Letermovir hemmt den CMV-DNA-Terminase-Komplex, welcher für die Spaltung und Verpackung viraler Nachkommen-DNA erforderlich ist. Letermovir beeinflusst die Bildung von Genomen einheitlicher Länge und beeinträchtigt die Virion-Reifung.
Die AUC von Letermovir bei pädiatrischen HSCT-Empfängern wurde mithilfe einer populationspharmakokinetischen Analyse unter Verwendung der beobachteten PK Daten aus Studie P030 geschätzt. Die Expositionen für pädiatrische HSCT-Empfänger in allen Körpergewichtsbereichen liegen im Bereich der Expositionen, die bei den HSCT-Referenzexpositionen für Erwachsene erreicht werden (SmPC Prevymis)
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Filmtabletten 240 mg, 480 mg
Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung 20 mg/mL
Granulat im Beutel 240 mg, 480 mg (in Österreich noch nicht im Handel)
Anwendungshinweis:
Die Tablette sollte im Ganzen geschluckt werden und kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung: Zur Verabreichung als intravenöse Infusion nach Rekonstitution. Die verdünnte Lösung muss über einen sterilen 0,2 µm oder 0,22 µm Polyethersulfon(PES)-Inline-Filter angewendet werden. (SmPC Prevymis)
Für Kinder potentiell problematische Hilfsstoffe:
Die Tabletten enthalten: Lactose
Das Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält: Hydroxypropylbetadex (Cyclodextrin) (siehe Abschnitt Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bzw. problematische Hilfsstoffe)
Detaillierte Informationen zu einzelnen Präparaten entnehmen Sie bitte den Fachinformationen
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| Prophylaxe einer Cytomegalievirus (CMV)–Reaktivierung und -Erkrankung bei CMV-seropositiven Empfängern [R+] einer allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation (hematopoietic stem cell transplant [HSCT]) |
|---|
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| Prophylaxe einer Cytomegalievirus (CMV)-Erkrankung bei CMV-seronegativen Empfängern einer Nierentransplantation von einem CMV-seropositiven Spender [D+/R-] |
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Bei Patient*innen mit leichter, mäßiger oder schwerer Nierenfunktionsstörung wird keine Dosisanpassung von Letermovir empfohlen. Für Patient*innen mit terminaler Niereninsuffizienz (ESRD [end stage renal disease]) mit oder ohne Dialyse ist eine Dosierungsempfehlung nicht möglich. Die Wirksamkeit und Sicherheit bei terminaler Niereninsuffizienz wurden nicht nachgewiesen.
Prevymis Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält Hydroxypropylbetadex. Bei Patient*innen mit mäßiger oder schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance unter 50 ml/min) oder bei kleinen Kindern (unter 2 Jahren), die Prevymis erhalten, könnte eine Kumulation von Hydroxypropylbetadex auftreten. Die Serum-Kreatinin-Spiegel sollten bei diesen Patient*innen engmaschig überwacht werden.
(SmPC Prevymis)
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Die Nebenwirkungen stimmten mit denen überein, die in klinischen Studien mit Letermovir bei Erwachsenen beobachtet wurden. (SmPC Prevymis)
Häufig (1-10%): Übelkeit, Diarrhö, Erbrechen
Gelegentlich (0,1-1%): Überempfindlichkeit, verminderter Appetit, Veränderung der Geschmackswahrnehmung, Kopfschmerz, Schwindel (Vertigo), abdominaler Schmerz, erhöhte Alaninaminotransferase, erhöhte Aspartataminotransferase, Muskelspasmen, Kreatinin im Blut erhöht, Ermüdung (Fatigue), peripheres Ödem
Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
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Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Das Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält Hydroxypropylbetadex. Bei Patienten mit mäßiger oder schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance unter 50 ml/min) oder bei kleinen Kindern (unter 2 Jahren), könnte eine Kumulation von Hydroxypropylbetadex auftreten. Die Serum-Kreatinin-Spiegel sollten bei diesen Patienten engmaschig überwacht werden. (SmPC Prevymis)
Allgemeine Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen entnehmen Sie bitte den aktuellen Fachinformationen (https://www.ema.europa.eu).
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Diese Informationen werden im Moment recherchiert und baldmöglichst zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie die aktuellen Fachinformationen.
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| Nukleoside und Nukleotide, exkl. Inhibitoren der Reversen Transkriptase | ||
|---|---|---|
|
Zovirax®
|
J05AB01 | |
|
Cymevene®
|
J05AB06 | |
|
Veklury®
|
J05AB16 | |
|
Valtrex®, Viropel®
|
J05AB11 | |
|
Valcyte®
|
J05AB14 | |
| Proteasehemmer | ||
|---|---|---|
|
Reyataz®
|
J05AE08 | |
|
Prezista®
|
J05AE10 | |
|
Norvir®
|
J05AE03 | |
| Nukleosidale und nukleotidale Inhibitoren der Reversen Transkriptase | ||
|---|---|---|
|
Ziagen®
|
J05AF06 | |
|
Baraclude®
|
J05AF10 | |
|
Epivir®, Zeffix®, Generika
|
J05AF05 | |
|
Vemlidy®
|
J05AF13 | |
|
Viread®
|
J05AF07 | |
|
Retrovir®
|
J05AF01 | |
| Nicht-Nukleosidale Inhibitoren der Reversen Transkriptase | ||
|---|---|---|
|
Pifeltro®
|
J05AG06 | |
|
Intelence®
|
J05AG04 | |
|
Viramune®, Generika
|
J05AG01 | |
|
Edurant®, Rekambys®
|
J05AG05 | |
| Neuraminidasehemmer | ||
|---|---|---|
|
Tamiflu®
|
J05AH02 | |
|
Relenza®
|
J05AH01 | |
| Antivirale Mittel zur Behandlung von HIV Infektionen, Kombinationen | ||
|---|---|---|
|
Kivexa®
|
J05AR02 | |
| J05AR20 | ||
|
Triumeq®
|
J05AR13 | |
|
Dovato®
|
J05AR25 | |
| J05AR18 | ||
| J05AR19 | ||
|
Truvada®
|
J05AR03 | |
| J05AR09 | ||
|
Kaletra®
|
J05AR10 | |
| Andere antivirale Mittel | ||
|---|---|---|
|
Hepcludex®
|
J05AX28 | |
|
Tivicay®
|
J05AX12 | |
|
Isentress®
|
J05AX08 | |
| Integrase-Inhibitoren | ||
|---|---|---|
|
Vocabria®
|
J05AJ04 | |
| Antivirale Mittel zur Behandlung von Hepatitis C Infektionen | ||
|---|---|---|
|
Maviret®
|
J05AP57 | |
|
Harvoni®
|
J05AP51 | |
|
Epclusa®
|
J05AP55 | |
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