolkomplex als Gegenion enthält. Patiromer erhöht die fäkale Kaliumausscheidung, indem es Kalium im Lumen des Gastrointestinaltrakts bindet. Dies führt zu einer Senkung der Konzentration des freien Kaliums im Gastrointestinallumen und so zu einer Verringerung des Serumkaliumspiegels.
Es sind keine spezifischen Informationen für Kinder vorhanden.
Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen 1 g; 8,4 g; 16,8 g
Patiromer ist im Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen in Form von Patiromer-Calcium-Sorbitol-Hydrat (Patiromer Sorbitex Calcium) enthalten. Die angegebene Stärke bezieht sich auf Patiromer.
Anwendungshinweis:
Die Einnahme der Suspension zum Einnehmen kann zu einer Mahlzeit oder unabhängig davon erfolgen; sie sollte im Abstand von 3 Stunden zu anderen oral einzunehmenden Arzneimitteln erfolgen.
Für Kinder potentiell problematische Hilfsstoffe:
Das Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen enthält Sorbitol
Detaillierte Informationen zu einzelnen Präparaten entnehmen Sie bitte den Fachinformationen.
Meldungen zu Vertriebseinschränkungen von Arzneispezialitäten in Österreich (BASG)
| Hyperkaliämie |
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Keine Informationen zur Dosisanpassung bei Nierenfunktionsstörung vorhanden.
Das Nebenwirkungsprofil bei Kindern ab 6 Jahren stimmte weitgehend mit dem bei Erwachsenen überein. Nebenwirkungen wurden insgesamt bei 4 Teilnehmenden beobachtet: bei 3 in der Altersgruppe 12 bis < 18 Jahre und bei 1 in der Altersgruppe 6 bis < 12 Jahre. Bei 2 dieser Teilnehmenden traten Nebenwirkungen auf, die zur Systemorganklasse „Störungen des Gastrointestinaltrakts“ zählen, d. h. Diarrhö, Obstipation, häufige Darmentleerungen und Flatulenz. Die übrigen Nebenwirkungen des Arzneimittels waren erhöhte Calciumwerte im Blut und Hypokaliämie. Diese waren alle nicht schwerwiegende Nebenwirkungen und leicht bis moderat ausgeprägt. (SmPC Veltassa)
Häufig (1-10%): Hypomagnesiämie, Obstipation, Diarrhö, Abdominalschmerz, Übelkeit, Flatulenz
Gelegentlich (0,1-1%): Erbrechen
Häufigkeit nicht bekannt: Überempfindlichkeit (Hautausschlag, Urtikaria, leichte bis mittelschwere Schwellungen in der Mundhöhle und an den Lippen)
Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Neben Überempfindlichkeiten gegen den Wirkstoff oder einen sonstigen Bestandteil sind keine weiteren Kontraindikationen bekannt.
Allgemeine Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen entnehmen Sie bitte den aktuellen Fachinformationen (https://www.ema.europa.eu).
Diese Informationen werden im Moment recherchiert und baldmöglichst zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie die aktuellen Fachinformationen.
In diesem Abschnitt werden Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse zum Vergleich aufgelistet. Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse sind nicht per se untereinander austauschbar. Die Aufzählung darf daher nicht uneingeschränkt als Therapiealternative verstanden werden.
| Antidote | ||
|---|---|---|
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Anexate®, diverse Generika
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V03AB25 | |
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Cyanokit®
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V03AB33 | |
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Kaliumjodid G.L.®
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V03AB21 | |
| V03AB17 | ||
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Nyxoid®
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V03AB15 | |
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Pedmarqsi®
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V03AB06 | |
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Anticholium®
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V03AB19 | |
| V03AB14 | ||
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Bridion®
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V03AB35 | |
| Eisen-Chelatbildner | ||
|---|---|---|
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Exjade®
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V03AC03 | |
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Ferriprox®
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V03AC02 | |
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Desferal®
|
V03AC01 | |
| Mittel zur Behandlung der Hyperkaliämie und Hyperphosphatämie | ||
|---|---|---|
| V03AE07 | ||
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Resonium A®
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V03AE01 | |
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Renvela®, Sevelamercarbonat, diverse Generika
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V03AE02 | |
| Entgiftungsmittel für die Behandlung mit Zytostatika | ||
|---|---|---|
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Calciumfolinat, Leucovorin, diverse Generika
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V03AF03 | |
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Fasturtec®
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V03AF07 | |
| Mittel zur Behandlung der Hypoglykämie | ||
|---|---|---|
| V03AH01 | ||